Mein Spaßfuhrpark

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Re: Mein Spaßfuhrpark

Beitragvon Dulle » Do 1. Mär 2018, 10:18

mit nem audomat auf ne ralley
ihr traut euch was

:pompom:
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Re: Mein Spaßfuhrpark

Beitragvon LukeMX » Mo 2. Apr 2018, 18:50

Heute hab ich endlich zum ersten Mal dieses Jahr den MX5 rausgeholt. Der stand jetzt seit Mitte Oktober mit ausgebauter Batterie. Und auf den Schlüsseldreh ist er angesprungen, als wäre nie etwas gewesen - und das mit der originalen Batterie aus 96!

Was soll ich sagen, macht Spaß :-)

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Re: Mein Spaßfuhrpark

Beitragvon LukeMX » Mo 18. Jun 2018, 22:33

Das vergangene Wochenende war ich mit ein paar Gleichgesinnten auf Tour durch die Alpen, ein bisschen überschüssiges Reifenprofil und Bremsbelag loswerden. Auf dem Aufstieg zum San Bernardino ist mir die Fuhre ein bisschen heiß geworden, aber nach ein paar Minuten abkühlen gings wieder. Ansonsten lief alles super, und der Spaß war wieder einmal gigantisch... :-)

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Der E30 steht gerade beim Schweißer und bekommt ein Stück Heckblech neu, und dann hoffentlich aus dem Stand TÜV; Bremszylinder hinten und Querlenker vorne sind ebenfalls neu gemacht. Ansonsten weiß ich eigentlich gar nicht, was da so abgeht. Nur, dass wir in drei Wochen auf große Fahr aufbrechen. Ich bin bisher einmal Probe gesessen, zu mehr hat es nicht gereicht... Das taugt mir gar nicht so recht. Aber was soll schon schiefgehen? :king:
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Re: Mein Spaßfuhrpark

Beitragvon roneighty » Di 19. Jun 2018, 16:12

Schicke Bilder von eurer Ausfahrt,... der Swift wirkt riesig gegen dem MX5,.. wobei der auch "nur" klein ist..

hehe,...
Geil auch das er als ob nix wäre direkt anspringt nacht der standzeit..

gruß
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Re: Mein Spaßfuhrpark

Beitragvon LukeMX » Mo 16. Jul 2018, 18:08

LukeMX hat geschrieben:Servus!

Im neuen Jahr geht es weiter wie gewohnt. Naja, fast, München-Barcelona ist diesmal zeitlich und organisatorisch leider nicht drin... Aber so ganz ohne einen verrückten Trip ist das ja auch nix, deshalb starten wir diesmal beim Pothole Rodeo! Das bedeutet, es geht in eine ganz andere Richtung:

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Wir sind also auf der Suche nach einem Auto, >20 Jahre, bis maximal 500€, das fährt und bis mindestens Juli TÜV hat. Sobald wir eine standesgemäße Karre haben, wird hier natürlich berichtet!


Kennt ihr den noch? Mittlerweile sind wir in Split angekommen; es lief zwar nicht alles wie geplant, aber wir hatten viel Spaß :-)

Da ich euch hier offenbar völlig vernachlässigt habe, hier die Geschehnisse in Kurzform: Lesestoff 1 2 3

Und wie es immer so ist, wäre unser Rallyecar jetzt abzugeben. Inserat im Marktplatz folgt gleich...
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Re: Mein Spaßfuhrpark

Beitragvon LukeMX » Mi 1. Aug 2018, 13:29

Servus miteinander!

:bilder: hat zwar niemand geschrien, aber hier noch ein paar Eindrücke vom Pothole Rodeo!

Vorgeschichte: eigentlich hatten wir ja Markus' E30 für den Trip auserkoren. Aber wie in dem weiter oben verlinkten Blog zu lesen war, haben meine Schrauberkollegen den Wagen nicht rechtzeitig tüv- oder gar rallyetauglich bekommen. Vielleicht war das sogar besser so, denn im allerletzten Moment haben wir ein recht spaßiges Ersatzfahrzeug gefunden, mit dem man ein kleines bisschen skrupelloser sein und ein paar Euro an Spritkosten sparen konnte. Zwei Tage vor dem Start zogen die beiden Helden einen 98er Fiesta 1.3 an Land, 125 tkm gelaufen und gut in Schuss. Da wurde noch schnell ein fester Bremssattel getauscht, und ein bisschen auf Rallyeoptik gemacht, und dann ging es los zum Startpunkt nach Graz.

