Was der Fränk so schraubt

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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 4. Feb 2019, 10:28

Ich hatte leider nur einen Tag Zeit am Wochenende um etwas in der Werkstatt zu machen. Den anderen Tag war ich auf der Bremen Classic Motorshow. Was für eine Drecksveranstaltung. Ich war die letzten Jahre nicht dort, nachdem ich ein paar Jahre immer hingegangen war. Seit gestern weiß ich auch wieder warum ich mich die letzten Jahre nicht so sehr dafür interessiert habe. Porsche, Benz und VW in voll durchrestaurierten Zuständen mit Preisschildern bei denen ich nur ungläubig mit dem Kopf schütteln kann. Mein Gott, und dann diese Popanse in Anzug oder Clownsoutfit auf ihren Messeständen. Furchtbar, einfach nur furchtbar. Die Autos, die mein Interesse geweckt haben, kann ich an einer Hand abzählen.

Naja, etwas hab ich ja trotzdem geschafft. Hab mal in den Olds eingelinst um den Status der fertanisierten Flächen zu beäugen. Erstaunlich, genau wie es eigentlich sein sollte. Allerdings hatte ich keine Zeit das Owatrol aufzubringen. Das muss alsbald folgen.

So schaut es gerade aus:

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Außerdem habe ich mich etwas um den Lupo gekümmert. Der muss ja nun zum TÜV. Also Bremslichtsschalter erneuert, Stabikoppelstangen neu, Ölwechsel gemacht, LuFi neu und ein wenig Unterbodenkosmetik und Gefette mit Flexbürste und Fluid Film.


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Gut gefettet ist halb überlebt;)
Ich hab an den hinteren Schwellerenden noch den Steinschlagschutz entfernt und das neu versiegelt. Da irgendein Obertrottel die Bühne einfach stumpf unter die Schwellerkante gesetzt hatte, war die natürlich völlig verbogen und der Steinschlagschutz unterrostet. Nix durch nur eben oberflächlich angerostet. Also wieder gerichtet, abgeflexbürstet und mit Grundierung und Lack (plus Fön wegen kalt) wieder versiegelt. Irgendwann noch mal U-Schutz drüber.

Scheinwerfer muss noch poliert werden. Glaub dann kann die Rönte zum TÜV. Allerdings höre ich bei der Karre auch die Flöhe husten. Bei dem was ich daran alles machen musste und auch wegen der Tatsache, dass ich den Wagen eigentlich nie fahre, denke ich bei jedem Geräusch des Motors, scheiße, jetzt ist wieder irgendwas im argen. Ich höre da einen schleichenden Kurbelwellen oder Pleuellagerschaden. Ich hoffe ich behalte Unrecht und die Karre läuft erst mal weiter. Ich hätte nämlich absolut keinen Schimmer, was ich stattdessen für Kim anschaffen sollte. Vermutlich nen Golf 2. Nur um sicherzugehen.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Harry Vorjee » Mo 4. Feb 2019, 10:39

Porsche, Benz und VW in voll durchrestaurierten Zuständen mit Preisschildern bei denen ich nur ungläubig mit dem Kopf schütteln kann. Mein Gott, und dann diese Popanse in Anzug oder Clownsoutfit auf ihren Messeständen. Furchtbar, einfach nur furchtbar. Die Autos, die mein Interesse geweckt haben, kann ich an einer Hand abzählen.


Bei welcher großen Messe ist das nicht mehr so ??
Ich fahre trotzdem hin, in Bremen fand ich ca doppelt so viele Fahrzeuge wie du interssant, und wenn es Fahrzeuge sind, die man sonst nicht zu gesicht bekommen würde, hat es sich schon gelohnt. Außerdem trifft man immer ein, zwei, drei Leute die man sonst sehr selten sieht und kann mit denen quatschen und ne Bürger essen.

Schlimmer finde ich viel mehr, das sich der Teilemarkt noch viel schlimmer in deine beschrieben Richtung der Fahrzeuge entwickelt hat. Wenn du keinen nachgemachten überteuerten Dekokram oder teile für nen Benz, Porsche, TRV oder Alfa willst, brauchst du fast nicht über den Teilemarkt gehen.

Gruß

Harry Vorjee
Mehr zu sehen gibt es unter oldschool-fusseltuning.de.tl
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Bullitöter » Mo 4. Feb 2019, 20:39

Ich hoffe ich behalte Unrecht und die Karre läuft erst mal weiter. Ich hätte nämlich absolut keinen Schimmer, was ich stattdessen für Kim anschaffen sollte. Vermutlich nen Golf 2. Nur um sicherzugehen.


