S210 E430 The Nightmare Before Christmas

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Re: S210 E430 The Nightmare Before Christmas

Beitragvon Eigengewächs » So 11. Mär 2018, 22:01

Ich bin ja gerade auch auf der Suche nach einem geräumigen, 7-Sitzer Kombi. Und hab da auch schon mit den billigen Benzen geliebäugelt - W210 und S/W124. Die Rostbilder, die man findet, schreckten mich aber ab - ich denke, ich bleibe bei den Schweden.
Find das genial, was du da leistest - unter Zeitdruck bei Scheisswetter eine Allerwelts-Alltags-Karre herzurichchten, kostet unglaublich Nerven, ich kenn das. Aber es geht nicht anders: Rost unter Kontrolle bringen, dann Technik Stück für Stück, und du hast eine gute Basis, auf die du aufbauen kannst. Alles andere macht keinen Sinn.
Und mal ehrlich: ich fand abgeranzte Benze schon immer :king: - Fickfolie an die hinteren Scheiben oder quick&dirty drübernebeln - perfekt um gegen dieses ganze Benz-Liebhaber-Gesocks anzustinken.
...Hauptsache gegen den Strom - auch mit der Karre...
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Re: S210 E430 The Nightmare Before Christmas

Beitragvon weichei65 » So 11. Mär 2018, 22:32

Die rumänische Lösung ist manchmal nicht die Schlechteste....

Mein Beifall. da haste mal richtig was gerockt in kurzer Zeit. Das unberechenbare Rostgruseln ist der Grund, warum ich die 210er meide. Auch wenn es die Gerüchten zufolge in rostfrei geben soll. Am besten die vom Montag oder aus Graz hab ich heute gehört. Sonst sicher nicht das verkehrteste Auto. Benz halt.

Ich begnüge mich ja derzeit mit Aufräumen der Altlasten...
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Re: S210 E430 The Nightmare Before Christmas

Beitragvon TPM » So 11. Mär 2018, 23:51

N Abend,

Sehr schöner Bericht und coole Aktion so ein Auto zu retten... :top:

Stuntman Marc hat geschrieben:beidseitig für wenig Geld neu bestellt und dann aufgrund der einteiligen, geschlossenen Bauform mit dem verdammten Hammer und viel Mike Sander’s als Gleitmittel über insgesamt drei (!!!) Bögen gedroschen, bis es an der richtigen Stellt saß…was eine KACKkonstruktion!


Hm...war der Stabi sauber und rostfrei? Hab das letztes Jahr am S210 von meinem Vater gemacht und die neuen Stabigummis vom Teiletresen mit Hilfe von etwas Silikonspray und leichten Drehbewegungen mühelos an Ort und Stelle bekommen, ging ohne Anstrengung. :gruebel:
Die Originalteile haben innen so eine Art Nylongeflecht, eigentlich fand ich das nicht schlecht gebaut.
Die Pendelstützen vorne habe ich unten mit ein paar Gewindegängen festgeschraubt, das Gummi zur Hälfte Richtung Stabi rausgedrückt, oben angesetzt und dann den Kufhuß zwischen Stoßdämfer und Koppelstange verkeilt (gebogenes Ende Richtung Federaufnahme) und so das Lager oben auf den Stabi gedrückt. Ging beim jeweils dritten Versuch. Etwas geflucht habe ich da aber auch.

Die unteren Querlenker sind eine totale Fehlkonstruktion weil sie wegen Hohlraumrost (auch an den guten Autos) gerne direkt neben der Rundschweißnaht brechen. Laut Betroffenen ohne wirkliche Vorankündigung.
Im Gegensatz zum 124 sind dafür die Traggelenke wieder failsafe gebaut. :king:
Bitte nochmal detailliert begutachten oder erneuern, falls noch nicht geschehen...