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Tag 1 führte uns in die Sonnenblumenfelder von Ungarn, vorbei am Balaton (Plattensee), und durch den Norden Serbiens bis nach Novi Sad. Tags darauf setzten wir uns über die rumänische Grenze ab, nahmen die Transfogarische Hochstraße in einem kleinen Schlenker mit (die der Fiesta in Rekordzeit erkletterte!), und kamen spätnachts in Sighisoara, in Transsilvanien, an. Von da setzten wir unseren Weg fort über üble Schlaglochpisten und die Bicaz-Schlucht, bis zum östlichsten Punkt unserer Reise: Chisinau, der Hauptstadt von Moldau. Bis dahin verlief unser Trip ehrlich gesagt relativ unspektakulär. Ohne größere Offroad-Eskapaden und Pässeheizen waren wir jeden Tag gut 12 Stunden unterwegs, einfach am Strecke machen, und natürlich Eindrücke sammeln. Gerade den Ostblockcharme von Moldau (und später ach Bulgarien) fanden wir sehr spannend. Aber es war eher noch ein eingrooven in das Land und den Trip.

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Von Chisinau ging es, mit kleinen Startschwierigkeiten (wir konnten den Start-Checkpoint partout nicht finden), in südwestlicher Richtung zurück nach Rumänien. Kurz hinter der Grenze wurden wir bei der Mittgspause beinahe von der Grenzpolizei verhaftet; die beiden Beamten erwiesen sich aber als sehr lustige und freundliche Typen. So freundlich, dass sie uns eine halb Stunde später noch beim Thermostatausbau halfen, nachdem der Fiesta Kühlwasser gekotzt hatte (Panne #1). Wir waren bald wieder ohne bleibende Schäden on the road, setzten per Fähre über das Donaudelta, und erreichten unser Ziel, Constanta am schwarzen Meer. Diesmal sogar früh genug, um wenigstens noch eine Klenigkeit essen zu gehen und ein bisschen zu flanieren.
Tags darauf ging es weiter nach Bulgarien, nach einer Mittagspause am Meer vorbei am steinernen Wald von Varna, bis Plovdiv (die europäische Kulturhauptstadt 2019, und absolut sehenswert!). Dort kamen wir beim vermutlich freundlichsten Gastgeber Bulgariens unter, bei dem wir im Wohnzimmer schlafen durften und mit einem authentischen Früstück überrascht wurden. Vorbei an noch mehr Ostblockcharme verließen wir Bulgarien wieder, kämpften uns die wunderschönen Berge von Mazedonien hoch, bis zum Ohridsee. Hoch über dem See strandete einer von uns (möglicherweise war ich es) noch jämmerlich, beim Versuch, mit dem Fiesta für ein Poser-Offroadfoto einen Felsblock zu erklimmen. Aber auch hier - keine bleibenden Schäden, niemand hat es gesehen :-)
Beim Abstieg zum See über eine kleine, kurvige Nebenstraße pushten wir den Ford Rover noch einmal an sein Limit, bis die Bremsen jämmerlich stanken. Aber es lohnte sich, weil zum Schlus in Ohrid noch ein richtiges Festessen drin war.

