Bitte lest vor dem Eröffnen eines Threads, was in diesen Bereich gehört - Danke!
Vielleicht inspiriert Euch der Text ja auch...

Re: WUK VOLVOSONs Tagebuch: PLEITEN PECH PALIM

1041
Bullitöter hat geschrieben:Ich seh das wie Tj, schreib gerne öfter was. Und du hast echt auf diesem mit Dachpappe gedeckten Parkdeck lackiert, also auf einer Fläche die man ob des Belages aus besagter Dachpappe am besten nicht einmal betreten geschweigedenn befahren sollte? Auaha, da stehen die chancen des Vermieters dir deswegen was zu können sicher sehr gut nicht. Schließlich muss die Bahn am Wochende sicher eh getauscht werden, da du wegen eines Kindes dort doch echt bei 30°C ma scharf bremsen musstest :rollmops: :bier:

(Ich hätte das an deiner Stelle wohl auch dort gemacht, da kann man damit nix kaputt machen!)

@Harry: Wer sagt das?
ja das mit dem schreiben hat ja auch mit der lust zutun. und der frage ob es das wert ist berichtet zu werden. insgesamt gibt es gefühlt auch nich tmehr so viel wie früher zu sagen. damals hat man noch wegen jedem sticker nen fass aufgemacht. heute schreibt man nurnoch einen bruchteil auf und lässt tonnenweise stuff weg die früher ganze freds gefüllt hätten. aber irgendwie find ichs trotzdem wichtig hin und wieder nen zusammenschnitt zu machen. einfach für einen selbst um sich nochmal alles durch den kopf gehen zu lassen.

bezüglich harry: das hab ich gesagt. auf dem caddy war aber auch ein häßliches braun. man, man, man. wo wir gerade dabei sind:
Harry Vorjee hat geschrieben:Früher war ja elegantes Durchfallbraun nur etwas für Farblegastheniker.

Jetzt scheint das Salon-fähig zu sein. :gruebel:
*lach* ja den hab ich verdient.
zu braun und salonfähig. schon was vom braunen salon gehört? ach scheiß thema. lassen wir das.
Tjarnwulf hat geschrieben:Gut gelungen er ist ... äh sie.

Schön, was von dir zu lesen, mag deine Beiträge und deine Interpretationen von bestehenden Kunstwerken wie die Palim! :like:

Gruß

Tj.

"interpretation von bestehenden kunstwerken" man könnte auch remix sagen. ;.) aber das finde ich eine wirklich schöne formulierung. und passend.
bier is bäh

Re: WUK VOLVOSONs Tagebuch: PLEITEN PECH PALIM

1042
Ja, das mit dem Schreiben und der Lust dazu, wem sagste das. Mir fehlt ja meist schon die Lust etwas zu dokumentieren. Ändert aber nix, ich les dein Zeug gerne.

Und wegen des brauns, ich meinte eher, wer getz gesagt hat, dass Abstufungen von kackbraun nu Salonfähig wären... Wenn der Umstand, dass du es verwendet hast, zur Salonfähigkeit führt, ist die logische Konsequenz, dass du die Trends setzt ;)
Prost :bier:

Re: WUK VOLVOSONs Tagebuch: PLEITEN PECH PALIM

1043
So ich auch mal Senf und so...




Es war mir wie immer ein Fest irgendwas mit Christoff zu machen....


Und ich lerne ja jedes mal was dazu...


Diesmal zum Beispiel das eine Farbe nicht einfach nur ne Farbe ist sondern man schon mal ne Stunde in nem Skakter Laden die Wand mit den Farbdosen anstarren muss um sich dann für die richtige Farbe zu entscheiden....





Ansonsten geiler Bericht, live war es noch viel besser und ja die Postbotin war sehr verwirrt....

WUK VOLVOSONs Tagebuch: es geht weiter - muss ja.

1044
PROLOG
moin aus der coronaisolation.

so wenig wie seit mitte 2020 bin ich seit jahren nicht unterwegs gewesen. kaum jemanden gesehen und das gefühl den kontakt zu verlieren. und weil man hier im sauerland sitzt hat man auch nur sehr wenig besuch. wird zeit fürs fft und ne impfung damit sich das ändert. entsprechend wenig tat sich im furhpark. was man nicht benutzt geht auch nicht kaputt. oder etwa doch?

ja doch. es tat sich was. die palim pferd nicht mehr, ich kann sie nicht reparieren und mein stammschrauber will da nicht ran. bastelbude sagt er. die beiden anderen freien werkstätten hatten ähnlich viel bock. *lach* naja nu steht er in der garage und frisst brot. ich bin aber an einer lösung dran über die ich mich sehr freue wenns klappt. mehr dazu wenns soweit ist. danke schonmal an die beiden die das ermöglichen.

