Was der Fränk so schraubt

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 15. Mai 2017, 09:05

Ich denke das erste Bild ist fast selbsterklärend. Dennoch ein paar Hinweise. Ich habe bei einem Typen in der Umgebung aus einem 35i Schlachter die Frontscheibe ausbauen dürfen. Der Typ hat mitgeholfen. Es war ein K(r)ampf, obwohl bei der Karre Himmel und A-Brett bereits ausgebaut waren. Unser Problem war dieser olle Plastikrahmen um die Scheibe. Wenn sich der Schneiddraht darin verfangen hat, half nicht mehr viel. Meistens ist er dann nach etwas "sägen" gerissen. Wir haben dabei den Draht von innen und außen gezogen. Was eigentlich besser funktioniert ist, den Draht auf beiden Enden von innen zu ziehen. Also an zwei entfernten Positionen durch die Klebemasse pieken und dann mit zwei T-Griffen nach innen ziehen.

Gestern hab ich die Scheibe dann zunächst mal bei meinem Passat ausgebaut. Alleine. Harte Nummer und keine Go Go Gadgeto Arme ;)
Geht aber auch, wenn man weiß was man tut. Mit etwas Technik beim Drahtziehen klappt das auch sehr gut von innen und außen. Besser sind jedoch in jedem Fall zwei Leute dafür. Ich hab mir nämlich dummerweise den Himmel vorne zersägt. Habs einfach nicht sehen können von außen. Der Rest war dann eigentlich ein Klacks. Klebemasse auf dem Scheibenrahmen mit nem scharfen Stechbeitel runtergeschoben, an der Scheibe den Scheiß so gut es ging runter gemacht, Primer auf beide Klebeflächen drauf, Kleberaupe auf den Scheibenrahmen und dann mit meinem mittlerweile eingetroffenen Bruder die Scheibe in die Karossen eingesetzt. Durch das umliegende Gummi außen um die Scheibe zentriert sich das Ding praktisch von alleine. Ein wenig hin und her schieben nach dem Einsetzen und gut ist es. Hoffentlich. Hab die Karre vorsichtshalber nicht nach den angegebenen 2h wieder bewegt sondern lasse den bis morgen Abend in der Werkstatt durchtrocknen. Noch was, es gab Rost unter dem Scheibenrahmen. Von außen so gut wie nicht zu sehen. Da ich mit dem Ding direkt wieder fahren können muss, hab ich es lediglich ordentlich mit diesem Primer eingetüncht. Vermutlich macht es Sinn im Nachgang mal ne Spur Fluid Film hinter das Scheibengummi zu spritzen. Damit warte ich aber noch ein paar Wochen um ganz sicher zu gehen was die Trocknung des Klebers angeht. Ich glaube, nachdem ich gesehen habe wie das im verborgenen bei der geklebten Scheibe gerostet hat, sollte jeder dem seine Karre lieb ist mal so ne Spur Korrosionsschutz hinter die Gummidichtung sprühen.

Kurz zu den Kosten. Scheibe kam für 35€, Kleberset für ca. 20 und das Wekrzeug für ca. 35€. Sprit für das abholen noch dazu und ich bin mit dem Scheibentausch bei nem 100er. Geht für mich klar. Der anfänglich kurze Riss in der Scheibe ist in den letzten Wochen erheblich gewachsen. War also höchste Eisenbahn.

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Ansonsten hab ich noch den Servofilter am Buick eingebaut und die Karre neu befüllt. Sollte jetzt erst mal wieder fahrtauglich sein. Undichtigkeiten am Kühlsystem hab ich bisher keine gefunden. Demnächst folgt dann mal ne ausgiebige Probefahrt.

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Di 23. Mai 2017, 21:08

Hab letztes Wochenende ne große Rundreise durch D gemacht und unter anderem mal den Fordfreddy im schönen Saarland besucht. Der hatte ja dankenswerterweise für mich ne Velours IA für den Passat gesichert und eingelagert. Korrekter Typ mit ner ansehnlichen Fordsammlung. Ich hab heute direkt angefangen den Kram in meine Karre zu bauen. Da muss man den Ingenieuren bei VW mal ein echtes Lob aussprechen. Ich glaub so easy hab ich noch nie Rückbank und Sitze getauscht. Echt cooles System.

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Ein kleines Proplem hab ich dennoch. Die Höhenverstellung vom Sitz scheint elektrisch zu sein. Was kriegt das Ding damit es läuft? EInfach nur Zündungsplus und Masse? Sollte ich da ne Inlinesicherung rein setzen? Was für eine?

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Türpappen mach ich in den nächsten Tagen.

Außerdem war ich noch bei Johnny Porsche im Wald bei Kissing. Der hatte mir damals den Wildcat verkauft und weil ich eh in der Gegend war, hab ich ihn dort besucht. Ein Electra Schlachtwagen spendete die Front für ein kleines Experiment am Wildcat. Bin gespannt wie es aussehen wird wenn ich mal damit fertig bin.

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mi 24. Mai 2017, 20:17

Hab mich heute nicht den Türpappen gewidmet, sondern mich um die Technik und das Blech gekümmert. Die ABS leuchte brannte seitdem ich den Wagen von Finn hab. Er meinte, der Fehlerspeicher sagt es wäre einer der vorderen Sensoren. Hab ich heute beide getauscht. Leider leuchtet die scheiß Leuchte immer noch. Batterie war aber nicht abgeklemmt. Hat das nen Einfluss?
Brauch da mal den Rat der Wissenden, wie ich da jetzt weiter vorgehen soll. Gefahren bin ich den Wagen bis zu mir nach Hause. Beim Polo damals musste ich ein paar Meter fahren damit die Leuchte erlischt.

