Was der Fränk so schraubt

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Di 16. Okt 2018, 11:25

Im Prinzip ja! Für den Back2Back ist unten hinten am eigentlichen Konsolenkasten für den Sitz noch mal so ein Blechteil angeschraubt wo wiederum der Pin zum Einrasten für das Schloß dran ist. Das steht tatsächlich nutzlos im Weg sofern kein Sitz oder kein Halterahmen für meine Box eingeklipst ist.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Burt » Di 16. Okt 2018, 11:32

Danke für 1 Ingo äh Info.
Habt Ihr Bock auf Mexiko!!!

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mi 17. Okt 2018, 11:18

Konnte gestern mal die abgedrehte bzw. plan gedrehte Schwungscheibe von meinem Olds 3Speed aus der Werkstatt holen. Sieht wieder viel besser aus als die zerklüftete Oberfläche zuvor. Werde dann wohl auf gut Glück mal ne Kupplung bestellen und hoffen das die nachher passt. Dem HAMB nach sollte das was vom Ford F150 oder so passen. Muss ich noch mal genauer nachlesen.

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Wenn man mit der Nase ganz dicht ran geht kann man die Risse in der Oberfläche noch sehen. Hab von mehreren Seiten gehört, dass die bei so ner Schwungscheibe zu vernachlässigen sind. Insbesondere da so nen Motor ja auch nicht viel Drehzahl sieht.

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Auskunft der Technikerin, die das Ding auf der CNC-Drehmaschine hatte, war, das Ding lief richtig gut. Ich interpretiere es mal in Richtung keine Unwucht.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Sa 20. Okt 2018, 19:56

Das ist nun auch da.

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Hab aber heute nur Logistik betrieben und ein wenig am Schweller des T3 weitergemacht. Mit etwas Fleiß krieg ich das Ding morgen reingebraten.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 22. Okt 2018, 10:24

Sonntag hab ich mich noch mal dem Schweller des T3 gewidmet. Eigentlich war das keine große Sache mehr da die aus dem Internet bestellten fertig gekanteten Bleche super genau gepasst haben. Hier und da noch etwas anpassen und etwas Rost von der Karosse wegnehmen und schon konnten die eingenäht werden.
Natürlich hab ich dabei noch etwas mehr Lochfraß gefunden. In diesem Fall am hinteren Ende des linken Radlaufs. Da muss ich dann auch noch einen Blechstreifen reinoperieren und ich habe so das dumpfe Gefühl ich werde auch im linken Radkaste vorne noch fündig werden. Das mache ich dann aber auf der Bühne. Vermutlich am kommenden Wochenende.

Hier die beiden Bleche aus dem Netz. Innen- und Außenschweller sozusagen. Die kamen kostenmäßig jetzt so teuer wie das nicht passende Ersatzblech vom Busspezialisten. Das hab ich zurückgeschickt und kriege jetzt wohl ne entsprechende Gutschrift.

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Noch mehr Lochfraß

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Der Patient ist offen und empfänglich

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Qualitätssicherungsbeauftragter Nummer 1

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Innenschweller drin

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Outdoorschrauben. Lichtverhältnisse in Bodennähe sind draußen einfach besser als in der Halle.

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Qualitätssicherungsbeauftragter Nummer 2

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Außenschweller dran

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...und reingenäht

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » So 28. Okt 2018, 17:21

Wegen eines vermaledeiten Heimspiels musste ich heute zeitig aus der Werkstatt wieder zurück in die Wohnung. Daher ein relativ ungewohntes Update am Sonntagnachmittag. Gestern habe ich zunächst mal ein lang erwartetes Päckchen ausgepackt und die passende Flexplate für mein Oldsmobile Jetaway Automatikgetriebe erhalten. Das Teil habe ich vor einigen Monaten schon in dem amerikanischen Hot Rod Forum "HAMB" gekauft und von einem Bekannten, der nebenberuflich Container mit Ware aus den den USA rüberholt, liefern lassen. Dauert zwar immer entsprechend lang aber dafür bleibt es kostenseitig im Rahmen. 70$ hat die Flexplate gekostet, 80€ hab ich jetzt bezahlt inkl. der Lieferung. Ich bin mittlerweile etwas von dem Trip runter, temporär das ebenfalls vorhandene 3 Gang Schaltgetriebe zu verwenden. Vermutlich werde ich doch direkt auf das Automatik gehen. Dafür muss ich aber den Motor öffenen und die Kurbelwelle wuchten lassen. Die ist nämlich derzeit auf die Schwungscheibe des Schaltgetriebes "abgestimmt". Mal sehen wann ich wirklich mal dazu komme, am Olds so richtig anzugreifen. Bisher hab ich ja immer noch so Klüngelkram gemacht.