also hab ich alles mit wuk erledigt und, entgegen dem was er so kennt, jeden tag im alltag (doppelt gemoppelt) verwendet. das hat er, wie zu erwarten war, recht gut unter normalen umständen weggesteckt. volvo halt. was er gar nicht mochte - und weshalb ich ja auch immer einen zweitwagen habe - war der winter. und der war dieses jahr wirklich hart im vergleich zu den vergangenen 6 jahren.

viele dinge die eh schon nichtmehr so super waren, gaben im eiltempo ihren geist auf. an den -21° tagen sprangen teilweise mehrere dinge im minutentakt über die klinge. als hätte der kram seinen mut verloren und hätte sich aus dem fenster geworfen. ich konnte die teile und ihr motiv durchaus verstehen fands aber als hinterbliebener nicht ganz so toll.

das ging soweit das ich urlaub opfern musste weil ich keine möglichkeit hatte zur arbeit zu kommen. war schon peinlich. und bevor jemand fragt: arbeitskollegInnen waren keine option, bus gibts nicht und taxis am vormittag zu bekommen ist hier fast unmöglich. zudem hatte ich dann noch einen kleineren unfall. dieses mal war ich selbst schuld. die letzten male bin ich ja immer abgeschossen worden, dieses mal war ich übermüdet unterwegs und hab nen hohen randstein mit 50 sachen seitlich gerammt. dabei hat es die vorderachse erwischt und - ich glaub es war ein querlenker -ist gebrochen. ergebnis:
Bild
ja ich weiß. es sieht schlimm aus. aber das ist nur ein leihwagen den mir mein schrauber netterweise gratis gestellt hat. die reperatur war wie immer günstig und gut. aber das zeigte mir auf: ich brauch einen zweitwagen.
bier is bäh

Re: WUK VOLVOSONs Tagebuch: Ein PLAN

1045
DER PLAN

da stand ich nun. ein auto, das nur sehr eingeschränkt mobil ist (palim) und eines das sich immer weiter selber zerlegt (WUK). das risiko das wuk schlapp macht und ich nciht zur arbeit komme war sehr hoch. urlaubstage hab ich zwar noch genug, aber keine lust auf die schmach. also musste ein masterplan für die nächsten 14 tage her. was würde ich brauchen?

1. das rettungsboot

das haben einige im bekanntenkreis nicht verstanden. warum ein drittes auto? mach die palim doch fertig, haben sie gesagt. ABER WIE? und vorallem hätte sie sehr zeitnah fertiggemacht werden müssen. ohne zu wissen wo der fehler liegt war das irgendwie utopisch. um die situation zu entspannen musste also das besagte rettungsboot her. was eine sehr sehr gute entscheidung war. nur mal so als spoiler vorneweg.

2. die liste: eine liste von allem aufstellen was meines wissens nach an WUK defekt ist oder mal gemacht werden kann weils nervt. die liste wurde sehr lang. von abgebrochenen plastikteilen die bei -21° und nach dreißig jahren des wechmacherausdünsten einfach zerbrochen sind wie die träume eines DSDS teilnehmers nach dem casting, über die zerkratzte und gesprungene windschutzscheibe, die vibrationen in der kardanwelle, bis zur kaputten handbremse war wirklich alles dabei. insgesamt über 20 posten.

3. mit menschen reden. ich hab mit maronde in soest, ein bekannter volvofachmann, nen termin abgemacht, bei meiner cheffin eine woche urlaub eingereicht, denn solange sollte der volvo bei maronde bleiben, und den deal für das retungsboot klargemacht. das stand bei meinem schrauber in der rostecke und wartete auf seine bergung.
bier is bäh

Re: WUK VOLVOSONs Tagebuch: Ein PLAN

1046
DIE DURCHFÜHRUNG

Montag: auf der fahrt nach soest bereue ich alle gedanke WUK evtl zu verkaufen. mir gehen so viele dinge durch den kopf die ich mit diesem wagen erlebt habe. einen treuen hund würde man ja auch nicht verkaufen. und wenn man ihn einfach reparieren könnte würde auch keiner einen hund einschläfern. zumindest niemand mit herz.

ich war mir also sicher vernünftig zu handeln. Mit leichtem herz den wagen abgegeben, dann sehr wenig zug und sehr viel bus gefahren und irgendwie urlaubsfeeling gehabt. nach wenigen stunden war ich dann wieder zuhause. dann zu fuß zur bank, die kohle holen, dann zum rettungsboot getiegert und geld gegen papiere getauscht und wider heimgelaufen. ich kam mir richtig jung vor. wie damals während der ausbildung als ich kein auto hatte.

