Was der Fränk so schraubt

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 29. Jul 2019, 13:29

Wochenende Schaffenszeit.

Erste kleine Baustelle war so ne Halterung einer 50er Jahre Glaslampe etwas einzukürzen. Ist nen Erbstück von Omma und soll nun bei meiner besseren Hälfte das Arbeitszimmer erhellen. Da wir aber alle größer sind als es Omma war muss die Lampe höhergelegt werden. Kurze Nummer. Rohschneider zwei mal kreisen lassen, Messing runter und dann brat und brutzel.

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Dann Radlager vom schwarzen Lupo. Bei zerlegen schon bemerkt, es dreht nun wesentlich geräuschvoller trotz Fettpackung als zuvor. Hab ich definitiv beim anziehen mit dem Drehmo gekillt. Vermutlich wegen Fett hinter der Mutter. Also direkt raus geschmissen das Teil.

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Dann Teile verglichen und das neue FAG Lager für passend befunden.

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Drauf mit dem Ding und dann behutsam mit dem Drehmo auf Nenndrehmoment angezogen.

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Zusammengesteckt. Karre ruhig. Alles gut. Lupo damit technisch durchrepariert. Bisschen Optik noch und dann gut. Faltdach habe ich in den letzten Tagen tatsächlich auch mal zu schätzen gelernt. Lüftet gut durch die Bude.

Dann mal mit den rezyklierten Aluprofilen was angestellt. Ich will nen ordentlich Sitz über meiner Kühlbox im Bus haben. Dafür nen Gestell zusammen gesteckt. Ist aber noch etwas zu hoch. Muss etwas tiefergelegt werden. Auf die rechte Seite kommt noch nen Klapptisch den man bei geöffneter Schiebetür nach draußen hin klappen kann. Alles noch im Enstehungsprozess.

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Da mir der Alurahmen der fest an meinem PV-Panel dran ist etwas zu filigran vorkommt hab ich das ganze Ding auch noch mal in Aluprofil eingerahmt. Muss aber noch ordentlich verbunden werden.

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Das ermöglicht später dann die schnelle Montage bzw. Demontage des Panels je nach Bedarf und mit etwas weiterer Basisarbeit könnte ich das wohl auch klappbar gestalten um es direkt in die Sonne recken zu können. Mal sehen.

Den neuen alten Vergaser für den Hot Rod hatte ich zwei Nächte zum einweichen im Teilewaschbecken auf der Arbeit und hab den dann so gut es ging abgespült. Hat schon was gebracht wenngleich es optisch gar nicht danach aussieht. Samstag hab ich mich dann ans Zerlegen gemacht. Ging bis auf wenige Ausnahmen ganz gut. Zwei der empfindlichen Messingschrauben wollten aber nicht so wie ich es mit moderater Gewalt versucht hab. Einmal die eine der beiden Leerlaufdüsen und außerdem noch die Achse an der der Schwimmer aufgehangen ist.

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Die blieben dann vorerst drin. Ich hab aber auf der Arbeit mein Problem mit einem ehemaligen Moppedschrauberguru besprochen und der meinte nur, mach mal warm. Er hat dann mit nem Heißluftfön zwei Minuten drauf gehalten und die Leerlaufdüse kam völlig ohne Gegenwehr die Achse hingegen brauchte noch etwas mehr moderate Gewalt. Nun ist eigenltich so gut wie alles auseinander was vor dem Bad im Ultraschallbecken raus sollte. Nur die Mainjets...naja...hatte vergessen das passende Werkzeug zu ordern. Kommt jetzt dann auch noch dazu.

Weiterhin hab ich noch mal an der Passigkeit der Motorhaube rumgemacht. Wollte ja den hinteren Haubenhalter aufbocken.

Passigkeit vorher:

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Ging los mit der Suche nach längeren Schrauben. Ich hab bestimmt ne Stunde lang in meinem Schraubemkasten rumgesucht bis ich ne Hand voll verschiedener Schlitzschrauben gefunden hatte. Vorher war das Ding mit Kreuzschlitz-Senkkopfschrauben befestigt, obwohl der Halter gar keine Senklöcher hat.

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Erste aufgebockte Version war dann diese:

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Den unterschiedlichen Durchmesser der Schrauben hab ich erst bemerkt als ich versuchte die Muttern zu montieren. War halt heiß und von der Schraubensuche war ich eh schon hart angenervt. Ich hatte dann so kleine Gummibuchsen mit ca. 5 mm Stärke drunter gepackt.