Flexplate mit großem Dank an Gary Oaks aus den Staaten

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Danach hab ich mich an den T3 gemacht. Erst mal wieder auf die Bühne und Räder runter. Dann weiter Rost im vorderen linken Radhaus suchen. Da waren so ein paar Stellen an denen ich Löcher vermutet hatte. Da war nix zu finden außer Oberflächenkorrosion. Nicht schön aber kein Grund da rumzubraten.

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Dann hatte ich ja am Radlauf schon Löcher entdeckt und das besagte Stück direkt rausgesäbelt.

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Nanu, ganz schön bröselig da hinter dem U-Schutz...kacke...doch noch mal so ne richtige Baustelle gefunden.

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Flex, flex, flex

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Brat

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brat, brat

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brat, brat, brat

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brutzel

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Feddich. Jetzt hab ich so oft "Brat" geschrieben, geh gleich erst mal draußen ne Bratwurst essen. Das einzig gute am Heimspiel, überall sind Wurstbuden vor der Tür.

Bei der Aktion hab ich den Teil der Sicke vom originalen Radlauf übernommen. War noch gut und so musste ich die Sicke nicht selbst kanten. Morgen dann noch verschleifen und grundieren. Wird nachher etwas Spachtel brauchen aber da gibt es noch ein paar weitere Ecken wo ich Spachtel drüber ziehen muss.

Morgen, ja, morgen, hab Urlaub bis Mittwoch. Progresstime. Endlich mal wieder 5 Tage am Stück was schaffen.
Ich vermute noch an einer weiteren Stelle an der Karre ein Rostloch. Morgen werde ich es inspizieren und erledigen. Dann sollte ich tatsächlich mit den Schweißarbeiten durch sein. Hoffentlich.

Dienstag und Mittwoch gehts an die Technik. Zahnriemen und wenn das schnell geht noch Teile der Bremsleitungen ersetzen. Mal abgesehen vom Lack und einem ordentlichen Motorlauf bin ich dann so gut wie fertig mit dem Bock. Zumindest für den TÜV. Aber wir wollen nicht den Tag vor dem Abend loben. Schaffe, schaffe.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Pfuscher » Di 30. Okt 2018, 10:57

Ich glaube das am Ende nur noch das Dach im orginalen Blech sein wird..
Das sind echt miese Roster ,aber die fahren sich halt wirklich gut wie ein kleiner Lkw.
Blöd nur dieser ganze Rost und die Motoren.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Hubra Pit » Di 30. Okt 2018, 19:45

Macht das wechseln der Schwungscheibe so viel aus?

Hab schon öfter von Auto auf manuell und andersrum geändert ohne mir groß Gedanken zu machen.

Die Kurbelwelle wird doch nicht mit der Schwungscheibe gewuchtet,
dann dürfte man die ja nie wechseln,
oder anders anschrauben als vorher.
Gruß Pit...

Sorry, aber leider Grimmfan...
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Di 30. Okt 2018, 20:23

Ehrlich gesagt, so schlimm finde ich diesen Bus jetzt nicht was den Blechzustand angeht. So viel Zeit hab ich in die Schweißarbeiten bisher nicht gesteckt und seit gestern bin ich mit dem Blech fertig. Zumindest so weit mir bisher bekannt ist. Richtig kacke wird es eigentlich immer erst wenn man einfach kein brauchbares Blech mehr findet um neues anschweißen zu können. Auch schon oft genug erlebt. Meistens bei meinen Altopel Projekten.

Gestern hab ich wie erwähnt am Blech weiter gemacht. Ich hab noch mal ein paar Punkte zusätzlich am vorderen Radlauf gesetzt, ein paar fehlten noch am inneren Außenschweller von unten und schließlich hab ich das erst mal so weit verschliffen. Dann das noch vermutete Loch gefunden und geflickt und einiges an Fertan verteilt.

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Heute habe ich mich dann direkt an den Zahnriemenwechsel gemacht. Erst mal Kram rausgesucht und Kurbelwelle auf Zünd OT gedreht.

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Die alten Rücklaufschläuche sind alle völlig porös. Daher heute direkt noch Ersatz bei Teilehöker geholt. Kommt dann bei der abschließenden Montage direkt mit rein.

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Dann das Nockenwellenlineal eingelegt und mal mit ner Blattlehre ausgemittelt. Meganervig aber Etzold befahl es so.

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Nocken beide oben. Ich gehe einfach mal davon aus, dass der hinterste Zylinder (Wagenheck) der erste ist. Korrigiert mich falls ich da falsch liegen sollte.

