Was der Fränk so schraubt

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Tesla » Mo 20. Nov 2017, 20:35

Ich hab auch ne ähnliche Hifi-Macke, die sich allerdings eher richtung Studiotechnik ausdehnt. Höre hier meistens Platten über nen Technics SL1210Mk2 mit Goldring-System. Preamp ist ein Selbstbau(satz) mit symmetrischen Ausgängen für meine Adam A7x Studioabhören. Ich bin aus der Highend-Ecke raus, weil mit da zu viel Geld für zu voodo und vergoldete Kabel verheizt wird. Dann lieber ein Paar Klein+Hummel 0300 :gruebel:
Zuletzt geändert von Tesla am Mo 20. Nov 2017, 23:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Bullitöter » Mo 20. Nov 2017, 22:05

weil mit da zu viel Geld für zu voodo und vergoldete Kabel verheizt wird



wie wahr wie wahr.

Darum ist bei mir auch die Stereoanlage die ich schon mehr als mein halbes Leben besitze im Einsatz.

Selbst gebaute 90 Liter Boxen die ich mal auf dem Sperrmüll gefunden habe und dann als Teenie mit knappem Budget in klassischer Proletenmaniern neu bestückt habe, wobei ich offenbar zufällig voll ins schwarze getroffen habe.

je Box 2x Visaton MR130 in 8ohm, 4 Piezo Hörner (2x2 in Reihe geschaltet) die es damals für um die 10 DM beim Conrad gab und ein 15" Lightning Audio Tieftöner aus dem Car Hifi bereich, die ich mir nach einigen Jahren und zu billigen Lautsprechern einfach mal gegönnt habe und die letztlich das ganze wirklich abgerundet haben.

Liest sich wie Bullshit, hat aber bisher noch jeden überzeugt und wenn mans mal braucht dann erlauben sie einem eine JBL MPA600 voll auszufahren.

Die stehen aber normalerweise im Wohnzimmer, befeuert von einem Akai AA39. Der wird gefüttert von Technics SL1210, Sony CDP-XB 930 QS, Sony MDS JE-510 oder Akai GX75 MK II.

Sourroundscheiß solln ma die andern machen!
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon happyc » Mi 22. Nov 2017, 10:43

Da ist sowieso viel Subjektives und Hokuspokus dabei.
Ich denke, jeder Mensch hört anders, je nach Alter, Situation (hab ich vorher ohne hörschutz nen Auto zerflext?) oder Schmodder im Ohr. Und aufgrund solcher weichen Kriterien dann fünfstellige Beträge ausgeben? Nee... nicht meins. Zumal die Bedingungen bei mir alles andere als optimal sind, räumlich steht der Krempel nicht perfekt, aber ich will mir keinen Altar aufbauen, dafür dass ich vielleicht alle drei Monate mal die Zeit habe, "Musik zu hören". Der Alltag drumrum braucht auch seinen Raum, und meine beiden kleinen Bälger auch.. daher eher qualitativ Brauchbares, aber nicht zwingend high-end, welches ich sowieso nicht erhören kann.

@bullitöter: Boxen hab ich als Jugendlicher auch mal selbst gebaut - oder versucht zu bauen. Wie du auch, Gehäuse vom Sperrmüll, Lautsprecher von Conrad oder Völkner, Frequenzweiche keineahnungwoher - aber das klang grottenschlecht..
Zuletzt geändert von happyc am Mi 22. Nov 2017, 10:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon happyc » Mi 22. Nov 2017, 10:58

Frankass hat geschrieben:Witzig. Mein Dad hat ne BASF Kette und da ist der D-6360 als Amp drin. Tuner und Kassettendeck sind auch von BASF. Der 6360 und mein Fisher waren zusammen bei Good-Old-HiFi zur Überholung. Gerade beim Fisher haben die sehr viele Teile getauscht und aufgearbeitet. Hat sich finanziell nicht gelohnt aber nun ist das Ding wie neu. Leider bin ich mittlerweile schon mehr in die High-End-Ecke abgedriftet. Früher war ich totaler Fan von Vintage-Geräten aber im Klangvergleich konnten alle meine zahlreichen Vintageverstärker mit den Abacus nicht mithalten. Optisch ist so nen alter Riesenreceiver natürlich die Macht.
Von den BASF Dingern halte ich übrigens sehr viel. Glaub die wurden irgendwo im Auftrag gebaut, wo man wusste was zusammen gehört.