Dienstag und Mittwoch: Die zulassungsstelle

am dienstag versuchte ich online oder per telefon einen termin zu bekommen. das war unmöglich. also eine mail geschrieben. ich drückte etwas auf die tränendrüse, spielte darauf an, dass man ja quasi ein kollege ist (gleicher arbeitgeber) und man das auto sehr dringend bräuchte um zur arbeit zu kommen. um 17 uhr klingelte mein telefon und die zulassungsstelle war dran: "guten tag, ich habe gerade ihre mail gelesen. haben sie morgen zeit? da ist ein termin frei geworden."

geil. das läuft ja alles wie am schnürrchen.

am mittwoch habe ich dann die zulassung relativ problemlos bekommen (die wussten angeblich nix von der temrinänderung. dabei stellte sich raus das mich deren vorgesetzter am tag zuvor angerufen hatte und das nicht nach unten weitergegeben hatte.) war kurz spannend aber auch nicht wert ne ganze geschichte draus zu spinnen.
Bild
immer wieder befriedigend wenn man sein kennzeichen in der hand hält...

Zwischenspiel: ULF (UnglaublichLangweiligesFahrzeug)
Bild
Bild
das rettungsboot hat airbags, abs, 50.000 echte kilometer und einen 75 ps motor. ULF ist sein name und viel mehr weiß ich auch nicht. er pferd sich irgendwie eigenartig. es klappert nicht viel, darum hab ich eine leere kiste paulaner spezi in den kofferraum gestellt für den klötersound. außerdem ist dieses vehikel in einer komischen zwischenwelt. gleichzeig ist er gepflegt und abgefuckt. aber nicht cool, sondern hmm. weiß auch nicht. während er überall rostet fühlt sich die technik wie neu an. der riecht sogar neu. also er stinkt nach plastik und 90er jahre velours. die große liebe wird es nicht aber das muss es auch nicht.
Bild

erstmal die peinlichen badges abgeknibbelt. und dann sehr lieblos holzfolie auf dem auto verteilt. hat spaß gemacht. cooler wird ULF dadurch aber auch nicht. sieht aus wie die karre von nem ska hörenden erstsemesterstudenten.
Bild
Bild
Bild


Freitag: Ein Häufchen Elend?

endlich kann ich mich wieder in wuk lümmeln. ich freu mich richtig darauf ihn abzuholen. also auf zur klinik - ähh ich mein natürlich zur werkstatt. und was ich sehe tut so weh wie es logisch sit: von der woche in der werkstatt sieht der wagen aus wie auch. innen und außen. dafür ist der preis sehr sehr sehr ok. und als ich die ersten kilometer fahre habe ich ein grinsen von einem ohr zum anderen. das geld war wirklich sehr gut angelegt und hat wuks uhr gefühlt die jahre zurückgedreht die er bei mir ist. so einen spürbaren unterschied hatte ich nicht erwartet.

und damit er nicht nur schön fährt sondern auch wieder schön glänzt gab es erstmal noch etwas privattime für uns beide. kuscheln muss sein.
Bild
beendet ist das thema aufarbeiten allerdings noch nicht. im laufe des jahres wird wuk nochmal zu maronde gehen um weitere kleinigeiten und großigkeiten auszubügeln, damit der wagen technisch wieder so gut dasteht wie weichei ihn mir damals übergeben hat. . außerdem beginnt der rost seine spuren zu zeigen. dieser winter mit dem vielen salz... ich sagte es ja schon. der tat ihm nicht gut... ''

prost leute. auf das man sich mal wieder sieht!
Bild
Bild
bier is bäh

Re: WUK VOLVOSONs Tagebuch: Ein PLAN

1048
Tjarnwulf hat geschrieben: Do 13. Mai 2021, 23:46 Yeah! Er schreibt wieder!

Schöner Bericht, unschöner Skoda. Ich glaube ich erwähnte schonmal, dass die Dinger hier noch zu Hauf die Straßen bevölkern?
Macht sie halt auch nicht schöner.

Was ich aber nicht verstehe: Wo ist das Problem mit Ska? :king:

Grüße

Tj.
Da haste recht. Ich war ja schon bei dir. Die stehen da buchstäblich überall. Und wo die nicht stehen parkt ein Octavia.

Es gibt kein kein Problem mit Ska. Ist wie Deutschpunk oder House. Kennst du ein Lied kennst du alle. Ist halt irgendwie langweilig. :tomate:
bier is bäh

Re: WUK VOLVOSONs Tagebuch: Ein PLAN

1049
Freut mich, zu lesen das es WUK gut geht. Ist auch annähernd sieben Jahre her, das du ihn geholt hast, ich musste gerade mal rechnen. Steht ja auch immer noch eine Tür hier rum, die hatte ich neulich schon Holger angeboten.

So ein Skoda als Zweitwagen ist wohl das Los des Altvolvo-Fahrers, ich hab ja auch welche als Alltagsschlampen. Zugegeben, zu so einem Felicia hätte ich mich nicht hinreissen lassen, die stinken ja selbst im Alter noch nach Ostplastik. Hab mal einen repariert und hab mich innen sofort an meinen 1200er Lada aus den 70ern erinnert, der stank genauso beissend. Da hilft auch ein VW-Motor nicht....

Lass mal was von dir hören oder lesen.
Bei mir bekommt jeder sein Fett weg. Damit die Tanzfläche auf der Nase nicht zu groß wird....

Zuviel Kontakt mit Trollen hinterlässt Spuren.