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Außerdem wollte ich die Rostbläßchen an den Radläufen entfernen und das ganze etwas konservieren. Das geht auch so ohne weiteres klar. Aber, wer Rost sucht wird auch Rost finden. Ich fand Rost vorne links und hinten rechts. Werde ohne Blechnähmaschine nicht auskommen bei der TÜV-Vorbereitung. Wie immer halt. Aber der Scheiß mit der ABS Leuchte nervt mich mehr.

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Ich bitte um Hilfe.

Sitzverkabelung?

ABS Fehler?

(Alles Scheiße die man eigentlich nicht braucht)
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Mr.Chili » Mi 24. Mai 2017, 20:45

Abs ist der größte fucking bei dieser Baureihe.
Habe das selbe Problem bei drei von vier Kisten die hier auf'n Hof stehen.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Matze941 » Mi 24. Mai 2017, 22:42

Bei dem ABS gehen gerne die Lötstellen im Steuergerät kaputt (Sitzt direkt am HBZ)
Kann man theoretisch öffnen und nachlöten, ist aber aufwendig weil verklebt.

Vorher würd ich aber nochmal den Fehlerspeicher auslesen.

Wenns die Sensoren gewesen wären müsste der Fehler nach ein paar Meter fahren weg gehen, Batterie muss dazu nicht abgeklemmt werden.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Wirbelkammer » Mi 24. Mai 2017, 23:08

Nabend,

zum ABS Sensor gehört auch noch das entsprechende Inkrementenrad!

In der VA ist dieses normal ziemlich massiv an der Radnabe mit dran. An der HA ist das Inkrementenrad bloß innen auf die Nabe drauf geschoben und besteht aus dünnen Blech und bröselt weg.

Hatte diesen Fall bei meinem Passat B4 bei dem ebenfalls die ABS Lampe leuchtete und nur der reine Sensortausch nicht viel brachte da nach ein paar Metern fahrt die Lampe erneut anging.

Wenn ich mich richtig erinnere war bei mir im Fehlerspeicher soviel wie ,,Raddrehzahlensor hinten rechts" gestanden. Ob nach dem Tausch des Sensors und dem alten defekten Inkrementenrad ein Fehler abgelegt war kann ich leider nicht mehr sagen.

Die Dinger kosten aber nicht viel.


Gruß, Max

Achja, man könnte die hinteren ABS Sensoren, die untere der hinteren Rücksitzbank gesteckt sind, abgesteckt auf Widerstand messen und wenn dort zweierlei Werte rauskommen könnte dort auch einer defekt sein. War bei meinem ebenfalls so... :gruebel:
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Mr. Blonde » Do 25. Mai 2017, 01:35

Bei meinem 35i hat sich das ABS immer lustig hervorgetan. Ab Tacho 180 ging die Leuchte an und das ABS hat seine Funktion eingestellt. Das blieb dann, bis ich den Motor abgestellt und neu gestartet habe. Hab ich aber die magische Grenze nicht überschritten, tat das ABS, was so ein ABS halt so tut. Tut tut. :aegypten:
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon weichei65 » Do 25. Mai 2017, 09:46

Hast du mit Diagnose mal getestet, welcher von den Sensoren es sein soll? Geht, wie schon geschrieben, auch mit Multimeter. Es muss ein immer gleicher Wiederstand x messbar sein. Bei unendlich oder Kurzschluss ist der Sensor faul. Bei Messung am Block/Steuergerät kann man auch Kabelbrüche im ABS-Baum einkreisen. Sowas hat mein Polo grad vorn links, passiert nach x Kilometern Bewegung nun mal auch...

Dreh mal im wörtlichen Sinne am Rad, wenn du den Fehlersensor ausgemacht hast. Wenn sich der Abstand des Rings zum betreffenden Sensor nennenswert ändert, kann das auch daran liegen. Da wärst du auch nicht der Erste, bei dem ein verbogener oder fauler Ring den Fehler auslöst.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon fordfreddy » Fr 26. Mai 2017, 11:24

So Ich jetzt auch mal ...

War ne super Aktion mit der Ia . Abholen hier war auch gut . Wieder einen netten Forumsmensch persönlich kennengelernt .
Mach Ich gerne noch mal .... auch wenn es Vauwehteile waren .


P.s. hättest mir auf der Rückfahrt noch ein Stück weiter folgen dürfen . Ich hoffe du bist trotzdem gut durch gekommen .
Alkohol ist eine gute Sache , wenn man damit umgehen kann .

Ich kann es nicht !
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon santeria » Fr 26. Mai 2017, 13:10

Hi.

Sitzverkabelung würde ich einfach probieren welche Sicherung angebracht ist:
10 oder 15 sollte es tun.
Ansonsten nur an Masse und zündungsplus (bzw dauerplus wenn sie auch bei Zündung aus funktionieren soll).
So habe ich zumindest mal jemandem seine E-Sitze in nem Golf angeschlossen und der hat sich nie beschwert.

ABS:
Beim Polo hatte ich kurz überlegt einen Abzweig von z.b der Batterie/ oder Ölkontrollleuchte im KI zu bauen:
Die leuchten auch und gehen nach kurzer Zeit aus.
War bei mir zwar für den Airbag, aber die Check-leuchten machen ja das selbe.

Edit:
Da bin ich wieder mal froh dass ich es nicht habe. :-)
Andererseits hast du mit ABS Zugfahrzeug den Vorteil dass du deinen Anhänger auf 100km/h eintragen lassen kannst (reifen und Bauart vorausgesetzt). Zwar ziemlich unfair, scheint aber so zu sein.
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