Was der Fränk so schraubt

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon outrage » Mo 27. Mai 2019, 12:41

Die Computergehäuse würd ich nicht wegwerfen - die geben doch 1a Reparaturbleche ab
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 27. Mai 2019, 13:16

Soll ich dir die gesammelten Seitendeckel mit zum FFT bringen?! :-)

Ganz ehrlich, mittlerweile kaufe ich mir lieber nen Tafelblech und muss da nicht noch zusätzliche Lackschleiferei betreiben. Ich atme schon genug Scheiße ein wenn ich da an den Projekten rummache und nen schönes, sauberes, blankes Blech läßt sich auch einfach besser schweißen. So richtig dick scheint so nen Gehäuse auch nicht zu sein. Würde mich nicht wundern wenn das unter 0,7 mm ist.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon outrage » Mo 27. Mai 2019, 14:42

Danke, hab selber genug ;-)
Ich habe gerade erst den MX-5 mit einem alten Highscreen-Gehäuse renoviert, das war halt noch richtiges Blech. Ging auch schön schweissen.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Di 28. Mai 2019, 08:53

Da mein indischer Kollege, für den eigentlich eines der beiden Vintage MTBs gedacht ist, nun wieder am Arbeitsplatz ist (der war krank), habe ich mich gestern Abend mal kurz etwas um die beiden MTBs gekümmert. Der Plan war, zumindest mal die offenbar noch intakte Bereifung vom Scott auf das Trek rüber zu stecken. Ich hab mir erhofft damit das Trek erst mal fahrfertig zu machen, ohne da jetzt irgendwie noch großartig Kohle reinstecken zu müssen. Ich hab eigentlich auch keinen genauen Plan was Likith (Inder) damit vor hat. Eventuell hockt der sich da einfach nur drauf und cruist rum. Sollte er es nicht übernehmen wollen, ich würde in jedem Fall ein paar Dinge ändern. Naja, blabla.

Ich hab also bei beiden Bikes die Räder gezogen und die Decken und Schläuche entfernt. Dann die Räder des Trek mit den Schläuchen und Decken vom Scott bestückt. Naja, und dann war ich ja eh schon dabei. Es kam eins zum anderen und letztlich hab ich die Kette gereinigt und geschmiert, die Bremsen neu eingestellt, den Sattel für mich etwas in der Position angepasst und das Ding auch noch geputzt.

So stand es dann da. 3 Bar auf den Rädern und mit dieser geilen Effektlackierung und dieser ebenfalls geilen Big Fork.

Vermeintlich ready to race

Bild

Anschließend wollte ich das Scott noch mal etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Bild

Leider sind mir dabei doch noch etliche Unzulänglichkeiten aufgefallen die einen schnellen Wiedereinsatz auf der Straße verhindern. Die rechte Kurbel war ja eh schon tot geschrieben. Leider hat irgendein Depp auch die Achse vom Tretlager gekillt.

Bild

Außerdem hab ich leider nur 170 mm Kurbeln für rechts liegen. Auf der linken Seite ist aber ne brauchbare 175 mm Kurbel montiert. Wäre also ideal wenn ich irgendwo ne passende 175er Kurbel finde. Tretlager könnte ich noch haben. Need to dig in the crates.

Schaltwerk war aber auch irgendwie komisch. Hing so leicht schief und war irgendwie sehr wobbelig. Habs dann mal abgenommen. Kette ist eh auch nicht die beste und von daher hab ich die auch direkt gezogen.

Bild

Beim unter die Lupe nehmen des Schaltwerks hab ich dann ein gebrochenes Teil diagnostiziert. Das schwarze Ding ist einseitig von einer der Achsen gebrochen. Schrott.

Bild

Wenn man nun noch das kaputte Hinterrad hinzunimmt und vielleicht noch die ein oder andere Baustelle die ich noch nicht auf dem Schirm habe, ist das Ding ziemlich hinüber. Aber dennoch für die Kohle einfach nur geil. Das krieg ich auch wieder hin.