Optisch ist das Teil natürlich echt so eine Sache, aber das Fahren damit (und Einparken mit der Parameterlenkung) finde ich schon geil (und ja es gibt diese Autos auch in so gut wie rostfrei...).
Viele Grüße...Tim (Dieselqueen)

Im Gedenken an Rudolf Diesel.
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Re: S210 E430 The Nightmare Before Christmas

Beitragvon saufkraft » Mo 12. Mär 2018, 00:49

wenns fährt isses ok, hab auch kürzlich für noch weniger einen als baustellenhure gaholt, allerdings katastrophen motor 200k, aber er tut was er soll, wärmt meinen arsch, darf 2,1 tonnen ziehen und is einfach groß innen, der vergleich it nem granada hinkt da nicht allzusehr.
also bleib dran, hätte schlimmer kommen können...

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Re: S210 E430 The Nightmare Before Christmas

Beitragvon Stuntman Marc » Mo 12. Mär 2018, 06:19

TPM hat geschrieben:Hm...war der Stabi sauber und rostfrei? Hab das letztes Jahr am S210 von meinem Vater gemacht und die neuen Stabigummis vom Teiletresen mit Hilfe von etwas Silikonspray und leichten Drehbewegungen mühelos an Ort und Stelle bekommen, ging ohne Anstrengung. :gruebel:
Die Originalteile haben innen so eine Art Nylongeflecht, eigentlich fand ich das nicht schlecht gebaut.
Die Pendelstützen vorne habe ich unten mit ein paar Gewindegängen festgeschraubt, das Gummi zur Hälfte Richtung Stabi rausgedrückt, oben angesetzt und dann den Kufhuß zwischen Stoßdämfer und Koppelstange verkeilt (gebogenes Ende Richtung Federaufnahme) und so das Lager oben auf den Stabi gedrückt. Ging beim jeweils dritten Versuch. Etwas geflucht habe ich da aber auch.

Die unteren Querlenker sind eine totale Fehlkonstruktion weil sie wegen Hohlraumrost (auch an den guten Autos) gerne direkt neben der Rundschweißnaht brechen. Laut Betroffenen ohne wirkliche Vorankündigung.
Im Gegensatz zum 124 sind dafür die Traggelenke wieder failsafe gebaut. :king:
Bitte nochmal detailliert begutachten oder erneuern, falls noch nicht geschehen...

Optisch ist das Teil natürlich echt so eine Sache, aber das Fahren damit (und Einparken mit der Parameterlenkung) finde ich schon geil (und ja es gibt diese Autos auch in so gut wie rostfrei...).


Rost was? Rost...frei? Was ist das?
An dem Auto rosten vom Gefühl sogar Kunststoffteile.
Stabi war ausgebaut. Und das Nylon hat NULL geholfen. Ich hab da einen passenden Vergleich, aber wegen jugendgefährdender Inhalte verkneife ich mir den mal besser. :king:
Beim Bekannten lag der Benz plötzlich auf dem Boden. Querlenker abgerissen. Is wohl gar nicht so selten. Kann ich so nur bestätigen.


weichei65 hat geschrieben:Die rumänische Lösung ist manchmal nicht die Schlechteste....

Mein Beifall. da haste mal richtig was gerockt in kurzer Zeit. Das unberechenbare Rostgruseln ist der Grund, warum ich die 210er meide. Auch wenn es die Gerüchten zufolge in rostfrei geben soll. Am besten die vom Montag oder aus Graz hab ich heute gehört. Sonst sicher nicht das verkehrteste Auto. Benz halt.

Ich begnüge mich ja derzeit mit Aufräumen der Altlasten...


Aus Graz kamen doch die 4-Matic. Schon mal die Konstruktion vom Allrad gesehen? Gruselig. Wenn ich Allrad will, kaufe ich lieber quattro. Da werden keine Drehmomente durch's halbe Auto spazieren geführt. Gerüchte habe ich aber auch gehört...Schwiegervater vom Freund ist bei der Fahrt die Hinterachse aus seinem 4M gerissen...Kann also auch nicht stimmen. Rostet einfach ALLES wie blöde.


saufkraft hat geschrieben:wenns fährt isses ok, hab auch kürzlich für noch weniger einen als baustellenhure gaholt, allerdings katastrophen motor 200k, aber er tut was er soll, wärmt meinen arsch, darf 2,1 tonnen ziehen und is einfach groß innen, der vergleich it nem granada hinkt da nicht allzusehr.
also bleib dran, hätte schlimmer kommen können..


