Twingo sein VW & der Russe

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Re: Twingo seine VWs & der Russe

Beitragvon Twingo » So 5. Jul 2020, 17:55

Alex86 hat geschrieben:Buchanka, ich hör dir..trampeln. :-)


Das Problem ist...

...ich auch :king:

Ich hab aber ein Gelübde abgelegt, 1 Jahr kein Auto zu kaufen. Eventuell spiele ich jetzt erstmal ein wenig am Niva rum, auch wenn man die Kiste damit nur schlechter macht. Der Bus wird immer mein Urlaubsauto bleiben, dafür ist er einfach zu gut.

Hin und wieder erwische ich mich halt dabei, auf dieses Bild obszöne Handlungen zu vollführen:
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:gier:
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Re: Twingo seine VWs & der Russe

Beitragvon viking » So 5. Jul 2020, 18:20

ist aber klar, dass so ein trumm zwar mit draht und kaugummigeld zum laufen zu bringen ist, aber man dabei kilometerweise draht und kubikmeter an kaugummigeld braucht? und unterm fahren öl und kühlmittel nachschütten bringt einen zwar immer die 150km nach hause, aber in der taiga begegnet einem dabei mehr verständnis als im ebersberger forst. ganz davon ab dass die qualität, auch der ersatzteile jahr für jahr tiefer in den keller rauscht.

halt dich in den fällen der fälle mal besser an sowjetprodukte, solang man an welche kommt. auch schon bei der basis. ist unterm strich ein geiler schnäppchen-geländewagen, aber auf die art, wie ein maserati biturbo ein geiler schnäppchensportwagen ist. im kaukasus steigt auch jeder, der bedarf und möglichkeit hat, nicht aus purer angeberei oder weil er den russen nicht mag auf nen mitsubishi delica 4x4 um.
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Re: Twingo seine VWs & der Russe

Beitragvon Bullitöter » So 5. Jul 2020, 21:55

Ich bin ja letztes Jahr mal eine neue Buchanka probe gefahren. Ich war eher überrascht, dass das Fahrzeug einen ziemlich wertigen Eindruck machte wenn man sich jetzt nicht an ungeschliffenen Schweißnähten und krummen Spaltmaßen hochziehen möchte. Der Motor ist einfach nur als Perfekt für das Auto zu bezeichnen, und die Bremsen sind völlig überdimensioniert.

Was das natürlich nach 50 oder 100.000 km macht sagt einem das nicht, aber sollte das wirklich jemanden Abschrecken der Spass hat an altem Scheiß zu schrauben?

Ein ernsthaftes Problem ist definitiv Rost, aber wenn man die Mike Sanders behandlung mitbestellt, sollte das erledigt sein, dass machen die meiner Meinung nach sehr ordentlich.

Viel eher sollte man da an seine Komforansprüche denken, und damit meine ich nicht so einen Quatsch wie Klimaanlagen.
Ich komme mir mit meinen 173cm Körpergröße beihe etwas groß darin vor, das Lenkrad steht unnötig Steil, das Kombiinstrument ist maximal dämlich montiert (lässt sich aber wohl versetzen, da vollelektronisch) und die Pedale gewöhnungsbedürftig. Das Fahrverhalten von Geländewagen sollte man sowieso mögen.

Mein Fazit war, dass ich dieses Fahrzeug in Erwägung ziehen würden, wenn das Umweltgehitler in Form von gewissen Abgasnormzwängen einem den Kauf eines neues Autos aufnötigen will oder wenn der unwahrscheinliche Fall eintreten sollte, dass ich mir jemals einen Neuwagen als Firmenwagen aussuchen muss.
Außerhalb dessen würde ich einen T3 Syncro für die gleiche Kohle bevorzugen wenn ich n Allradbus will, einfach weil der Umstieg zurück von der Buchanka in den T3 doch sehr deutlich gezeigt hat, was ein gutes Raumgefühl und bequeme Sitzposition bedeuten und was nicht.
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Re: Twingo seine VWs & der Russe

Beitragvon Twingo » Mo 6. Jul 2020, 07:37

Moin,
ich denke ich weiß schon in etwa, worauf man sich da einlässt. Wichtig ist mir nur, dass es keiner mit dem 2,4er Vergasermotor ist. Damit landet man automatisch bei den "neuen" ab 2011.

Für meine 5000km/a im Alltag ist das Teil gut genug. Ersatzteile für den Niva kaufe ich auch allesamt original. Bei den niedrigen Teilepreisen gibt es gar keinen nennenswerten Zubehörmarkt, wie man es von europäischen Fabrikaten kennt.

Als T4-Ersatz würde ich auch zum T3 syncro greifen. Wesentlich geländegängiger, stabiler und bessere Teileversorgung in Westeuropa. Kostet halt ähnlich viel wie ein neuer 452, wenn es keine Resto werden soll.

Bullitöter hat geschrieben:...Abschrecken, der Spass hat an altem Scheiß zu schrauben

Na hoffentlich... wär ja auch ganz schön langweilig, wenn man nichts zu fummeln hat :gruebel:
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Re: Twingo seine VWs & der Russe

Beitragvon Autoschieber » Mo 6. Jul 2020, 13:00

viking hat geschrieben:im kaukasus steigt auch jeder, der bedarf und möglichkeit hat, nicht aus purer angeberei oder weil er den russen nicht mag auf nen mitsubishi delica 4x4 um.


Wobei das jetzt noch richtig interessant wird, weil die Rechtslenker 3x soviel Import kosten, wie die LHDs. Irgendwann sind die vorhandenen ja auch verbraucht. ;)
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