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Der vorletzte Rallyetag begann angemessen mit einer Runde Schwimmen im glasklaren Ohridsee, und bald verließen wir Mazedonien wieder. Die nächste Station war Albanien, genauer gesagt das nordalbanische Bergland. Die Armut in dieser recht abgelegenen Region ist sehr greifbar, und von bettelnden Kindern abgesehen waren die Blicke vom Straßenrand her doch eher misstrauisch als freundlich. Auch wenn kein Wohlfühlambiente aufkam, tut es meiner Meinung nach ganz gut, als Mitteleuropäer auch einmal solche Eindrücke mitzunehmen. Wir wurden mit traumhaftem Bergpanorama belohnt, mussten aber mit den heftisten Pisten unseres Trips kämpfen. Und die forderten ihren Tribut. Wir schafften es tatsächlich, zwei Reifen und eine Alufelge in einem einzigen übersehenem Schagloch zu zerstören (Panne #2). Zum Glück hatten wir drei Ersatzräder dabei, so waren wir bald wieder unterwegs. Das Etappenziel hieß diesmal Ulcinj in Montenegro, wo am Adriastrand eine kleine Vor-Abschiedsfeier stieg. Und bei der abschließenden Suche nach unserer Unterkunft kam es zu Panne #3, als die aus Panzertape gebaute Thermostatdichtung aufgab und dem Fiesta noch einmal ein kleines Missgeschick passierte, das am nächsten Morgen aber schnell wieder behoben war. Daraufhin ging es über Land durch Montenegro, an Bergen und himmelblauen See vorbei nach Bosnien, wo wir an den Kravica-Wasserfällen schwimmen waren und kurz darauf eine Schildkröte von der Straße retteten. Den Schlussspurt in Kroatien erledigten wir über die Autobahn, und kamen gerade noch zur regulären Akunftszeit ins Ziel in Split!

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Ich denke, wir haben unsere Sache wieder einmal ganz gut gemacht, und durften uns noch mit zwei Tagen Entspannungsurlaub belohnen, und auf ein sehr spannende, abwechslungsreiche Rallye anstoßen!
Merci auch an unsere Unterstützer Motor-Talk, Febi Bilstein, Foliatec, Leebmann24 und OMV!

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Unser auf Herz und Nieren getesteter Fiesta ist nun übrigens zu verkaufen, nochmal als kleiner Reminder ;-)
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Re: Mein Spaßfuhrpark

Beitragvon Käfer 67 » Mi 1. Aug 2018, 16:54

Ford halt :like:


sehr sehr geile Geschichte.
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Re: Mein Spaßfuhrpark

Beitragvon LukeMX » Di 14. Aug 2018, 20:45

Servus zusammen!

Vielleicht wisst ihr noch, dass ich auf der Suche nach einem neuen Alltagsauto war, weil ich den A3 nicht in die Schweiz einführen wollte...? Nein? Hab ich vielleicht gar nicht erwähnt...

Nunja, jedenfalls ist es jetzt so weit. Ein vernünftiges, sparsames, möglichst neues Auto sollte es werden, an dem man möglichst wenig Hand anlegen muss. Zum Glück ist dem Bauch ziemlich egal, was der Kopf meint, und dementsprechend ist es jetzt das genaue Gegenteil geworden:

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Das ist ein 98er C70, natürlich als Automat, und natürlich als T5. Weitere Schmankerl: Fast-Vollausstattung, ein Kilometerstand von 118k, und die Tatsache, dass er frisch von MFK und Service kommt. Ein ziemlich perfekter Reisewagen, leise und bequem... Ich bin ein bisschen verliebt. Hoffen wir mal, dass er sich benimmt :-)
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Re: Mein Spaßfuhrpark

Beitragvon Tesla » Di 14. Aug 2018, 21:05

Volvo T5 :aegypten: Ich hatte mal die Ehre an einem V70 mit Kilometerleistung jenseits der 400k ein solches ersatzaggregat einzubauen. Bei der Probefahrt dachten wir schon, das Wastegate klemmt, weil der so brutal vorwärts maschierte :-) Der Alte Motor hatte durch Ventilbrand keine Kompression mehr auf einem Zylinder und soff reichlich Öl.
Ein Leben ohne Volvo ist möglich aber sinnlos

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Re: Mein Spaßfuhrpark

Beitragvon Benny Benson » Di 14. Aug 2018, 21:24

Um, jetzt hab ich erst den Bericht vom Pothole Rodeo gesehen.

Wie geil ist das denn bitte?
Ich muss auch irgendwann mal so ne Rallye mitmachen...find ich ja extrem spannend. Grad auch wegen den ganzen Eindrücken über Ecken in die man sonst nie Gekommen wäre.


Und Glückwunsch zum Volvo, gute solide Kisten. Zumindest noch aus der Generation :king:
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