Wenn's fährt is alles tacco. Das stimmt! Wenn einem die Automatik nicht Probleme macht und die Hydrospeicher intakt sind...
Zur Automatik wird noch ein Bericht folgen. Wieder einer dieser Berichte dem oft Bilder fehlen. Aber es war einfach zu stressig und die Aufgabe zu groß. Zumindest kann ich jetzt behaupten auch an diesem Fahrzeug die Automatik repariert zu haben.


Vielen Dank für den Zuspruch.
Bis die Tage.
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Re: S210 E430 The Nightmare Before Christmas

Beitragvon Mr.Chili » Mo 12. Mär 2018, 12:19

Typisch Mark, geile unkonventionelle Arbeit in absoluter topp zeit, und das bei widerlichsten Umständen.
:top: toll das du wieder mit bei bist.
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Re: S210 E430 The Nightmare Before Christmas

Beitragvon Stuntman Marc » Mo 12. Mär 2018, 21:00

Mr.Chili hat geschrieben:Typisch Mark, geile unkonventionelle Arbeit in absoluter topp zeit, und das bei widerlichsten Umständen.
:top: toll das du wieder mit bei bist.


Ach du liebes Bisschen... :verlegen:
Da werd' ich ja ganz rot vor Verlegenheit!
Die Umstände sind gar nicht mehr sooo widerlich...weil inzwischen Bühne und feudales Schrauben mit Warmwasser und Klo und Dusche...und Bierkühlschrank (Verdammt! Ich trinke seit Januar nicht mehr und bin in Definitionsphase!) und, und, und...also so manche Werkstatt wäre neidisch. Daher geht das inzwischen auch immer schneller.


Weiter im Text, heute finde ich noch etwas Zeit dafür.
Die Kiste hat nicht im ersten Anlauf die HU geschafft. Mangels Anmeldung habe ich den Eimer einfach nebenan in die Werkstatt geschoben, wo die GTÜ hin kommt. Neue ATE Bremsscheiben und Beläge, alle Gummiteile geprüft, neue Koppelstangen und Stabilager, alles penibelst gefettet...kein Spiel mehr in der Vorderachse dank nachgestelltem Radlager, Motor frisch sauber gemacht (Ölverlust vertuschen...nehmt's mir nicht übel!). Ja, also das sollte ja wohl glatt gehen.
Gut...bei der Wirkung der Feststellbremse war ich mir nicht sicher. Also tags zuvor vor der Tür auf dem Privatgelände vor und zurück gefahren mit gezogener bzw. getretener Feststellbremse. War auch gut so, denn durch's Kärchern der Radhäuser war da einiges halb fest gefault. Und plötzlich sagt's leise "Schnapp" und ich trete ins Leere. FUUUUUUUUUUCK!!!! :peng:
Karre in Nullzeit auf die Bühne...nix zu sehen...Seil scheint intakt. Mist! Am Pedal abgerissen...aber warte mal...nö...auch intakt.
Hä?!
Google gefragt...unter der Rücksitzbank sitzt der Verteiler. Rücksitzbank runter, Blech abgenommen. Drecksding!!! Aus dem Verteiler gesprungen, weil ein Bowdenzug etwas schwergängiger war. Wieder eingehakt...was kann man dagegen machen? Ach...leck mich! Kabelbinder drum. So kann's nicht aus dem Verteilerstück springen. Und da ich in übelster Eile war, fehlen hier wieder sämtliche Bilder.