Passte trotzdem alles irgendwie nicht so richtig.

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Ich hab dann den Grillrahmen auch noch mal gelöst und gesehen, dass der im unteren Bereich auf jeden Fall etwas weiter nach vorne hin muss. Aber insgesamt muss wohl auch der vordere Haubenhalter, also der Grillrahmen selbst runter und damit ja auch der Kühler. Ich hab trotzdem noch mal ne andere Variante des Aufbockens am hinteren Halter versucht. Hab andere Schrauben genommen und da so 5-7 mm starke Kupfermuttern untergelegt. Nur um mal zu gucken.

Passt schon etwas besser aber Spaltmaß nach unten hin immernoch voll für den Arsch.

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Ich werde nun als nächstes erst mal den Kühler etwas tiefer setzen. Der schein leicht aufgebockt zu sein da neben den Gummiunterlegern noch ein paar Unterlegscheiben zwischen Rahmen und Kühler gepackt sind. Mal sehen wie viel das bringt. Eigentlich blieb als sonstige Alternative nur noch das Häußchen etwas höher auf dem Rahmen zu haben. Was besseres fällt mir dazu gerade nicht ein.

Hier auch noch mal Bilder vom Kühler selbst. Da gab es ja Unklarheiten bezüglich des Einfüllstutzens.

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Keine Ahnung ob der so gefertigt wurde oder ob der nachträglich mal umgestrickt wurde. Sieht eigentlich eher nach so von vornherein geplant aus.

Ne Abdeckung für den toten Ainfüllstutzen hab ich gerade in England geschossen. Dazu mehr wenn das Ding angekommen ist. Kein Fordteil ;)

Außerdem hab ich heute die ersten Teile vom Dacheinsatz bekommen. Dazu dann auch bald mal mehr Info. Bin sehr gespannt ob mein Plan da aufgeht. Soll ja ein herausnehmbares Dachinsert werden. Soll aber auch der Form des Dachs nachkommen. Mal schauen.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mi 31. Jul 2019, 10:01

Als ich gestern von der Arbeit heim kam lagen zwei Pakete für mich im Flur. Eines kam aus England mit der Abdeckung für den toten Kühlerstutzen. ist wohl von einem Austin Seven, oder so. Ich finde es total Formschön aber ich hab etwas Bedenken, dass der Durchmesser zu klein sein könnte. Muss ich mal schauen ob das irgendwie passen gemacht werden kann. Innen ausdrehen war sowieso klar.

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Vielleicht muss man noch nen Adapterring drunter setzen und dann könnte man das auch direkt auf das Aussengewinde des toten Stutzens schrauben. Weiß nicht einer zufällig das Gewindemaß von Model A Kühlerstutzen?

Außerdem hatte ich bei Kleinanzeigen nen schönes Banjolenkrad erspäht. Ist wohl von nem Autin Healey. Ich fand es preislich fair und hab es daher aus München kommen lassen. Das fänd ich auch super für den Rod aber da muss ich ebenfalls erst mal schauen ob es maßseitig überhaupt irgendwie zusammen finden kann. Das hat natürlich keine hohe Priorität aber haben ist bekanntlich besser als haben wollen ;)

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Vermutlich wird dieses Wochenende ansonsten nicht viel passieren. Zu viele andere Baustellen und Vorhaben. Treffenbesuche, Festivals, Arbeiten in der Wohnung etc.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 5. Aug 2019, 10:10

Dieses WE ging wie erwartet kaum was an den Baustellen. Von Samstag auf Sonntag war ich auf nem kleinen aber gemütlichen Karrentreffen und am Sonntag nach ner längeren Nacht dann relativ raus. Dennoch hab ich mich Samstagmorgen mal um etwas Wartung und rumgetüddel in der Werke gekümmert. Der Buick brauchte schon länger mal wieder nen Ölwechsel. Nicht weil ich damit jetzt werweißwieviel fahre sondern eher des Alters vom Öl wegen. Kilometer sieht die Karre ja eh kaum.

Vor der Arbeit aber erst mal den August checken.

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Genehmigt!

Dann Karre auf die Bühne gezirkelt. Ist mit dem Wagen ganz schön eng bei uns in der Halle. Da muss man schon mit viel Ruhe rein und raus rangieren.

