Alte Autos und so: Historische Fehler korrigieren

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Re: Alte Autos und so: Rostbekämpfung

Beitragvon Pfuscher » Di 16. Okt 2018, 19:25

Also den ab 69 ps ?
Hab ja nur den 1.6er 1V der aber vollkommen ausreicht.
Nen Satz Achsschenkel mit neuwertigen Dämpfer von Sachs hab ich auch noch die haben ATE Powerdiscscheiben..
Kat müsste ich eh umbauen wegen der Euro 2 Sache.
Ihr helf mir echt gut weiter :)
Danke :top:
So als frage am Rand: Der Jetta hat der nen anderen Tank als der Golf ?
So als frühes Modell mit schmalen Stoßstangen gefällt der schon sehr
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Re: Alte Autos und so: Rostbekämpfung

Beitragvon TPM » Di 16. Okt 2018, 20:16

Moin Moin,

Eigentlich ist ja schon alles gesagt, also der Tank muss auch geändert werden, der Einfüllstutzen für Diesel ist dicker als beim Benzengtank. Verkabelung zum Tankgeber muss bei Benzinmotoren mit Pumpe direkt im Tank geändert werden, hat der Diesel nicht. Ich habe die einfach totgelegt und die zwei Kabel zum Tankgeber einfach umgepinnt.
Der Kabelbaum zum KI muss geändert werden, ist beim Benziner keine Leitung für die Vorglüh-LED drin.

Die Kabelbäume habe ich alle komplett übernommen, an dem vom Licht hing auch noch irgendwas für die Benzinertechnik dran. Ich wollte, dass es aussieht, als wäre es schon immer so gewesen.

Wenn ein 1300er umgebaut wird, muss die Schaltstange von Schaltbox zum Getriebe geändert werden und auf dem Vorderachskörper dieser Umlenkhebelmechanismus montiert werden.

Pedalblock ist identisch, Kupplungsseil und Gaszug nicht. Das Dieselgaspedal hat außerdem oben ein fettes Tilgergewicht, dessen Sinn sich mir nicht erschlossen hat, ich habe es aber dennoch umgebaut, weil es halt da war...
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Re: Alte Autos und so: Rostbekämpfung

Beitragvon Bullitöter » Mi 17. Okt 2018, 10:40

Tank vom Jetta is gleich, das eigentlich nur der bessere Golf.
Ich hab keine Ahnung ob das geht, aber evtl. lässt sich das Geraffel des Benziners aus dem Tankrohr entfernen damit der Rüssel passt. Kannste einfach mal ausprobieren.
Ansonsten wie gesagt die ggf. Vorhandene Vorförderpumpe muss raus.

Aufpassen wenn du dir n späten spender anschaust. Die letzten 2er haben einen anderen Tank bei dem die Druckpumpe im Tank ist. Die fehlt dann entsprechend unterm Wagenboden.
Da passt dann der alte geber ohne Vorförderpumpe nicht rein.
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Re: Alte Autos und so: Rostbekämpfung

Beitragvon Pfuscher » Mi 17. Okt 2018, 19:12

Meiner ist bj 1990 oder 1991 keine Ahnung muss ich nachsehen.
Um überflüssiger arbeit aus dem Weg zu gehen wollte ich einfach den Tank komplett umbauen.
So kann man da auch gleich ordentlich fett reinschmieren.
Jetta ist halt seltener und meist besser erhalten,soll ja für länger sein wenn man sich die Arbeit macht
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Re: Alte Autos und so: Rostbekämpfung

Beitragvon TPM » Mi 17. Okt 2018, 21:14

N Abend zusammen,

In der heutigen Episode: Mal kurz den Mercedes verbasteln oder auch: historische Fehler ausbügeln.
Beginnen wir im Jahr 1978, ein Herr Wilhelm G. geht zum Mercedes-Benz Vertragshändler und ordert einen W123 240D in kaledoniengrün mit Stoff beige und Automatikgetriebe. Er hat zwei preisidentische Optionen zur Wahl: Mittel- und Lenkradschaltung. Die Wahl fällt auf Erstere, ein tragischer Fehler der Geschichte.
1984 ist der 240D mittlerweile auf 72PS erstarkt, kaledoniengrün wird zu riedgrün (Erbsensuppe ist Erbsensuppe) und der Wagen wird mit diesem fehlerhaft gesetzten Kreuz auf der Bestellung fabriziert.

Wir schreiben Oktober 2018. Die Weltist komplizierter geworden, glücklicherweise wurde jedoch ebay-Kleinanzeigen erfunden und es wird möglich gegen Summen jenseits von klarem Verstand historische Fehler auszumärzen.

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Bild

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Leider wurden auch fake news erfunden, nämlich so Verkäuferaussagen wie "Umbau dauert zwei Stunden". Ich lasse ein Bild sprechen:

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Der Anschluss am Getriebe war auch aufgrund nicht veröffentlichter Konstruktionsänderung "lustig"...sieht ja keiner.

So weit erstmal. Hakeliger Lenkradautomat. Völlig alternativlos um die ungebändigten Dieselpferde durchzuschalten. :aegypten:
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Re: Alte Autos und so: Historische Fehler korrigieren

Beitragvon Frankass » Mi 17. Okt 2018, 21:41

Ich würde ja verstehen wenn man die Mittelkonsole somit wegrationalisiert. Ansonsten für mich kein erkennbarer Vorteil vorhanden.
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Re: Alte Autos und so: Historische Fehler korrigieren

Beitragvon Grimm » Mi 17. Okt 2018, 22:22

Frankass hat geschrieben: Ansonsten für mich kein erkennbarer Vorteil vorhanden.




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Wo is denn der Vorteil einer nicht vorhandenen Mittelkonsole? :gruebel:
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Re: Alte Autos und so: Historische Fehler korrigieren

Beitragvon viking » Mi 17. Okt 2018, 22:33

na dass püppi am aussichtspunkt bei sonnenuntergang rüberutschen kann. also bitte das angefangene auch zu ende bringen, gab doch so mittelkissen, die ne holprige sitzbanksimulation ergeben. konsole sowieso raus.
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Re: Alte Autos und so: Historische Fehler korrigieren

Beitragvon Burt » Mi 17. Okt 2018, 22:35

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Re: Alte Autos und so: Historische Fehler korrigieren

Beitragvon weichei65 » Do 18. Okt 2018, 07:08

Das Mittelkissen und die klappbare Mittelarmlehne, die sowas legal(!!) zum Sechssitzer werden lassen, hab ich beim W123 noch nie gesehen. Beim /8 gabs das noch. Dort allerdings sogar in Kombi mit der Mittelkonsole. Damit nur ein Anstandsgör zwischen den Beiden sitzen kann...

Ich hab die manuelle Lenkradschaltung gestern mal in einem Saab 96 getestet und auf Anhieb für gut befunden. War dann aber auch erstmal alles, die Bremse vorn ist der skurrille Graus eines Flugzeugkonstrukteurs, der irgenwas mit den Unterlegkeilen missverstanden hatte...
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