Was der Fränk so schraubt

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon weichei65 » Di 9. Jun 2020, 07:36

Liegt nch hier rum, das Teil. War im Sprinter die Stufe an der Schiebetür runtergerutscht, deswegen haben wir sie übersehen. Mit zu Burt, mit in Richtung WST und Treffen oder holst du?

@Butze: Ich glaub, das ist das Gegenteil: Mehr so Hülse mit Schlitz. Rohr oder Nuß könnte man vergewaltigen..
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Di 9. Jun 2020, 08:23

Cool, war da von deiner Seite nicht noch irgendwas mit Sungsam geplant?! Falls ja, kannst du die auch einfach bei ihm lassen. Hab hier eh noch was für René liegen. Oder halt WST und Treffen. Würde mir nach etlichen Kaperfahrten der letzten Wochenenden am besten passen.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Butze » Di 9. Jun 2020, 13:45

Jetzt hat er das Bild auch angezeigt.
Witzig, die Mehrheit der Markisen ist jetzt nämlich genau andersrum.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 15. Jun 2020, 08:31

Das allseits beliebte Montagmorgenupdate.

Bei uns auf dem Hof wird gerade schwer umgebaut und da lag so nen alter fetter Balken mit so alten fetten geschmiedeten "Verschlüssen" die ich sah und zu denen ich eine Eingebung hatte. Also hab ich die mal vom Holz getrennt. Was damit passieren soll zeige ich irgendwann später mal. Hauptsache erst mal gesichert.

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Für den eigentlich Start in den Schraubertag hatte ich mir fest vorgenommen mich nicht weiter ablenken zu lassen und direkt die Drecksarbeit in Form von Kotflügel für den Anhänger fertig schleifen anzugehen. Irgendwann war ich dann so weit zufrieden das Grund und Lack folgen konnte.

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Bin mit dem Ergebnis des 3in1 rollens eher so semizufrieden. Hat doch einiges an Blässchen geworfen die wohl von der Rolle kommen. Viele davon sind zwar noch geplatzt aber einige sind doch auch drin geblieben. Glaub rollen ist nix für mich. Man macht sich nen Aufriss in der Vorbereitung und versaut es sich dann mit der Lackrolle.

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Für den Anhänger ist das jetzt nicht so schlimm aber ich lerne ja auch immer viel dazu und versuche meine Erfahrungen dann auf andere vielleicht mir wichtigere Projekte zu übertragen. Es sollen nach gleichem Schema ja noch die Model A Sedan Kotflügel an mein Coupé angepasst werden und von daher sind die Anhängerflügel die Trockenübung gewesen. Danach nur noch lockeres auslaufen in Form von endlich die zweite Brennerabdeckung meines zum Lockdown hin angeschafften gebrauchten Gasgrills gebohrt. Nun kann ich auch beide Brenner nutzen. Brauch ich zwar so gut wie nie für zwei aber letzte Woche waren wir tatsächlich mal mit 5 Leuten am Grill. Da hätte ich die gebrauchen können.

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Ich muss dringend mal mein Bohrersortiment wieder komplettieren. Bei der Aktion ist mein 3er abgebrochen was nun einen Totalverlust von in Summe 4 Bohrern im Sortiment bedeutet. Wenn man das nur immer auf dem Schirm hätte wenn man eh den Baumarkt durchschreitet.

Samstag war rum und Sonntag fing an. Da parallel zu meinen Tätigkeiten am Samstag ein Hallenkollege mit Freunden einen Schwalbemotor überholte und ich ja nun noch den Rahmen von meiner Schwalbe für den Lack vorbereiten musste, hab ich endlich mal mein Teilewaschbecken in Betrieb genommen. Wollte den Rahmen untenrum erst mal vom Schmock der Jahre befreien. Hat ganz gut funktioniert. Passte zwar eher so semi in das Becken aber mit dem Verlust an (der sauteuren) Kaltreinigerflüssigkeit muss ich wohl leben.

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Hier dann noch mit Türkis am Rahmen

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Hier dann mit Türkis im Lappen

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Da sich der Rahmen alles in allem sehr schön und patiniert präsentierte, habe ich zwischenzeitlich überlegt ihn doch einfach so zu lassen. Dann haben die anderen Jungs aber die Risse entdeckt.

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Ist wohl typisch. Gut, war also nachschweißen angesagt. In dem Moment war mir aber auch klar, jetzt wird dann der Rahmen auch schwarz. Schweißvorbereitung.

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Einmal untenrum zusammenbraten.

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Spieß wenden und obenrum zusammenbraten.

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Braten entnehmen und anrichten.

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So wartet der Rahmen nun auf seinen finalen Oberflächenschliff und eine schöne Schicht schwarzen Lack. Freue mich schon drauf denn nach der Schwärzung der Teile kann ich endlich mit dem Zusammenbau des Rolling Chassis beginnen. Teile wie neue Fahrwerksbuchsen liegen ja bereit. Wenn der rollende Rahmen steht gehts an den Motor.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 22. Jun 2020, 08:20

Mal schnell meine Alternative zum FFT zusammenfassen. Ich weiß, eigentlich ist das keine Alternative aber späte Termine am Freitag auf der Arbeit und die Skepsis gegenüber der derzeitigen Situation mit "dem Virus" haben mich die Werkstatt wählen lassen. Arbeit liegt da ja genug rum.

Ich wollte nun ja auch endlich mal die Kotflügel an den Anhänger schrauben können und dafür brauchte ich sehr dicke Unterlegscheiben. Da ich ja nun schon seit einiger Zeit ne kleine Drehbank (von Tesla) habe und diese in mehrfachen Anläufen nicht ans Netz gekriegt habe, wurde da noch mal Zeit investiert.