Heute morgen hab ich mich dann gefreut das Trek noch mit vollem Druck auf den Reifen vorzufinden und bin dann damit zur Arbeit gefahren. Testfahrt sozusagen. Es funktioniert so weit ganz gut. Sitzposition ist für mich etwas zu niedrig aber das sollte für Likith dann passen. Rennt im Grunde wie sau das Ding und die Bremsen packen auch ordentlich. Hinteres Schaltwerk funktioniert ganz gut aber die Züge müssen geschmiert werden. Tja, damit wären wir beim einzigen Wehrmutstropfen. Der Umwerfer wirft zwar um aber will nicht in der nächst höheren Position bleiben. Ich hab also teilweise auf den gerade, schnellen Strecken die ganze Zeit den Hebel festgehalten. Geht gut auf den Daumen aber dann geht das Ding ab wie Schmitz Katze.

Bild

Denke mal mit etwas ölen des Schalthebelwerks oben könnte das wieder funzen. Das scheint alles ziemlich schwergängig zu sein.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mi 5. Jun 2019, 15:54

Ich tüddel gerade an diversen Baustellen die mit Fahrrad, Haushalt und natürlich Auto zu tun haben. Bei dem Trek versuche ich noch die Gangschaltung ordentlich in Gang zu kriegen. Der Hebel für den Umwerfer will nicht so wie ich und von daher wird er wohl heute nach Feierabend ersetzt werden.
Für den schwarzen Lupo hab ich hintere Radlager bestellt und plane diese am kommenden WE einzubauen. Mal sehen ob das komische Brummen damit verschwindet. Ansonsten fährt sich das Ding nach der Achsvermessung wirklich gut. Ziemlich präzise halt. Denke die H+R Federn leisten da ihren Beitrag.
Für den Bus hab ich nun ein Solar Komplettset von Solarkontor bestellt. Ich war am letzten Wochenende auf einer langen Tour in die Pfalz und hatte da meine Kühlbox wieder dabei. Ich hab aber Schiss die über Nacht am Bordnetz laufen zu lassen und hab die daher dann immer ausgeschaltet. Ein eigenes Photovoltaiknetz wäre daher schon geil. Dazu dann mehr wenn es eingetrudelt ist und ich mich mit der Montage beschäftige. Vielleicht noch kurz zu der Entscheidung es als Set zu erwerben. Ich hab lange hin und her gerechnet und letztlich hätte ich beim Einzelkauf der Komponenten vielleicht 20-30€ gespart. So ist halt alles dabei, passt zusammen und ich hab einen (vermutlich seriösen) Ansprechpartner für Reklamationsfälle. Wenn ich nen Regler irgendwo im Netz kaufe, ich weiß nicht. Ist jetzt nen 100W Panel mit nem 20A MPPT Regler. So kann ich bei Bedarf später noch 100W dazuschalten.
Außerdem hatten wir hier ja neulich mal die Diskussion mit dem Auslesen einer Breitbandlambda. Das hat mich nachhaltig beschäftigt und ich hab da ne interessante Platine gefunden, mit der man so ne Bosch LSU 4.9 auslesen/betreiben kann. Zufällig ist mir auch so ne Lambda in die Hände geraten und die Platine kann die Messdaten per RS232 und parallel als analoges Spannungssignal rausgeben. So können wir hier auf der Arbeit ein kleines Setup mit nem Microcontroller (so ähnlich wie Arduino) erstellen, der die Daten loggen kann und an dem analogen Ausgang parallel auch nen einfaches Digitalpanel anschließen. Die Platine ist so eingerichtet, dass sie Spannung = Lambda ausgibt. Das cool an dem Microcontroller ist die Tatsache, das der direkt GPS integriert hat und somit theoretisch auch direkt die Geschwindigkeit und die Beschleunigung mitloggen kann. Außerdem will ich später auch weitere Betriebsparameter mitschreiben. Gaspedalstellung oder Motortemperaturen. Mal sehen wie es läuft. Bin gespannt.

