Werkstattbeleuchtung LED Erfahrungen?

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Werkstattbeleuchtung LED Erfahrungen?

Beitragvon Frankass » Di 12. Mai 2020, 14:43

Ich überlege gerade mit alten HQL Werkstattlampen die Beleuchtung zu optimieren. Diese dann entkernen und mit einfachen E27 oder E40 Fassungen zu versehen und da LED Birnen reinzudrehen. Natürlich würde ich zunächst mal die billigen Birnen ausprobieren wollen. Gibt es da jemanden der Erfahrungen damit hat und gegebenenfalls Tipps geben kann.

Macht es beispielsweise einen großen Unterschied da jetzt auf E27 oder eben E40 zu gehen?
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Re: Werkstattbeleuchtung LED Erfahrungen?

Beitragvon El Grapadura » Di 12. Mai 2020, 15:52

Moins.
Ich würd auf e27 gehen da is die auswahl deutlich besser.
Willst du auf jeden fall die alten lampen weiterverwenden?
Wenns dir nur um licht geht kauf die led Leuchtstoffröhren oder led fluter.
Sind echt billich geworden und danach kannste inner halle operieren.

Cheers Wösi
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Re: Werkstattbeleuchtung LED Erfahrungen?

Beitragvon Frankass » Di 12. Mai 2020, 15:59

Naja, bei der Überlegung ging es mir natürlich auch darum so schöne alte Industrie-Pendelleuchten verwenden zu können. Allerdings macht das auch nur Sinn wenn mit E27 LED Birnen auch irgendwie ne brauchbare Lichtausbeute machbar ist.
Aber es ist auch interessant zu hören, das LED Röhren offenbar mehr Licht liefern. Die werden dann einfach anstelle einer normalen Röhre eingeklipst?
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Re: Werkstattbeleuchtung LED Erfahrungen?

Beitragvon Burt » Di 12. Mai 2020, 16:13

Alte Industriedeckenleuchten habe ich auch und ganz normale Standard LED E27. Drinnen, wie im Hof.
Zusätzlich habe ich noch 10 Watt Warmweiß-Strahler an den Wänden, die ich bei Bedarf als Grundhelligkeit einschalten tu. Die baue ich peu a peu ringsherum an.

Für die Werkbänke habe ich mir gerade ein paar gebrauchte Kassettenleuchten geholt, jeweils für 2 x 36 Watt Leuchtstofflampe, kommt aber ein entsprechendes Pendant in LED rein. Alles separat geschaltet. Ich hab's zwischendurch auch gern gemütlich. Da gibt's z.b. Silvana bei Hornbach für echt kein Geld. Leuchtstoffgedönse raus, fertige LED-Leuchte rein und gut. Zwei davon habe ich auch schon in die Fächer in der Grube gebaut. Mit ner Milchglasscheibe optimal. Vorher hat es arg geblendet. Zwei folgen. Ich überlege noch, ob ich mir hochkant was an die Bühne spaxe. In der Küche habe ich die auch indirekt montiert. Ich mache mir da eigentlich keinen großen Kopf, ich baue das so, wie's mir gefällt.
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Re: Werkstattbeleuchtung LED Erfahrungen?

Beitragvon Moe » Di 12. Mai 2020, 16:50

Hochkant anner Bühne bringt nich viel, außer du schraubst nur mittig unterm Hobel. In unserer alten Halle hatten wir das so und da wo man meistens Licht brauchte war's dann doch nicht so helle, sodass dann eine Hand oft wieder mit ner Lampe belegt war.
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Re: Werkstattbeleuchtung LED Erfahrungen?

Beitragvon Mr.Chili » Di 12. Mai 2020, 18:53

E27 in kaltweiß mit soviel watt wie du bekommst, ist richtig geil die licht ausbeute.
Billig zeugs aus China hab ich hinter mir, die ersten sind nach drei jahren schon alle hin.
Ok der 20er pack war günstig aber soviel taugt er auch. Hab jetzt welche aus der EU und bin zufrieden.
Leuchtstoffröhren sind einfach auszutauschen, brauchst aber den Starter dafür, [normal dabei]
Würde 120er nehmen haben das beste Preis Leistungs verhältniss.
Wer einen Rechtschreib oder Grammatikfehler findet,
der darf in gerne behalten um sich daran aufzugeilen.
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Re: Werkstattbeleuchtung LED Erfahrungen?

Beitragvon Bullitöter » Di 12. Mai 2020, 20:24

Da braucht man keine Starter für. Das was als solche verkauft wird ist im einfachsten Fall ne Brücke im besseren Fall ne Sicherung.
Wenn nix dabei ist, kann man also auch einfach die Leuchte öffnen und die beiden Adern der Starterfassung miteinander verbinden.
Das Vorschaltgerät kann auch raus, wird nicht mehr gebraucht.

Bei EVG ists nich ganz so einfach. Guckstu hier.

https://www.google.com/url?sa=i&url=htt ... AdAAAAABAx
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Re: Werkstattbeleuchtung LED Erfahrungen?

Beitragvon Burt » Di 12. Mai 2020, 22:44

Die Lichtleistung wird in Lumen ausgedrückt und es spielt keine Rolle, welche Farbtemperatur dabei herrscht. Das menschliche Auge ist von der Glühlampe eben eher eine Farbtemperatur von ca 3000 Kelvin gewöhnt. Tagelicht liegt bei über 5000. Ist letztendlich Geschmackssache. Ich finde kalt fällt immer irgendwie billig aus. Zudem unterdrückt blaues Licht die Bildung von Melatonin, was bei langen Arbeitsphasen zu später Stunde zu Schlafstörungen führen kann. Deshalb haben ja Smartphones und Tablets meistens mittlerweile eine Funktion, die die Farbtemperatur auf warm umstellt, um diesen Effekt zu verringern.
:rollmops:

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Re: Werkstattbeleuchtung LED Erfahrungen?

Beitragvon Bullitöter » Di 12. Mai 2020, 23:16

Erzähl das mal den Heinis bei mir auf der Arbeit, die beschlossenen haben die ganzen schönen Leuchtstofflampenleuchten rauszureißen und gegen LED Bullshit zu ersetzen...
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Re: Werkstattbeleuchtung LED Erfahrungen?

Beitragvon Frankass » Mi 13. Mai 2020, 08:33

Zeigt doch mal her eure Werkstattbeleuchtung.

Würde mich echt interessieren wie das bei euch ausschaut. Gerade bei Burt der ja offenbar auch auf die Optik alter Industrieleuchten gesetzt hat und auch die gewählte Lichtfarbe finde ich wichtig.

An sich finde ich LED Licht richtig kacke und bei mir in der Wohnung gibt es nur ein paar dieser LED Streifen zur Beleuchtung irgendwelcher Möbel oder so. Ansonsten setze ich "alte Umweltsau" auf Glühfadenbirne und Halogen.
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