Endlich!

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Es dreht sich und ich konnte direkt nen altes POM Teil von der Arbeit recyclen und zu kleinen Unterlegscheiben verarbeiten.

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Ich kann nur sagen, Teile drehen macht mir Freude. Selbst wenn es sowas banales ist wie diese Dinger. Es ist irgendwie recht entspannend sowas ohne Zeitdruck von der Maschine fallen zu lassen. Wenngleich ich aufgrund mangelnder Übung und Erfahrung selbst hier schon nen paar Mal Angst gekriegt hab.

Hier dann in montiert. Wären die nicht dahinter würde der Kotflügel schief dran sitzen.

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Für die Verschlüsse der Klappe brauchte es dann auch solche Dinger mit etwas anderen Abmessungen.

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Am Ende der Dreherei war die POM Stange weg und die letzte Scheibe musste ich mit der Bügelsäge trennen und auf Schleifpapier glatt schleifen. Krass wie viel Material beim Abstechen zu Spänen wird. Danach dann weiter den Hänger zusammengesteckt.

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Im Prinzip ist das Ding nun so gut wie fertig. Nur die Beleuchtung muss noch ran und da bin ich mir gerade nicht sicher was ich machen soll. Eine der Leuchten hat nen Riss im Gehäuse. Gibt sowas Stress beim der HU?

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Dieser Sicherheitsbeauftragte hat nix dagegen.

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Also E-Satz noch ranfummeln und Felgen bei Zeiten lacken.

Nebenbei mache ich gerade mit so ner Lampe rum die meine Freundin auf der Straße gefunden hat. Die ist arg im 70er Design und wir haben uns für eine Umgestaltung entschieden. Ich hoffe der Plan geht auf. Leider hab ich gerade kein Bild vom Ursprungszustand. Auf jeden Fall hab ich das Teil in alle Einzelteile zerlegt und hole nun das Orange vom oberen Teil des Lampenschirms runter. Erst mit Beize eingepinselt und nach Einwirkzeit mit der Flexbürste runter geholt.

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Danach hab ich es mit so ner Schleiffließschwabbelscheibe mal gebürstet. So soll es nachher aussehen nur war das mit dem Akkuschrauber nicht so optimal. Da muss ich noch mal mit ner Bohrmaschine ran. Die lag aber Zuhause.

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Außerdem hatte ich ja den Schwalberahmen geschweiß und mehr oder weniger für Lack vorbereitet. Ich wollte den nun schleifen und lacken. Beim Schleifen dann gesehen, dass ich mit der Verschweißung der Risse im Rahmen noch nicht ganz zufrieden war. Hier wollte ich noch mal von unten da ran.

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Gedacht, geschliffen, getan, brat, brat. Dann etwas Grundierung auf die blanken Stellen.

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Und schließlich Lack.

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Das darf jetzt erst mal gut abhängen. Vermutlich folgt dann noch weiteres Schwarz und dann kann ich anfangen den Teilehaufen zu montieren, weitere fehlende Teile zu bestellen, den Motor zu reinigen und zu "überholen"...
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon CoolCruiser » Mo 22. Jun 2020, 09:09

Drehbank ist geil, hätte ich auch gerne. Aber wohin mit dem Teil wenn man keine Halle hat, sondern ein Reihenhaus bewohnt? Da ginge wohl nur was recht kleines. Hat unser Nachbar, meinte aber, die mit 3 Mann in den Keller zu bekommen war ein Erlebnis....

Frankass hat geschrieben:Eine der Leuchten hat nen Riss im Gehäuse. Gibt sowas Stress beim der HU?

Meinen Anhänger hab ich schon mit Sprung im Rücklicht gekauft. Das ist jetzt ca. 8 Jahre, bzw. 4 HUs her. Ob es Kulanz des Prüfers war, oder tatsächlich nicht relevant weiß ich allerdings nicht.
Viele Grüße aus Castrop-Rauxel
Matthias
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Harry Vorjee » Mo 22. Jun 2020, 09:21

Bin mit dem Ergebnis des 3in1 rollens eher so semizufrieden. Hat doch einiges an Blässchen geworfen die wohl von der Rolle kommen. Viele davon sind zwar noch geplatzt aber einige sind doch auch drin geblieben. Glaub rollen ist nix für mich. Man macht sich nen Aufriss in der Vorbereitung und versaut es sich dann mit der Lackrolle.





Moin, hast beim rollen bestimmt eine Schaumstoffrolle benutzt, richtig ?
Die pumpen mit ihren Poren immer Luft in den Lack. Das Geheimnis ist, du brauchst einen größeren flachen breiten Pinsel mit weichen Haaren, dann ziehst du mit dem trockenen Pinsel direkt nach dem rollen, ( die Farbe darf noch nicht angezogen haben, bei größeren Objekten also abschnittsweise vorgehen ) ganz leicht über die gerollte Fläche. Der Pinsel darf nicht einmal mit seinem eigenen Gewicht voll aufliegen. Du lässt den Pinsel also über den Lack schweben und streichst nur die Bläschen weg. Dann gibt es auch kein Streichmuster im Lack.
Muß man ein zwei mal probiert haben, dann klappt das ganz gut.

Gruß

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon outrage » Mo 22. Jun 2020, 09:41

Frankass hat geschrieben:Eine der Leuchten hat nen Riss im Gehäuse. Gibt sowas Stress beim der HU?


Erfahrungsgemäss nicht. Soll jetzt kein Freibrief sein, aber ich würde es drauf ankommen lassen.
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