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Dann das nötige Zeug rausgekramt. Öl vom Baumarkt um die Ecke. Die kriegen dann auch das alte Zeug wieder. Das ist bei uns in der Region mittlerweile ne echte Herausforderung geworden. Der Schadstoffhof nimmt es nicht mehr an und an der Kippe zahlt man pro Liter Altöl. Zu viel.

Ich hatte irgendwann mal mehrere solcher Motor Flush Zusätze von Mannol mitbestellt und so einen hab ich im Nailhead dann auch für 10 Minuten kreisen lassen.

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Karre hoch gefahren und mich über die leichte Zugänglichkeit des Ölfilters gefreut. Das Öl ist übrigens schon ziemlich dünn wenn man so nen Motor Flush da reinhaut.

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Den Ölfilter wollte ich noch mal abwischen bevor ich da meinen "Gurthebel" drum setze. Dabei bin ich natürlich mit der Flosse zwischen Filter und Auspuff hängen geblieben und hab mir erst mal amtlich den Arm verbrannt. War irgendwas zwischen Lachen und vor Schmerz das Gesicht verzerren wegen der eigenen Blödheit. Vorher noch gedacht, ach guck, super zugänglich das Teil.
Rest war dann normale Routine. Das Zinkadditiv kam noch oben drauf und gut ist für die nächste Zeit.

Hab auch mal den Kühlerzierdeckel auf den Rod gehalten. Ist tatsächlich etwas zu klein. Mal sehen ob man den mit nem Adapter irgendwie auf den Kühler setzen kann, ohne das es nachher völlig bescheuert ausschaut. Dazu muss das Ding eh erst mal innen ausgedreht werden.

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Liegt jetzt hier auf der Arbeit und ich sondiere mal die Möglichkeiten der üblichen Verdächtigen in Sachen Späne machen hier.

Auch das Banjo-Lenkrad hab ich mal reingehalten. Durchmesser passt schon mal sehr gut. Ist eventuell nen ganz kleinen Tick größer als das original aber wenn dann nur minimal. Ob das nachher passend gemacht werden kann muss sich erst noch zeigen.

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Kommendes Wochenende ist dann wieder mehr Zeit für die Werkstatt.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Do 8. Aug 2019, 10:44

Gestern kam das Zeug hier an. Nun kann ich hoffentlich auch problemlos die main jets aus dem Vergaser schrauben. Dann geht das Ding alsbald mal baden im Ultraschall.

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 12. Aug 2019, 10:45

Irgendwie hab ich am Wochenende nicht viel geschafft. In allen Ecken der Werkstatt ein wenig aber in Summe nicht so richtig was.

Am Anhänger hab ich endlich mal die oberen neuen Streben eingeschweißt und vorher auf der Standbohrmaschine Löcher für die spätere Befestigung des Holzes gebohrt.

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Außerdem mal etwas weiter in Richtung der Möglichkeiten eines späteren Mopedtransports gedacht und so ne Rinne für das Vorderrad für die Deichsel aus herumliegendem Schrott gebraten. ist aber noch nicht fertig. Soll auch nur als reine bolt on Lösung konstruiert sein. Ist zwar mehr Aufwand aber nicht das mich nachher noch jemand wegen Schweißerei an der Deichsel tadelt.

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Ich muss jetzt auch endlich mal Holz kaufen und mir zusätzlich noch T-Profil für die untere Kosntruktion des Rahmens holen. Das Ding muss fertig werden. Soll ja auch mal was transportieren und im September müsste der eigentlich zum TÜV. Ist ja angemeldet ;)

Am Hot Rod hab ich mal diesen Kühlerdeckel etwas mit der Flex bearbeitet.

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Danach noch mal probehalber aufgesteckt. Ich glaub der ist zu klein. Ich werde trotzdem noch mal nen Adapter machen (lassen) und dann sehe ich weiter. Vielleicht auch gleich noch nen Eigenbaudeckel in gleichem Stil dazu. Mal sehen.

Ach so, die main jets aus dem Stromberg sind nun auch raus und ich werde das Ding unter der Woche mal zum Baden schicken.