Genau so würde ich das machen. Bei maximalem Ignorieren aller merkwürdigen anzeichen den Eimer so lange laufen lassen wie er es tut und rechtzeitig irgendwas tolles als Ersatz an die Seite stellen.

Ich halte die Dinger für Werksblender. Kamen irgendwie wie Nobelkleinwagen rüber, aber eigentlich steckt nur Scheiße drin.
Gefühlt werden die jetzt schon rar obwohl nicht alt, die Nachbarn ham vor etwa 4 Jahren 5 Kiloeuro für sonen gebrauchten Eimer beim Vertragshändler ausgegegben und jedesmal wenn ich die Karre höre frage ich mich wann er den Geist aufgibt. Der klingt kaputter als der jetta mit seinem über nem Jahrzehnt unerklärlich tickernden 440.000km Motor und nem Getriebe was seit 10 Jahren Rasselt. Einmal KG Entlüftung von nem gefühlten Kilo Rotz befreien und neue Zündleitungen + Spule hatter von mir bekommen, was ich ziemlich arm finde für nen Preis für den ich normalerweise 10 solcher Gurken kaufe. Und natürlich auf keinen Fall zu vergessen was du damit durchgemacht hast.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 11. Feb 2019, 11:38

Neues aus dem off:

Ich hatte noch mal den Lupo meiner Freundin auf der Bühne und sie durfte nun auch mal etwas für die hoffentlich erfolgreiche TÜV Abnahme tun. Insbesondere der linke Scheinwerfer war etwas vergilbt (Früher war doch alles besser. Da waren die Streuscheiben aus Glas). Also hat Kim die Scheinwerfer poliert und ich hab nebenbei die letzten kleinen Handgriffe gemacht. Ölcheck, Fehlerspeicher löschen, Uhr auf Winterzeit stellen, Serviceanzeige zurücksetzen, LuFi tauschen etc.

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Außerdem hab ich durch Zufall ein neues kleines Nebenbeiprojekt erstanden. Ein oller Anhänger der für zweistellig von nem Kumpel kam. TÜV ist noch drauf aber das Holz ist mehr Mutterboden als Planke und von daher stand da erst mal ne Kenrsarnierung an. Ich will einen Teil der Bodenplatte durch ein Gitterrost ersetzen um damit Motorblöcke auf dem Anhänger in die Waschbox fahren zu können. Hab ja doch ein paar Blöcke liegen die mal ne ordentliche Wäsche vertragen könnten.

Also hab ich das Ding mal nackig gemacht:

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Entrosten, lacken, beholzen und gut.

Weiterhin hab ich den Olds von Innen nun mit Owatrol gut eingetränkt. Hat das vorher aufgetragene Fertan komplett schwarz eingefärbt. Glaube das kommt gut. Fertan und Owatrol sind ja sehr dünnflüssig und fließen daher auch gut in die kleinen Spalte der überlappenden Bleche. Denke mal hiernach kommt dann nen Lack drauf. Brantho hab ich noch was stehen. Glaub aber nicht ausreichend. Mal sehen.


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Und ich hab da so ne Recyclingidee gehabt. Für den Hot Rod brauch ich ja hinten Schutzbleche und irgendwie wollte mir das besorgte Treckerschutzblech für die hintere Abdeckung nicht so richtig gefallen. Ich hatte in der letzten Zeit häufiger mal Rods mit originalen bobbed fenders hinten gesehen und fand das eigentlich ganz cool. Da mir bei der Anhängerschrauberei aufgefallen ist, das die Schutzbleche am Anhänger sehr viel größer sind als die Räder, bin ich mit nem Koti mal zum Triple J rüber gewackelt und hab das Ding mal da drauf gehalten. Passt schon ganz gut. Ich denke, das kann man passend machen. Da bei mir in den hinteren Radläufen am Häuschen eh noch die Stehbolzen für die Befestigung der Kotis drin sind, ist das ne schnelle Nummer. Werde ich wohl mal mit den alten Anhängerdingern ausprobieren. Der Hänger kriegt eh neue Kotis. Vorne werde ich dann wohl jeweils zwei Treckerkotis zu einem etwas längeren verschweißen und in der Rundung anpassen. Ich glaub ich muss den Rod bald mal wieder aus der Ecke zerren und diese Kotflügelangelegenheit mal mit etwas Nachdruck bearbeiten. In der Ecke ist es einfach zu eng um ordentlich arbeiten zu können.

