Bullitöters geschraube

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Re: Bullitöters geschraube

Beitragvon Bullitöter » Fr 2. Feb 2018, 21:27

Seit wann is ne platte Lambdasone n Ausfallgrund? Stecker ab und gut is. Mit LMM kann ich leben, der funzt jetzt seit über 430.000 km, wenner mal versagt isses halt so.
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Re: Bullitöters geschraube

Beitragvon weichei65 » Fr 2. Feb 2018, 21:42

Das ist bei einer sowieso uneffektiven Venturi aber im Notfallmodus leider auch keine Ausgeburt an Effizienz mehr. Fehlen Parameter, und das Ganze wird im Notlauf gestartet, bekommst du selbst mit nem 86C locker 10l LPG hin.

Das ist dann Kraftstofftechnisch genauso teuer wie ein Diesel, zumindest aktuell noch (wenn günstig LPG getankt..). Lohnt das? Eher nicht, oder?

Ich hab das Gefühl, das Madigmache des Diesels manchen schnell blind werden lässt...

Ich betone nochmal, das die Stickoxiddiskussion nur heiss verbrennende, moderne Diesel ernsthaft betrifft. Die aus Effizienz- und Russpartikelgründen erst entstanden sind. Das die nicht sichtbaren, feinen Partikel lungengängiger sind, als die Kohlen aus den alten Brikettschleudern, ist schon länger bekannt. Redet halt kein wichtiger Mensch drüber...

Lasst euch mal blenden, ich kaufe den Schrott schon und werde reich... :-)
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Re: Bullitöters geschraube

Beitragvon Bullitöter » Fr 2. Feb 2018, 23:42

Mir erzählste nix neues, abgesehen davon, dass das mit dem Feinstaub bei den alten Dieseln nicht ganz richtig ist, die erzeugen halt beides, wie ich inzwischen auch besser weiß. Aber es spielt halt keine Rolle, weil der großteil der Partikel der kritischen größe einfach wo anders her kommt, immer da war, immer da sein wird, und Ottonormalautobesitzer sich sowieso wegen der Nachbarn alle paar Jahre n neues Auto kaufen muss.

Das Problem sind unsere hörigen Politiker die, sobald man einen Ballungsraum befahren will, alles dafür tun einem das zu verbieten damit man sich artig ein neues Auto kauft. Solange das nicht gehitlert wird ist das kein wirkliches Problem aber leider findet genau das im Moment statt. Wenn man täglich in solche Gebiete fahren muss, kann die Grenze das einfach als erhöhte KFZ steuer zu betrachten schnell erreicht sein.
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Re: Bullitöters geschraube

Beitragvon Bullitöter » Sa 10. Feb 2018, 22:17

Getz ma was anderes, repariert wird schließlich alles was nich kaputt genug is.

Vor kurzem hatte ich festgestellt, dass meine Waschmaschine beim schleudern fiese Geräusche produziert. Also einemal neuen Lagersatz mit Dichtring bestellt.
Das Produkt war mit "nurnoch wenige Artikel verfügbar" gekennzeichnet, was bei einer 24 Jahre alten Waschmaschine auch mal schnell heißen kann "wenn alle dann alle". Den Laufring für den Wellendichtring bekommt man schon lange nicht mehr, der ist aber zum Glück recht standfest.
Nachdem das Zeug da war, das Riemenrd abgeschraubt, Trommelkreuz gelöst und abgezogen und das ganze mal in Augenschein genommen.
Sieht zwar gut aus, aber das Fett total hart und hat sich nurnoch mitgedreht, entsprechend haben die Lager gerasselt.
Die ließen sich mit nem Austreiber gut herrausschlagen. Die neuen habe ich die Tiefkühlung gepackt und das massive Gusskreuz mit 2 Brennern schön warm gemacht. Dementsprechend fluppten die ohne Werkzeug in ihre Position.
Der Dichtring war noch dicht, aber hatte durchaus so seine gebrauchsspuren. Der neue dafür aber keine Feder. Ich bin mal gespannt, wie lange das hält.

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Vor einiger Zeit war es mir auch schon gelungen die Riemenscheibe von der Motorwelle zu ziehen und den Motor neu zu lagern, Schwingungssämpfer und Laugenpumpe sind schon vor ein paar Jahren neu gekommen, jetzt sollte das Gerät wieder eine ganze Weile laufen, wenn nicht das Schrittschaltwerk den Geist aufgibt.


Und dann hab ich noch die Hydraulikpumpe vom Audi wieder zusammen gebaut. Die Originale ließ ohne Probleme zerlegen, da dort niemand die Stopfen mit Sicherungsmittel eingesetzt hat oder andere Scherze.
Es gab einmal neue Dichtringe, und 2 neue Lagerbuchsen für die Welle. Original sind das nur schnöde Weißmetallbuchsen. Sowas hab ich garicht bekommen, jetzt ist etwas mit einer Gleitbeschichtung geeignet für dynamische Schmierung drin, dass sollte also nur besser sein können.