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Bekackt natürlich das ich Honk nicht auch ne neue Deckeldichtung besorgt hab. Die ist nämlich hinüber.

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Der Scheißkasten hat mich ständig nur genervt. Letztlich hab ich ihn weggeschraubt. Schrauben saßen bombenfest. Mal ne Gelegenheit den kürzlich angeschafften manuellen Schlagschrauber auszuprobieren.

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Arretierung der Förderpumpe ging auch rein.

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Trotzdem passte noch alles zum Zünd OT und dem Nockenwellenlineal.

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Den alten Riemen konnte ich easy runter nehmen. Den neuen hab ich mit hängen und würgen nicht drauf gekriegt. Das Problem lag in einer nicht lösbaren Nockenwellenriemenscheibe. Ich hab ewig an dem Ding rumgemacht aber konnte das Teil nicht vom Konus lösen. Zahnriemen ging nur drauf indem ich den Arretierungssplint der Pumpe abzog und die Pumpe nen Mikrograd mit dem eh schon aufgelegten Riemen zurückgedreht hab. Bin gespannt. Förderzeitpunkt muss ja eh eingestellt werden. Heißt aber auch, der neue Riemen ist ein wenig kürzer. Vielleicht hatte sich der alte Riemen doch schon etwas gelängt.

Zum Spannen des Riemens musste ich dann doch noch mal das Schweißgerät anheizen. Schnell mal nen Spannschlüssel gebraten und dann die Riemenspannung mit der Zeigefinger-Daumenmethode eingestellt.

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Eine weinende alte Spannrolle die nun gegen ihren Willen auf das Abstellgleis geht.

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Anschließend wollte ich mich an die Einstellung des Föderbeginns machen und habe die Messuhr schon in der Pumpe. Lief aber nicht so geil und von daher hab ich das auf morgen vertagt. Ich hoffe ich bin nicht alleine in der Werkstatt. Meine Arme sind zu kurz um die Kurbelwelle langsam zu drehen und dabei die Uhr und vor allem auch die Markierung an der Schwungscheibe beobachten zu können. Da wäre ein zweites Augenpaar sehr hilfreich.

Alles in allem lief es zwar ungefähr so wie der Etzold sagt, aber das ist schon teilweise echt umständlich gemacht. Der scheiß Ventildeckel ging kaum ab da er an zwei Stellen an so nem Gummischlauch klemmte, die untere Zahnriemenverkleidung ist original mit drei verschiedenen Schrauben befestigt, das lösen der Keilriemenscheibe der WaPu ist völlig dämlich gemacht, lösen der Nockenwellenriemenscheibe hat ja nicht funktioniert, man braucht dem Etzold nach zwei Blattlehren für das Ausmitteln des Lineals und ständig, wirklich ständig passt die Hand nicht da hin, wo sie vom Motorraum aus hin müsste. Man springt also ständig in die horizontale Lage um es dann von unten zu machen. Nur sieht man da dann nicht mehr was beispielsweise die Messuhr oder eben die OT Markierung machen. Aber das ist alles Jammern auf hohem Niveau. Letztlich ist das alles machbar. Ich hoffe ich hab den Riemen richtig drauf und am Ende bringt der ganze Quatsch auch ne Besserung beim Startverhalten. Die Spritschläuche schon mal bestimmt. Wer Hinweise hat, immer gerne. Beispielsweise, wie entlüften wenn ich erst mal alle Schläuche neu gemacht hab? Oder ist das nicht nötig und man leiert einfach nur so lange bis alles wieder geflutet ist?
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon weichei65 » Di 30. Okt 2018, 21:25

Spritschläuche lassen sich notfalls mit einer Handpumpe füllen. Auf jeden Fall solltest du den Filter vorbefüllen bis obenhin, sonst verglüht dir der Anlasser. Falls du nen Filter mit Rücklaufventil drauf hast, füll so viel wie möglich vor, sonst spielt dir das Ding gern mal Streiche.

Das Nockenwellenrad kann gern fies festsitzen, ich hab das auch schonmal mit nem Abzieher runtergeholt. Falls dabei Macken entstehen, wegfeilen, damit der Riemen nicht leidet. Mutter vom Nockenwellenrad hast du abbekommen?

Wenn du keinen Spannschlüssel für die Rolle hast, ne abgewinkelte Sägeringzange geht auch. Ich hab das sogar schonmal mit Wapu und Inbusschlüssel gemacht...

Und lass dir nix übers Blech erzählen. Soo schlimm ist der wirklich nicht. Da hab ich schon ganz andere Leichen gesehen. Ist ja auch nicht mehr der Jüngste, oder? :-)

Viel Glück dabei weiterhin.
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