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Hier noch mal zur Erinnerung die Bilder von den Treckerkotis:

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Nächstes Wochenende geht es bestimmt weiter. Irgendwie hab ich gerade auch richtig Bock auf schrauben.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon weichei65 » Mo 11. Feb 2019, 12:28

Deine Idee mit dem Rostenboden im Anhänger für Motorreinigung finde ich mal richtig Klasse. Wenn du normale Trittroste nimmst (gibts als Quadratmeterware im Stahlhandel), ist das auch stabil genug, um dann ein einfaches mm-Blech reinwerfen zu können um damit Sand zu holen.

Ohne so ein Blech kannst du den zum Sandholen auch an Leute verleihen, die du nicht so magst.... :-)

Wieso hast du denn die Lufis da oben rausgeworfen? Der sah doch noch aus wie neu..
Was für eine Dreckskonstruktion doch dieser Luftfilterkasten mit seinen Tausend Schrauben ist....

Der Anhängerkoti am Rod kommt schon deutlich homogener, mit etwas Nacharbeit könnte das gut aussehen.


Bock auf Schrauben hab ich auch. Grad jetzt, wo das Wetter milder wird, muss ich aber erstmal die Drecksgrippe loswerden. Mir fällt grad die Deck auf den Kopp...
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 11. Feb 2019, 12:53

weichei65 hat geschrieben:Deine Idee mit dem Rostenboden im Anhänger für Motorreinigung finde ich mal richtig Klasse. Wenn du normale Trittroste nimmst (gibts als Quadratmeterware im Stahlhandel), ist das auch stabil genug, um dann ein einfaches mm-Blech reinwerfen zu können um damit Sand zu holen.

Ohne so ein Blech kannst du den zum Sandholen auch an Leute verleihen, die du nicht so magst.... :-)

Wieso hast du denn die Lufis da oben rausgeworfen? Der sah doch noch aus wie neu..
Was für eine Dreckskonstruktion doch dieser Luftfilterkasten mit seinen Tausend Schrauben ist....

Der Anhängerkoti am Rod kommt schon deutlich homogener, mit etwas Nacharbeit könnte das gut aussehen.


Bock auf Schrauben hab ich auch. Grad jetzt, wo das Wetter milder wird, muss ich aber erstmal die Drecksgrippe loswerden. Mir fällt grad die Deck auf den Kopp...


Jo, die Lufis hätten drin bleiben können. Aber ich hatte die mit bestellt und ja nun auch schon den Kasten aufgeschraubt. Also hab ich die neuen verbaut. Witzig, dass du das mit dem Kasten sagst. Ich hab Kim dann auch erklärt das man früher ein paar Schnappverschlüsse geöffnet hat und schon den Luftfilter in der Hand hatte. Oder wie bei meinen V8ern...eine Flügelmutter und gut ist. Keine Ahnung was man sich bei der Konstruktion im Lupo gedacht hat.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon weichei65 » Mo 11. Feb 2019, 13:15

Irgendwann wegwerfen, was sonst?

Richtig lustig wirds erst, wenn sich die Schrauben durch Korrosion im Kunststoff so ausgedehnt haben, das sie sich nicht mehr drehen lassen...

Dann hilft nur Kopp abbohren und den Rest mit der Gripzange rausdrehen, wenn der Kasten weg ist. Garnicht so selten!

Wahrscheinlich war der Enwickler mal irgenwann bei Volvo und hat gesehen, wie die Schnappverschlüsse nach 300tkm aus dem bröseligen Kunststoffkasten rausbrechen. Die kann man dann aber einfach durch Kabelbinder ersetzen....
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon outrage » Mo 11. Feb 2019, 14:15

Wenn Du den Hänger eh schon so weit entzwei hast, dann würd ich die vordere Bordwand auch gleich abklappbar machen. Dann wird das Teil gleich noch mal vielseitiger - kannste auch gut längere Sachen aufladen
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Rautenfahrer » Mo 11. Feb 2019, 14:32

Die Hängerteile sehen am Rod echt nett aus. Die Treckerteile wirken wie Fremdkörper, sehr "gezwungen cool". Dagegen sind die neuen/alten Hängerteile fast schon organisch.
Karohemd und Samenstau... Die Witze sind real.
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Re: Was der Fränk so schraubt

Beitragvon Frankass » Mo 11. Feb 2019, 14:54

outrage hat geschrieben:Wenn Du den Hänger eh schon so weit entzwei hast, dann würd ich die vordere Bordwand auch gleich abklappbar machen. Dann wird das Teil gleich noch mal vielseitiger - kannste auch gut längere Sachen aufladen


Genau darüber hab ich auch schon gegrübelt. Und vorne auf die Deichsel nen Radhalter um nen Mopped "einrasten" zu können. Naja, darf aber auch nicht ausarten, das Nebenbeiprojekt.
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