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Den Riemenscheibenflansch hab ich heiß aufgeschrumpft, da das Ding ja erst kurz vor der Kotzgrenze von Rolyatmits Presse runter gegangen war.
Das hat mit dem Schraubstock hervorragend funktioniert, mit meinen im improvisierten "Schutzbacken".

Dann den hinteren Teil nach Reinigung wieder angeschraubt und alle 8 Kolben mit Stopfen wieder rein, jetzt hoffe ich, dass die Pumpe wieder für 150.000 km gut is.

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Re: Bullitöters geschraube

Beitragvon Bullitöter » Mo 12. Feb 2018, 18:48

Falls ich nicht der einzige bin, der seine abgelaufene EC Karte zerstückelt und dem in dem Moment wo er den Chip killen will einfällt, dass da bestimmt noch Kohle auf der Geldkarte is...

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Irgendeine andere nicht mehr benötigte Karte die einen Chip hat hernehmen, den selbigen mit dem Cuttermesser aus der Karte ausschneiden und den Teil mit dem Chip der alten EC Karte dort einpassen und von hinten mit Tesafilm fixieren.
Evtl. vorhandenen Magnetstreifen sicherheitshalber ebenfalls überkleben, damit der Geldautomat nicht in die Versuchung kommt diesen auslesen zu wollen.
Mit der so entstandenen Bastardkarte hab ich ohne Probleme die Geldkarte am Automaten entladen können ;)
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Re: Bullitöters geschraube

Beitragvon Burt » Mo 12. Feb 2018, 22:29

Kommt heute eher selten vor, dass jemand da Guthaben drauf hat?! Aber auf eine ähnliche Art und Weise hält meine Micro SIM im Handy. Und ich habe auch schonmal die abgebrochene Ecke von der EC-Karte mit einer ADAC Karten-Ecke ersetzt.
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Re: Bullitöters geschraube

Beitragvon Grimm » Di 13. Feb 2018, 03:37

Also ich kam mal von der Schule heim und hatte keinen Schlüssel.

Da hat mir meine LEGO-Clubkarte Einlass verschafft. War damals weniger drüber erstaunt als heute, dass es geklappt hat. Wobei ich es mir heute besser erklären kann als damals. Verrückt.

Ein hoch auf lüttige Aluprofiltüren vong 1 Einfachheit her.

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Re: Bullitöters geschraube

Beitragvon Bullitöter » Di 13. Feb 2018, 07:58

Ich hab da ganz gerne etwas Kohle für den Fall drauf das ich mir ausnahmsweise ma n Parkschein kaufen will oder noch seltener ne Schachtel Kippen am Automaten.

Ich habe auch die Funktionalität der Bastardkarte dafür nicht in zweifel gezogen, aber im Hinterkopf war noch ne alte Disskussion mit der Bank ob der Automat den Magnetstreifen braucht oder nicht. Dazu gabs auch nen Versuch und ich meine der endete in unterschiedlicher funktionalität. Nur in welche richtung, konnte ich mich nicht mehr erinnern, daher war ich nicht sicher ob das mit dem zurückbuchen klappen wird.
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Re: Bullitöters geschraube

Beitragvon Burt » Di 13. Feb 2018, 08:22

Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass ohne Magnetstreifen gar nichts geht. Ich habe nämlich auch das Talent den zu zerstören. Wobei eine kaputte Oberfläche dramatischer ist als z.b. ein Riss quer oder längs über die Karte. Da hat auch schon der ein oder andere Tesafilmstreifen noch ne Weile geholfen. EC-Karten sind vom Material her einfach nicht mehr das, was sie früher mal waren. :koppab:
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Re: Bullitöters geschraube

Beitragvon Bullitöter » Di 13. Feb 2018, 11:40

Das kommt schwer auf das Lesegerät an. Wenn das den Magnetstreifen verlangt, dann biste angeschissen. Daher war ich auch nicht sicher ob der Geldautomat meinem Wunsch nachkommen wird.
Damit der nicht am ende noch die Karte frisst weil auf Magnetstreifen und Chip unterschiedliche Daten sind (ich hab ja nen Volksbank Chip in eine Comdirekt Karte gebastelt) hab ich den Magnetstreifen sicherheitshalber abgeklebt.

Funktioniert hat das ganze demnach bei der Volksbank, obs bei anderen auch geht is natürlich offen.

Aber ausgeben kann man die Kohle auf dem Chip so auf jeden Fall. Da hat der Magnetstreifen ja garnix mit zu tun.
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