Handkreissägeblatt

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Beitragvon Rollsportanlage » Mo 16. Sep 2019, 22:23

Da das sägen von Hand mühselig ist, habe ich fürn Zwanni via EKZ ne kaum benutzte Black&Decker-Handreissäge aufgegabelt. Nix dolles, Heimwerkerqualität der Spielzeugklasse made in W. Germany (140mm Sägeblattdurchmesser, 550W, 3500 U/min). Reicht aber für meine Zwecke. Ich brauche das Teil nur zum Ablängen von Dachlatten und Palettenholz. Im Ausnahmefall mal alle zwei Jahre ne Platte grob zuschneiden.
Leider ist das verbaute Sägeblatt ultra kacke. Ist son super dünnes, feinzahniges Blechding mit gestanzten Zähnen. Ich würde daher gerne ein besseres kaufen, nur hab ich davon keine Ahnung.

Das Gerät nimmt 140mm Blätter mit 12,7mm Mittelloch auf, was die Auswahl schon mal erheblich einschränkt. Im Prinzip gibt es Blätter mit ca. 24 oder knapp über 40 Zähnen. Das jetzige hat etwa 100. Was bietet sich da angesichts von Einsatzzweck und Maschinenleistung an?
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Re: Handkreissägeblatt

Beitragvon Förby » Di 17. Sep 2019, 00:50

Nimm ein Hartmetall bestücktes Blatt mit wenig Zähnen ,dann wirds beim nachschärfen lassen auch nicht so teuer. .
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Re: Handkreissägeblatt

Beitragvon Christian » Di 17. Sep 2019, 00:56

ich hab die auch. nimm für deine zwecke das 24er. kostet hier so 14 Euro, nachschärfen hab ich noch nie gemacht, könnte aber mal wieder n neues Blatt draufwerfen. das feinere ist langsamer aber sauberer beim Schnitt. haltbarkeit wahrscheinlich auch etwas besser. mit der säge kann man auch mal in einer 5 meter lange Heizungsnische das Parkett wegsägen.

n ordentlicher fuchsschwanz ist allerdings für bretter oder kanthölzer nicht viel langsamer oder mühsamer.
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Re: Handkreissägeblatt

Beitragvon happyc » Di 17. Sep 2019, 08:09

Ganz grob: Wenige Zähne sind besser geeignet für Längsschnitte im Massivholz, mehr Zähne eher für Querschnitte und / oder Plattenwerkstoffe. Ist zusätzlich noch abhängig vom Schliff und Aufbau der Zähne. Standart ist ein Wechselzahnblatt, die Zähne „zeigen“ abwechselnd nach rechts und links.
24 Zähne zum Paletten-Bearbeiten, und ne Stichsäge / Fuchsschwanz / Bügelsäge zum Dachlattenkappen? Mit nem manuellen Fuchsschwanz / Bügelsäge (oder einer japanischen Zugsäge) biste beim Dachlattenkappen schneller, als wie wenn du erst noch Kabeltrommel und Verlängerungskabel anschleppen musst..
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Re: Handkreissägeblatt

Beitragvon weichei65 » Di 17. Sep 2019, 08:47

Nachschärfen lohnt meiner Meinung nach nicht, weil es meist teurer ist als die günstigeren Sägeblätter. Ich nehme für die Baukreissäge immer eins aus dem Bilig-Baumarkt, irgendwo zwischen 10 und 15 Euro das 300er. Hält bei mir meist so 3-4 Jahre, da wird schon so Einiges drübergeschoben, 20-30 Betriebsstunden bekommt die im Jahr immer. Bei feinerer Verzahnung reisst das Holz beim Sägen nicht so stark aus, scheint aber für deine Zwecke irrelevant zu sein. Ein richtig gutes feinverzahntes Blatt mit hoher Standzeit für meine Tauchkreissäge hatte ich mal von Würth, war aber schweineteuer.
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Re: Handkreissägeblatt

Beitragvon Rollsportanlage » Di 17. Sep 2019, 11:12

Vielen Dank für die Hinweise, dann bestell ich mal das 24er Blatt. Das kostet auch weniger, als das Feinverzahnte. Über die Standzeit mache ich mir keinegroßen Sorgen, so selten, wie ich werde das Teil benutzen werde.
Wie happyc schon schrieb lohnt es sich nicht wirklich son Gerät für einzelne Bretter auszupacken. Ich brauche die Säge nur wenn's mal etwas mehr zu schneiden gibt.
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Re: Handkreissägeblatt

Beitragvon happyc » Mi 18. Sep 2019, 09:09

Qualität kostet. Ist beim Autoschrauber-Werkzeug so, ist auch bei Holzbearbeitungs-Werkzeug so.
Nen hochwertiges Markenblatt hat ne deutlich höhere Standzeit als ein Billo-Blatt aus dem Discounter, bei nem billigen Blatt lohnt sich oft das Nachschärfen nicht, da ist Wegwerfen und Neukaufen günstiger. Längerfristig gesehen, ist ein teures, gutes Blatt sinnvoller als viele Billige, das Billige ist oft nur für wenige Schnitte richtig scharf.
Je nach Einsatzzweck kann auch nen Billiges sinnvoll sein: Wenn man irgendein Bauholz, evtl. mit Steinen drin / Betonanhaftungen schneidet, oder die Gefahr besteht, nen Nagel oder ne Schraube zu erwischen, und die Schnittkwalität erstmal egal ist, macht es Sinn, nicht das Beste Blatt zu montieren und dieses dann zu ruinieren...
Auch mit nem groben Blatt bekommt man saubere Schnitte hin, hängt vom Zustand / Schärfe und auch von der Geschwindigkeit ab, mit der das Werkstück über die Säge geschoben wird (oder eben die Säge durch das Holz jault)..
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Re: Handkreissägeblatt

Beitragvon Rollsportanlage » Mi 18. Sep 2019, 13:51

In der komischen Größe gibt es anscheinend nur Blätter in fragwürdiger Baumarkt-Qualität und welche von Bayerwald. Letzteres war mit 22,90€ plus Versand teurer als die Säge selbst, schneidet aber ganz hervorragend. Man merkt gar nicht, wie es arbeitet, die Säge gleitet quasi ganz von selbst durchs Holz - Ich bin begeistert.

Vorn paar Wochen hab ich auf dem Bau mit ner nagelneuen Hilti Akku-Handkreissäge Holz für Schalungen zugeschnitten. Zumindest bei so weichem Zeug kann ich keinen Unterschied in der Schnittgeschwindigkeit zwischen der Hilti und meinem Black&Decker Kackding feststellen.
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Re: Handkreissägeblatt

Beitragvon weichei65 » Mi 18. Sep 2019, 16:04

Den Unterschied wirst du bei einem guten, scharfen Blatt nur feststellen, wenn du länger damit arbeiten musst. Dann kribbelts bei der Hilti nämlich nach Feierabend weniger im Arm, weil sie einfach besser gemacht ist.

Diskutiere das Thema Vibrationen häufiger mal bei Winkelschleifern oder Kettensägen, kann man aber auf fast alle Handgeräte beziehen.

Aus dem gleichen Grund, wie happyc es beschreibt, nehme ich meist Billigblätter für die Baukreissäge. Damit wird halt oft Palettenschrott als Anmachholz geschnitten.
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