In freudiger Erwartung einer positiven Nachricht obgleich des tadellos gefetteten Stück Altblech aus Sindelfingen kam die Ernüchterung umso krasser. Keine Plakette. HU abgebrochen.
WAS?!
Direkt zu dem Laden. Ich zum Meister: Wo is' das Problem gewesen? Vor mir so ein zotteliger Alt-68er dem ich permanent gestresster Arbeitnehmer jedes Wort einzeln aus der Nase ziehen durfte. :mecker:
Wie Feuer und Wasser wir beide.
Egal...Mit viel Verständnis für die Meinung der Prüfers und der häufigen Verwendung von "Ja weißt'e" sowie "...duuu, nöööö?" kam er dann zu den wichtigsten Punkten:
- Am Vorderachsträger war eine kleine Briefmarke eingesetzt worden... 20 x 20 mm...dafür wollte der PI, dass ich einen neuen Vorderachsträger einbaue
- An der Hinterachse sei Fett...das gehöre da nicht hin...das solle alles wieder verschwinden
- An zwei Bremsleitungen sei Korrosion, die müssen ganz neu...dafür muss die Hinterachse raus.
Na klaaaaaaaaaaaaar!!! Sonst noch was?! Will er vielleicht noch mit meiner Frau schlafen?!?!
Soll er doch einfach sagen, dass er auf eine mattgrau gerollte Karre keinen Bock hat. Das macht's einfacher.
Also die Karre woanders hin gebracht. Wohl bemerkt: Tüv Nord! Die kenne ich eigentlich nur als äußerst penibel. Vorher die Bremsleitungen (sehe ich absolut ein!) penibelst sauber gebürstet und mit Permafilm schwarz eingepackt und beim Prüfingenieur explizit darauf hingewiesen. Genau wie auf den Motorträger.
Um's kurz zu machen "Pfff...das ist doch kein Renault Twingo 1 oder so...was soll da am Motorträger passieren?!"
Dann erklärt was Mike Sander's und was Permafilm ist. Erläutert, dass es säurefrei ist. Und nach der Runde über den Bremsenprüfstand (zog krumm, war aber noch in der Toleranz) kam die Plakette drauf. Bzw. ich bekam den Bericht mit.
Nächsten Tag sofort zur Zulassungsstelle und kurz vor Endtermin das Ding passend zugelassen.

Das hätte das finale und glückliche Ende der Geschichte sein können.
Am nächsten Tag die Autos getauscht und morgens mit dem Eimer zur Arbeit gefahren. Fahre so vor mich hin und freue mich über den Komfort und die leichtgängige Lenkung...kommt ein kurzes "Dröööööhn" aus dem Auto.
Ich: Hä?! Was war das? :gruebel:
Ich dachte ein Rüttelstreifen über den ich gefahren bin und fuhr weiter.
Kurz darauf wieder ein "Drööööööööööööööööööööööööööööööööööööhn".
:schwachsinn:
Oh fuck!
Es kam aus dem Getriebe! Und ich konnte es mit dem Gaspedal 1A provozieren.
Ok, ich hatte ja schon das ein oder andere Getriebe auseinander und kann mich in die Funktion denken. Also ruckzuck Schlussfolgerung: Wandlerüberbrückungskupplung...bei Daimler auch KÜB genannt.

Machen wir es GANZ kurz, sonst verplemper ich hier eure Zeit:
Ich habe viel recherchiert, habe YouTube bemüht und eine geschlagene Woche miese Laune gehabt. Dann bin ich zu Daimler gefahren und habe ein neues Magnetventil für die KÜB, diverse Schrauben für die Ölwanne, Ölablassschrauben und Dichtungen der Schrauben bestellt. Im Netz dann eine neue Platine und Stecker sowie Ölpeilstab von Febi und einen Ölfilter samt Dichtungen von Mann. Bei meinem Nachbarn habe ich 10 Liter ATF mit passender Freigabe organisiert und für den kommenden Samstag meinen besten Freund. Einer der irgendwie immer für mich da ist! :top:
Im Baumarkt habe ich dann noch schwarze Folie zwecks Abdeckung vom Boden geholt und alles ausgekleidet. Dann ging's los.

