Metallteil rekonstruieren?

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Re: Metallteil rekonstruieren?

Beitragvon shopper » So 21. Jan 2018, 10:26

Drehtechnisch ist das eine Herausforderung
Nicht unmöglich aber schwierig

Wenn das wer drehen will empfehle ich 42crmo oder einen anderen Werkzeugstahl

Ist wohl günstiger sich ein original Teil zu suchen


Bei mir wäre das fast 3stellig



Die Frage ist..

Muss das wirklich so aussehen?
Das Teil dient doch "nur" der Trennung
Höhe aussen und innen Durchmesser sind von Belang
Also eine Scheibe mit der Höhe und vielleicht einer ausdrehung um Gewicht zu sparen


Skizze folgt


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Re: Metallteil rekonstruieren?

Beitragvon Käfer 67 » So 21. Jan 2018, 12:31

Servus.


Wenn du ein paar genaue Maße und ne Skizze hast meld dich mal bei mir.

Eventuell kann man da wirklich was mit nem sehr einfachen Prägewerkzeug machen.

Aber wie andere schon schrieben, leicht und einfach ist das nicht.......
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Re: Metallteil rekonstruieren?

Beitragvon FandN » So 21. Jan 2018, 14:20

Wenn man genau diese Form haben will, würde ich zum treiben und bördeln tendieren. Könnte man auf 1mm Blech machen.
Ist möglich, aber zeitintensiv, dadurch das es ein Kreis ist.

Scheiß ReCaptcha... ;-)


KANN ICK NICH MACHN, HA´ICK KEENE APP DAßU!!! ;-)
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Re: Metallteil rekonstruieren?

Beitragvon iguana » Mo 22. Jan 2018, 12:12

bei so dünnem blech ists denk ich am einfachsten (und v.a. dann reproduzierbar) wenn man sich da presswerkzeug drehen lässt. besser auf jeden fall, als dieses blech an sich zu drehen ... oder evtl nur ne matrize, wo man das ganze dann reinklöppelt ...
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Re: Metallteil rekonstruieren?

Beitragvon Alex86 » Mo 22. Jan 2018, 13:23

Ich danke erstmal für eure rege Beteiligung. Das find ich echt klasse hier im Forum. :top:
Ich probiere grad was aus..mal sehen ob das klappt. Morgen, oder übermorgen gibts Fotos und Ergebnisse.
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Re: Metallteil rekonstruieren?

Beitragvon Alex86 » Do 1. Feb 2018, 00:38

Ich hab mich mit zwei Versuchen mal rangesetzt.

Versuch eins war für die Tonne.. aber gut, nun weiß ich da Bescheid.
Metallteil abgeformt:

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Ausgegossen:
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Aushärten lassen und festgestellt: Flüssigmetall ist zu brüchig und der Name ist zumindest ei dieser Anwendung irreführend. Es ist und bleibt ein Kunstharzkleber.. ansonstne hätte es mit der Abformung ganz gut geklappt, wie man vielleicht erahnen kann:
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Versuch die Zweite: Baumarkt, billiges Zeug kaufen und umarbeiten:

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Soweit erstmal optisch und vom Passen her okay. Hält auch augenscheinlich dicht. Ich teste das morgen mal im Versuch.
Die gelochte Scheibe in der Mitte wollte ich eigentlich auch neu machen, aber ich hatte meine Lochfräsen blöderweise zuhause rumliegen. Vielleicht mache ich die noch, wenn das soweit funktionieren sollte.
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Re: Metallteil rekonstruieren?

Beitragvon Oldskool_13 » Do 1. Feb 2018, 09:35

Sieht ja schonmal ganz gut aus und wenn's funktioniert war's mit sicherheit die günstigste Lösung.

Was mich aber wundert ist die Gummidichtung. Dachte du hättest 3D Druck ausgeschlossen, weil du dir über die Temperaturbeständigkeit sorgen gemacht hast. Ein Temperaturbeständiges Filament dürfte doch höhere Temperaturen aushalten als so ne Sanitärdichtung???
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Re: Metallteil rekonstruieren?

Beitragvon Alex86 » Do 1. Feb 2018, 14:15

Da werde ich mal schauen müssen, wieviel Hitze sich wirklich am Tank entwickelt. Zuvor bestand die Dichtung auch aus einem Gummi. Ich weiß allerdings nicht aus welchem, da es jetzt komplett ausgehärtet und spröde ist. Was verträgt denn eine Sanitärgummidichtung an Temperatur? Das PLA beginnt sich bei 75°C zu verformen. Wenn es nur wegen der Dichtung nicht klappen sollte, probiere ich es mal mit einer Ofenrohrdichtung und/oder graphitierten Dichtungsbändern. Die hatte der Hellweg aber nicht da.
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Re: Metallteil rekonstruieren?

Beitragvon dette ecker » Do 1. Feb 2018, 14:51

Cool. Weiter machen. :sekt:
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Re: Metallteil rekonstruieren?

Beitragvon Alex86 » Fr 16. Feb 2018, 19:03

Funzt.
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Ich hab noch den Rand der Dose mit Sanitärdichtband zusätzlich abgedichtet. Mal sehen ob das hält.. falls wegen der Wärme auf Dauer nicht, versuche ich es mal mit Teflonklebeband. Der halbstündige Testversuch heute klappte jedenfalls echt gut. Ein Teelöffel Karbid reicht übrigens für eine halbe Stunde, habe ich heute festgestellt.


Und damit das nicht auf zwei Threads so verstückelt ist, nochmal das "alte" Video:
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