So, Wasserschläuche des Getriebeölkühlers waren vergangenen Montag dran.
Sieht nich so wild aus, hats aber in sich.
Erstmal diese Schraube lösen, die die Wasserrohe am Getriebe fixiert.
Sieht einfach aus, isses aber nicht.
Wer findet die Schraube auf diesem Bild?
Natürlich kann man einen 6er Innensechskantwinkelschlüssel nur aufstecken, aber nicht drehen da die Spurstange im weg ist.
6er Nuss auf kleiner Knarre bekommt man zwar auf die Schraube, aber die war nach 32 Jahre so fest, dass an lösen nicht so denken war. Natürlich kommt man auch nur mit einer Hand da unten rein.
Lange 6er Nuss auf die 1/2" Knarre kann man gerade so ansetze aber nicht drehen. Oder doch? In diesem Fall war es ein glücklicher Umstand einen alten Proxxon Knarrenkasten zu haben, der noch das "Problem" hat, dass das Gummi vom Griff sich mit der Zeit lockert. Ohne Gummi passte es dann.
Die Nuss verdrehte sich schon in sich und so langsam fing der sechskant an sich in der Schraube zu drehen, ich hatte das Gefühl noch ein Nm mehr und ich hab echt n Problem mit ner runden Schraube an einer absolut geschissenen Stelle.
Aber dann machte es knack, und die Sau war los. Glück gehabt.
Also Schläuche ab und Wasserrohre raus. Da die doch schon etwas Rostig waren mal mit der Topfbürste drüber und ne Schicht Farbe.
Leider hab ich den Karton mit dem Lack noch nicht wieder in die Garage zurück geschafft, war nur n Eimer Brantho Korrux 3in1 im schönen Farbton glitzer Silber da. Dann eben das, wenn sonst nix zur Hand ist.
Unterdessen hab ich dann festgestllt, dass die Anschlüsse am Getriebeölkühler größer sind als die Rohre und die kurzen Schlauchstücke quasi vom kleineren auf den größeren durchmesser adaptieren und ich daher nicht die Meterware nehmen kann.
Mist.
Da ich den Wagen nicht da lassen, musste dass dann erstmal wieder mit den alten Schläuchen zusammen. Feierabend.
Warum auch immer, ich hab mir die Nummer von den Schläuchen abgeschrieben. War auch gut so. Laut Teilekatalog gab es die Schläuche und die Rohre wie ich sie habe erst ab 1985, da hätte ich lange suchen können. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass Die Schläuche bei der geringen laufleistung schon so früh getauscht wurden, dass auf die neueren Rohre umgebaut wurde, ist das wohl eher ne Eigenart des seltenen Alumotors. Die Schlauchstücke gabs zum Glück noch beim VAG Händler des Vertrauens.
Und weil Schraubschellen mist sind, gleich noch die passenden Federbandschellen dazu
Schlappe 43 EUR für diese Tüte
Heute abgeholt und festgestellt, dass einer der Mechaniker fremt geht
Dann erstmal den Motor abkühlen lassen und derweil mal Unterdruckschläuche wechseln. Ich hatte noch min, 1,5m neuen Schlauch da und beim Audi ist eigentlich alles mit Kunststoffrohren und nur kurzen Stücken auf den Übergängen gelöst. Sollte Reichen - denkste
Etwa die hälfte hab ich geschafft.
Danach dann nochmal Wasserrohr raus, neue Schläuche drauf und wieder rein mit dem Mist.
So siehts jetzt Motorraumseitig aus.
Unterm Auto hab ich mir mal Bilder gespart. Scheiß eng der Mist und die tolle Geometrie der neuen Federbandschellen hat mich reichlich Fummeln lassen die Zange da unten da drauf zu bekommen. Die halten jetzt zwar im gespannten Zustand besser in der Zange, dafür bekommt man diese aber fast nicht mehr drauf wenn die Schelle lose über dem Rohr hängt.
Dann noch festgestellt, dass das Ventil der Ansaugluftvorwärmung fratze ist und der Hobel die ganze Zeit Warmluft zieht.
In dem Flansch von nem AAM den ich noch liegn hab war noch eins drin. Auch im Sack.
In meinem Cabrio war auch noch eins das nicht mehr gebraucht wird. Da gibts keine Warmluft mehr für den Motor. Das war heile, also das noch reingefriemelt. Klappe zu, im wahrsten Sinne des Wortes, und Abfahrt.