Und ich habe mal etwas mit den schon vorhandenen Dachrinnen herumexperimentiert. Das habe ich nicht auf Fotos festgehalten. Hintergrund der Sache und Anschaffung war aber die Überlegung auf ne etwas spätere Version des Daches umzurüsten und nur das Dachinsert mit Stoff zu bespannen. Werde ich noch weiter überlegen müssen. Dazu dann auch bald mehr Bilder.

Für den Buick brauche ich absehbarer Zeit ne überholte Servopumpe und ich hatte vor längerer Zeit schon mal eine passende für 401 Nailheads aus den Kleinanzeigen gefischt, die ich überholen wollte. Bisher scheiterten die Versuche das vordere Riemenrad abzuziehen. Die in Bockhorn neu angeschafften beiden Montierhebel konnte im parallelen Einsatz dieses Problem lösen. Danach hab ich das Ding mal weiter zerlegt.

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Wie weit muss man so nen Teil denn auseinander nehmen um es neu dichten zu können. Denke mal mit der großen O-Ring Dichtung und dem vorderen Simmerring sollte das doch mehr oder minder schon gemacht sein, oder? Muss die Teile aber auch erst mal weiter reinigen bevor ich da jetzt noch was zerlege.

Außerdem hab ich noch eines der alten Bomberräder wieder flott gemacht. Bilder davon muss ich wohl nachreichen. Es fährt sich aber sehr gut und auch richtig schnell. Verhältnismäßig. Ist nen alters Stricker Herrenrad. Was mich mal interessieren würde, sind diese Fahrradnaben mit Schmiernippeln eigentlich für Fettpressen gedacht?
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Di 13. Aug 2019, 14:57

Gestern kam zunächst mal ne kleine Bestellung für den Hot Rod an. Ich hatte bei Kleinanzeigen so alte DDR Kennzeichenbeleuchtungen gesehen und bei nem fairen Kurs gleich mehrere geordert. Kann man ja immer mal brauchen. Die Dinger sind auf jeden Fall sehr geil und passen meiner Meinung nach auch gut vom Stil her zum Triple J. Ein oder zwei der Leuchten werden später also das Nummernschild erhellen.

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Gestern Abend hatte ich dann auch mein Arbeitszimmer mal so weit neu eingerichtet, dass ich das Ultraschallbad für die Teile der 97er Strombergs aufstellen und in Gang setzen konnte.

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Damals in der Schule durften wir im Chemielabor nicht Bier trinken. Also am besten das Chemielabor nach Hause holen und wenn es im Becken brutzelt erst mal Pilsette aufmachen.

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So sah der Reiniger nach 10 Minuten aus

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Insgesamt hab ich es dann etwas mehr als eine Stunde bei bis zu 80 °C braten lassen. Danach dann alles abgespült und zum trocknen ausgelegt.

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Vermutlich werde ich mir noch mal etwas Zeit nehmen es mit Nadeln und Bürstchen und Druckluft und Bremsenreiniger nachzusäubern. Das dann aber wieder in der Werkstatt. Dann finaler Zusammenbau. Ach, Dichtflächen abziehen steht auch noch an.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 19. Aug 2019, 14:05

Dieses Wochenende war ich praktisch nur am Samstag in der Werkstatt. Sonntag stand noch nen anderer Termin auf dem Programm. Dazu aber später mehr.
Ich bin auf dem Weg in die Werkstatt mal beim Baumarkt rum um endlich mal Holz für den Hänger zu kaufen. Außerdem hab ich noch ne Stange T-Profil mitgenommen. Das war dann auch die erste Amtshandlung: anpassen und einschweißen.

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Das mittlere Segment zwischen den beiden frischen T-Profilträgern soll dann nachher entnehmbar und durch ein Gitter ersetzbar sein.

Dann mal angefangen Holz auf die passende Länge zu bringen.

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Dank Kappsäge ging das recht zügig und ich hab dann mehr oder weniger schon mal alle benötigten Latten abgelängt. Macht mit dem Holz auch optisch schon was her.

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Weiteres Holz anpassen und ein paar restlichen Arbeiten am Rahmen folgen dann noch bei der nächsten Gelegenheit. Danach dann alles Streichen und final anbringen. Ist noch nen bisschen Arbeit.

