Bitte lest vor dem Eröffnen eines Threads, was in diesen Bereich gehört - Danke!
Vielleicht inspiriert Euch der Text ja auch...

Re: A blast from the past - VW Golf 1

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Minimal Korrosion durch die Standzeit??? Ablagerungen???

Öl rein und mal ein paar Sekunden langsam drehen lassen. Mit einem Schrauber oder so. Es gibt ja auch mal Ablagerungen, die nicht unbedingt sichtbar sein müssen.

Oder: die Lagerstellen auf der Welle vorsichtig überpolieren, das hab ich ein paar Mal bei Wellen gemacht, die Ablagerungen von der Notlaufschicht der Lager hatten.

Hmm...

Kein Spiel ist ja schonmal gut.
Bei mir bekommt jeder sein Fett weg. Damit die Tanzfläche auf der Nase nicht zu groß wird....

Zuviel Kontakt mit Trollen hinterlässt Spuren.

Re: A blast from the past - VW Golf 1

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weichei65 hat geschrieben:Minimal Korrosion durch die Standzeit??? Ablagerungen???

Öl rein und mal ein paar Sekunden langsam drehen lassen. Mit einem Schrauber oder so. Es gibt ja auch mal Ablagerungen, die nicht unbedingt sichtbar sein müssen.
Gute Idee. Das probiere ich als erstes mal. Ich werde berichten.
I don't need to beat you off the lights, I already beat you just sitting here

Re: A blast from the past - VW Golf 1

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Ich habe die Lager der Zwischenwelle erneuert. Vorher habe ich versucht, die Lager zu reinigen und zu polieren, hat nix geändert. Dann hat noch mein Schwiegervater, ein alter KFZler, gesagt, dass sich das zu schwer dreht. Also hab ich neue Lager gekauft (Kolbenschmidt, 20€) und eingebaut. Jetzt ist es IMHO perfekt - trocken hatte die Welle minimal Spiel, mit Öl eingesetzt dreht sie sich spielfrei easy mit zwei Fingern. Beim getriebeseitigen Lager ist es *nicht ganz so einfach*, die Ölbohrung zu treffen, man kann aber durch das grün markierte Loch unterm Ölfilterhalter reinpeilen und kontrollieren:
Bild


Ansonsten sieht es allmählich wieder wie ein Motor aus:
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Bild
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Re: A blast from the past - VW Golf 1

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Ja, sieht schick aus. Sauber, das du die Position der Ölbohrung durch die Filterhalteraufnahme gefunden hast.

@Twingo: Ich find ja, das so ein "Bauernmotor" wenig Geheimnisse hat. Hat man einen mal in Ruhe gemacht und verstanden worum es geht, haben auch andere keine Geheimnisse mehr. Solange da keine Steuerzeitenverstellung, Desmodromik oder andere Hexereien dran sind. Selbst einen luftgekühlten Porsche-Boxer aus einem frühen Elfer würde ich ohne ausreichenden Maschinen- und Meßpark und Anleitung bei der Premiere wohl eher nicht anfassen. Zu speziell und man kann reichlich was versauen.
Aber so einen einfachen OHc oder OHV mit Zweiventiltechnik? Kein Hexenwerk wenn man etwas Meßzeug, Verstand und Auge hat.

WIldgewordene Elektronik, jaulende Hinterachsen oder Schaltwerke sauber hinzubekommen ist viel aufregender und geheimnisvoller...
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