Die zum Amp passenden Geräte (Tuner, Tape) hab ich auch, die habe ich allerdings separat über ebay gekauft, waren nicht in einem Paket. Den Tuner nutze ich, das Tape hat ein pulsierendes (Stör-)Geräusch, und ich hatte ich nicht die Zeit, mich drum zu kümmern (und wenn ich die Zeit gefunden habe, kommt sehr wahrscheinlich die Erkenntnis, dass ich das von meinen Fähigkeiten her nicht reparieren kann..)
Klanglich hab ich an dem BASF nix auszusetzen - ich renne aber auch nicht mit dem Kasten unterm Arm in den nächsten HiFi-laden, um nen Vergleich mit aktuellem Material anzustellen. Aktuell hab ich nen Kenwood (?, ich weiß es gerade nicht genau) aus den 80ern/90ern laufen, weil der BASF mit Kontaktproblemen kämpft. DA ist schon ein deutlicher Unterschied hörbar!
Bei den BASF- Geräten wird wohl viel spekuliert, wer die zusammen gelötet hat - diverse renommierte japanische Hersteller werden immer wieder genannt, und über die Zeit haben wohl auch verschiedene Hersteller für BASF produziert. Aus der "6300er-Serie" gibt es eine Vorverstärker-Endstufen-Kombination, die mich auch schon ein paarmal angelacht hat. Leider hats noch nie geklappt...
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mi 22. Nov 2017, 12:38

Prinzipiell gebe ich euch recht. Im Bereich High-End wird ne Menge Voodoo verkauft. In wirklich teurem Equipment bewege ich mich jetzt auch noch nicht. Und je mehr man ausgibt, desto geringer werden die Unterschiede im Klang. Da ich alle Sachen aber zuhause im Wohnzimmer anhöre und vergleiche kann ich so schon für mein Gehör festlegen, was mir besser gefällt. Und ganz ehrlich, ein System für meinen Plattenspieler für 300€ klingt in den allermeisten Fällen auch einfach besser als ein System für 100€. Die KEF waren auch besser als meine Mordaunt Short MS 908 oder meine Quadral Wotan. Einen kritischen Raum hab ich trotzdem und daher auch irgendwann mal ein DSPeaker als Korrektur gekauft. Ohne hätte ich am Hörplatz eine wirklich unangenehmen Bassmode. Blablabla. Alte Autos sind auch geil ;)
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon outrage » Mi 22. Nov 2017, 12:51

Wie wärs mit einem eigenen Thread für Alt-HiFi? Ich hätte da auch das eine oder andere beizutragen
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Alex86 » Mi 22. Nov 2017, 14:14

Macht mal einen auf! Ich mag sowas auch. Bild
(Und stelle dann auch ein bisschen rein)
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon santeria » Mi 22. Nov 2017, 14:46

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Bullitöter » Mi 22. Nov 2017, 20:01

Ghettoblaster ham mit HiFi nix zu tun.

@bullitöter: Boxen hab ich als Jugendlicher auch mal selbst gebaut - oder versucht zu bauen. Wie du auch, Gehäuse vom Sperrmüll, Lautsprecher von Conrad oder Völkner, Frequenzweiche keineahnungwoher - aber das klang grottenschlecht..


Ich hab mir voher gefühlte 300 mal ein Fachbuch von Visaton durchgelesen und dementsprechend auch gewisse Berechnungen angestellt.
Das die Dinger erst mit den Lightning Audio Bässen richtig gut wurden, lag schlicht an zu wenig Kohle, sonst hätte ich gleich was anderes gekauft.
Naja und, dass die Piezos wirklich nicht fehl am Platze sind, war reine Glückssache. Normalerweise würde keiner auf die Idee kommen, ein soweiso schon als schrill klingendes System bekanntes Lautsprecherprinzip mit nem mittleren Schalldruck von über 100 dB bei 1W auf 1m gleich mehrfach zu verbauen, aber das schalten von je 2 Hörnern in Reihe hats halt zufällig voll gebracht.
Die Dinger stellen ja im Prinzip ne kapazitive Last dar, die sich dabei ja ganz anders verhält als dies bei normalen Lautsprechern der Fall wäre. War mir damals zwar nicht bekannt, aber was solls.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon happyc » Do 23. Nov 2017, 10:57

Bullitöter hat geschrieben:Die Dinger stellen ja im Prinzip ne kapazitive Last dar, die sich dabei ja ganz anders verhält als dies bei normalen Lautsprechern der Fall wäre. War mir damals zwar nicht bekannt, aber was solls.

das war mir damals auch nicht bekannt - ist mir auch heute noch nicht. :king: ich sehe, bei dir ist schon deutlich mehr theoretisches fachwissen vorhanden als bei mir..
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