Nun zu meinem spannenden Sonntag. Ich hatte bei Kleinanzeigen nen Buick Motor entdeckt, von dem ich zunächst dachte, es wäre nen Straight 8. Hatte die Anzeige nur schnell überflogen und die Bilder gar nicht richtig angesehen. Später dann aber bemerkt, moment, das ist doch nen Nailhead. Also so ein Motor wie in meinem 65er Wildcat verbaut ist. Getriebe hing auch noch dahinter. Preis stand nur als VB dort und keine weitere Angabe was überhaupt alles dazugehört. Interessanterweise war die Anzeige von einem Segelflugverein aus der Nähe und die wollen die alte ausgemusterte Ersatzwinde zum hochziehen der Flieger ausmustern. Also hab ich mal nach ner Preisvorstellung gefragt und was sonst noch alles zum Angebot gehören würde. Sagen wir es mal so, der Preis war so heiß das man den Motor mit Getriebe kaufen musste. Egal ob das überwiegend Kernschrott ist oder nicht. Also hab ich nen Termin für Sonntag ausgemacht und bin dann mit nem Kumpel und Motorkran und haufenweise Werkzeug nach Nordenham gefahren.

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Kurz das Ding beäugt (muss nen 1964-1966er 401 cui sein mit einem ST400 von 1964 dahinter) und angefangen den aus der Winde auszubauen. Verbaut war die ganze Windeneinheit hinten auf nem alten LKW. Sah so aus. Ist auch zu verkaufen. Auch unverschämt billig.

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Das rausschrauben ging wegen der guten Zugänglichkeit dann relativ leicht von der Hand und einer der Leute vom Segelflugverein hat ordentlich mit angepackt. Einzige Hürde war die begrenzte Hubhöhe meines Motorkrans. Da war ich nicht sicher ob der so hoch geht. Hat aber mit etwas rumgemache gut funktioniert und wir konnten den Motor inkl. Getriebe recht schnell ausbauen.

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Hier dann schon im Heimathafen

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Sehr geil ist, der Nailhead lief vor nicht allzulanger Zeit noch und da das Ding auf so nem Gestell montiert ist und Stefan und ich auch die komplette Steuertafel und den riesigen Kühler mitnehmen durften, können wir den Motor alsbald mal neu mit der Schalttafel verkabeln und als Stationärmotor laufen lassen. Freu ich mich schon drauf. Ne unruhige Nacht hatte ich dann doch noch. Ich hab mich in den LKW verliebt. Baujahr 1953, läuft, steht seit 1964 trocken in der Halle und wurde nur für Flugwetter rausgeholt. Leider wurden die Bremsen stillgelegt. Daher nicht straßentauglich. Ich würde ihn gerne kaufen und als Hot Rod Transporter nehmen. Aber ich glaube damit würde ich mich entgültig übernehmen. Stefan fand das Ding auch echt geil.

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Vermutlich muss ich mein Nerdism dann bald mit nem Nailhead als Stationärmotor auf nem frisch restaurierten Oldtimeranhänger befriedigen. Plan ist, wir bauen hinten an den Nailhead nen großen Ventilator an und haben dann in Bockhorn immer frischen Wind sollte es uns zu heiß werden. :bier:

Hier auch noch mal ein paar Bilder von dem Kühler der vor dem Nailhead montiert war.

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Hat irgenwer nen Schimmer wofür der Kühler original sein könnte? Ist sehr schwer. Kann man alleine kaum heben. Tippe auf irgendeinen Oldtimer LKW. Aber welchen???
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon iguana » Mo 19. Aug 2019, 23:57

ich wüsste da rein zufällig meinen arbeitgeber, der noch ungefahrene NOS achsen samt bremskram und so allerlei anderen schnickschnack für den 312er da liegen hat. sind mal als reparationszahlungen nach UK und in den 90ern zurück geholt worden. nur falls doch jmd das ding kaufen sollte.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Di 20. Aug 2019, 06:22

Bin noch so halb dran an dem Teil. Bremskram wäre durchaus interessant. Wenn ich den kaufen sollte und Bergen will, muss ich den auf dem Flugplatz erst fit schrauben zum fahren. Kannst ja deinen Chef mal anhauen was die Teile bringen müssen und mir ne PN schreiben. Die Bremse müsste nämlich sicherlich neu bei dem Laster und wer weiß was die Achsen noch können.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon fordfreddy » Di 20. Aug 2019, 08:27

Wirst du wohl den Lkw gefälligst kaufen ! Sowas müsste Mir hier passieren ...
Alkohol ist eine gute Sache , wenn man damit umgehen kann .

Ich kann es nicht !
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