Bild


Und es ist nur noch ein relevantes Bild entstanden, weil ich "leicht" gestresst war. Aber das hier ist die ausgebaute Schalteinheit mit demontierten Magnetventilen und entfernter Platine. Die Magnetventile habe ich penibel gereinigt, die Platine getauscht und das Magnetventil der KÜB ebenfalls raus geschmissen. Rein kam ein Neuteil, was bei Daimler vorrätig war (macht mich immer stutzig sowas!), frisches Öl, neuen Filter, neue Dichtung und neuen Stecker...bis auf die im Aluminiumabstandsstück fest gefaulten Schrauben, die ein Quell der Freude sind und gegen neue getauscht wurden, war die Aktion völlig reibungslos. Es kam dank Ölablassschraube im Wandler 9...9,5 Liter frisches Zeug oben drauf, alles wurde warm gefahren und bei Betriebstemperatur mittels Peilstab gemessen. GEILE Sache so ein 722.6...und hier breche ich eine Lanze für Daimler. Das m. M. n. beste Getriebe, was man in den 90ern kaufen konnte. Hält EWIG, simpel aufgebaut, einfach zu reparieren, hält bis zu 1.200 Nm aus und hat in meinem Auto den ersten Ausfall bei 318.000 km erlitten. Das Öl roch einwandfrei, war alt und benutzt aber nicht verbrannt und mit den o.g. Reparaturen fährt es sich jetzt wie ein NEUWAGEN!!! Unfassbar sanft, super Schaltvorgänge. Echt einfach perfekt! Ich bin von den Socken.

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Was ich übrigens noch vergessen habe: Der Wagen hatte keine Anhängerkupplung. Wurde eine gebrauchte Westfalia abnehmbar nachgerüstet. Lief soweit gut. Nur der Jäger Kabelbau, der fahrzeugspezifisch sein sollte, musste eingelötet werden. Katastrophe!!! Habe dafür meinen guten Freund Tim vor den Karren gespannt, denn der ist Elektriker und kann die vier Kabel mit der gleichen Farbe an passender Stelle durch messen, um das richtige zu finden. Meine Chance das richtige zu finden liegt an gleicher Stelle bei 25 % und nicht bei 100 % wie bei ihm. :nein:


Und so sieht der Haufen jetzt mit schwarzem Todesstern aus:

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Re: S210 E430 The Nightmare Before Christmas

Beitragvon Saschabruno » Mo 12. Mär 2018, 21:59

Einfach nur ne geile Karre! Und, ob Du es lesen willst oder nicht, in nem halben Jahr hat Dich die restliche Mercedestechnik, der Platz und Komfort so versaut, daß Dir ein E39 Touring als das vorkommt, was der Tatsächlich ist: als enger, nervender Hilfskombi mit ohne Platz! :-)
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Re: S210 E430 The Nightmare Before Christmas

Beitragvon El Grapadura » Di 13. Mär 2018, 00:36

Du bist aber auch nen macher... geil du!:prost:
:rollmops:
Cheers Wösi
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Re: S210 E430 The Nightmare Before Christmas

Beitragvon Bullitöter » Di 13. Mär 2018, 20:58

Hm, 318.000 km sind ewig? Wenn die es bewerkstelligt bekommen hätten die Elektronik nicht da rein sondern außen dran zu bauen, dann würde es das vieleicht sogar wirklich tun. Aber der Motor mutet dem Ding ja auch einiges zu...

Die Japanische Automatik im Astra hat genau die gleichen Schwachstellen, nur zustätzlich noch die des fehlenden Filters i.v.m. mit der Herstelleransicht, dass das Öl nie gewechselt werden muss wenn es keinen Anhängerbetrieb gibt. :schwachsinn:
Zum Glück ließen sich dementsprechend leichte Zicken durch einen Ölwechsel wieder beseitigen.

Ich bin den Automaten gegenüber einfach zwiegespalten. Einerseits gefällt es mir gut, dass ich bisher eigentlich nur von erfolgereichen Reparaturen gelesen habe die nicht mit "besorge er sich 371 Spezialwerkzeuge" anfangen sondern es sich eigentlich immer vergleichsweise einfach las so ein Ding wieder hin zu bekommen, andererseits gehen aber auch immer Sachen kaputt die ein Schaltgetriebe einfach nicht braucht. Nu sind jetzt in meinen Augen aber gerade VW Getriebe nicht gerade für große Haltbarkeit bekannt, was den Automaten im Prinzip noch ein Stück weiter nach vorne bringt. Dafür verliert er natürlich völlig wenn man olle Batterien auffahren will, der Verbrauch ist höher kaputte Anlasser sind kein Problem und insg. macht mir Schaltgetriebe fahren meistens mehr Spaß...

Egal, du hast jedenfalls mal wieder ne Astreine Arbeit abgeliefert und das in Rekordzeit :pompom:
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