Bild

Das Ding soll natürlich insbesondere dazu dienen, den Vergaser vom Hot Rod ordentlich abstimmen zu können. Hier noch nen Link zu dem Hersteller der Platine:

http://www.breitband-lambda.de/
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Burt » Do 6. Jun 2019, 06:05

Interressant. Die Lambda. :like:
:rollmops:

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Tesla » Do 6. Jun 2019, 06:51

Falls es für dich in Frage kommt: Ich hätte zwischen WuB und FFT die Woche Zeit, dir beim Einbau der Solaaaranalge zu helfen. Hab das ganze ja schonmal gemacht am t5 meines mitbewohnis. Wie siehts eigentlich aus bei dir mit Bockhorn? Ich wurde dort kurzerhand als Helfer angeheuert (kenne die Veranstalter) und werde wohl dementsprechend wenig Zeit haben.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Stuntman Marc » Do 6. Jun 2019, 07:12

So möge er mehr von dem Lambda-Sonden-Dingsbums berichten!
Denn: Ich brauche davon am besten zwei Stück für den Kompressor-Umbau. Einige Probleme habe ich ja schon gelöst, aber das mit dem Kontrollieren der korrekten Abstimmung (Drehzahl, Drosselklappenwinkel über Lambda wäre die beste Darstellung für mich) muss definitiv gelöst werden.

Kann man da auch n kleines monochromes Display anschließen, damit man die Werte direkt live sieht? Also Spannung gewandelt in Display-Anzeige.
Gibt ja diverse fertige Lösungen dafür. Aber die sind irgendwie arschteuer. :-)
Felix qui potuit rerum cognoscere causas. [Vergil]
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon dette ecker » Do 6. Jun 2019, 08:41

Ja, bitte mehr Lambda. Das Knödler-Ding liesst sich spannend.
Als "Lesegerät" ist doch wohl, und unter anderem, ein Andoid-Phone möglich.
Ich lese gerade die Dokumentation und versuche zu verstehen....
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Do 6. Jun 2019, 09:12

[quote="Stuntman Marc"

Kann man da auch n kleines monochromes Display anschließen, damit man die Werte direkt live sieht? Also Spannung gewandelt in Display-Anzeige.
Gibt ja diverse fertige Lösungen dafür. Aber die sind irgendwie arschteuer. :-)[/quote]

So ist es. An den Analogausgang kann man direkt nen kleines Display von Conrad etc. anklemmen und kriegt dann je nach bestellter Platine den Lambda oder den AFR Wert direkt angezeigt. Das ist schon mal cool. Interessanter wird dazu dann noch das mitloggen von den anderen Parametern um das einfach auch mal grafisch gegenübergestellt sehen zu können. Man könnte die Platine also einzeln nutzen und einfach nur den Wert am Display ablesen oder eben nen Microcontroller als Logger nutzen. Den Microcontroller den wir hier gerade am Wickel haben, haben wir gewählt, da der Bluetooth, W-LAN, GPS und ein paar andere brauchbare Eingänge an Bord hat und auf 12V läuft. Ich frag nachher mal den Kollegen mit dem ich das ganze plane/mache wie das Ding genau heißt. Ist wohl ne arschbillige Chinaplatine. Was der Knoedler Messwandler kostet steht ja auf der Seite. Da mir die (neue) Lambda zugeflogen ist und hier sonst einiges an Zeug im Institut rumliegt, hatte ich bisher nur den Invest für die Bestellung beim Knödler. Hab auch zwei Einschweißmuttern und nen passenden Stecker für die Lambda mitbestellt. Außerdem liegt hier auch nen MB Abgastempsensor rum. Wobei ich damit erst mal keine großen Pläne habe.

Theoretisch könnte man also die Lambda an die Platine anklemmen, die Platine an den Microcontroller und per App (die es noch nicht gibt) auch auf nem Handy per Bluetooth alles anzeigen lassen. Also Geschwindigkeit, Beschleunigung, Lambda und eben auch andere Sensorikwerte sofern man denn die Sensorik eingerichtet hat.

In wie weit das nun alles Sinn macht bei Karren die schon voll mit nem Bussystem oder so ausgestattet sind, kein Plan. Gibt ja auch so Dinger die klemmt man einfach auf den OBD Stecker und dann kriegt man da auch schon einiges angezeigt. Mir gehts ja um Versagerkarren.

Interessant wäre zuerst mal die Frage, was sollte ich vor die Spannungsversorgung der Platine schalten, damit die bei ner Spannungsschwankung der Bordelektrik nicht gleich die Biege macht?
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