Elektro-Frage: KerKos/ Keramik-Kondensatoren einschleifen

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Elektro-Frage: KerKos/ Keramik-Kondensatoren einschleifen

Beitragvon santeria » Mo 23. Okt 2017, 01:19

Hi.
Ich hätte eine Frage an die Elektrik-Auskenner.
und zwar hier. Beitrag 43 (mit dem Bild).

http://www.7-forum.com/forum/24/sinnlose-fehlermeldungen-leuchtweitenregulierungsmotoren-loesung-79879-5.html

Das ist so gemeint, dass man je einen KerKo zwischen Steuerleitung und Massekabel und einen zwischen Plus- und Massekabel einlötet/ einschleift denke ich.
>
Wie rum denn?
Auf dem Bild sieht's aus als hätte er den einen in die eine, den anderen in die andere Richtung eingelötet..
Und vor allem beide an den selben Punkt auf der masseleitung.
Mal abgesehen davon dass es recht pfuschig aussieht (ich würde je nen kabelabzweig bauen und die kodensatoren da dran):
Ist das egal?
Wenn es eine bestimmte Richtung gibt, wie rum müsste ich diese hier aus eBay reinbraten?
Die hier sehen auf beiden Seiten völlig gleich aus:
https://www.ebay.de/itm/272569942577
Die hier sind teuerer und es ist das Zeichen für Masse auf der einen und drei Punkte auf der anderen Seite eingezeichnet.
https://www.ebay.de/itm/170912075217
Also den pin mit 'masse' Symbol an die masseleitung, oder ist das egal?

Verstehe natürlich trotz durchlesen nicht was das eigentlich macht, aber scheint zu funktionieren und mechanisch gebastelt bekomme ich es hin sobald ich die fehlende Info habe. :-)
Würde mich daher sehr freuen wenn mir jemand das sagen würde. :sekt:
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Re: Elektro-Frage: KerKos/ Keramik-Kondensatoren einschleifen

Beitragvon outrage » Mo 23. Okt 2017, 08:28

Normale Kondensatoren und Bipolarelkos sind nicht gepolt (im Gegensatz zu Standard-Elkos), die kannst Du so oder so rum einlöten, ist egal. Auf dem Bild in dem Forum sind übrigens Folienkondensatoren, keine Keramik. Ist für diesen Zweck aber auch egal. Nimm ruhig die roten WIMA-Dinger, die sind OK.
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Re: Elektro-Frage: KerKos/ Keramik-Kondensatoren einschleifen

Beitragvon Bullitöter » Mo 23. Okt 2017, 09:49

Ein Kondensator hat nie einen Masseanschluss, normale gepolte elkos haben + und - . Masse ist nicht - das kann auch + sein. Definieren tut das der Schaltungsentwickler.
(zB. Franzosen haben früher auch schon mal + an Masse gehabt, also + der Batterie mit der Karosserie verbunden).
Die Kondensatoren aus deinen Links sind beide nicht gepolt. Der strich mit den Punkten ist das Symbol für Gleichspannung und bezieht sich auf die 160V Spannungsfestigkeit.

Welchen Wert brauchst du und wie viele? Ich kan mal in die Grabbelkiste schauen.
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Re: Elektro-Frage: KerKos/ Keramik-Kondensatoren einschleifen

Beitragvon outrage » Mo 23. Okt 2017, 10:43

Bullitöter hat geschrieben:(zB. Franzosen haben früher auch schon mal + an Masse gehabt, also + der Batterie mit der Karosserie verbunden).


Nicht ganz. Die Inselaffen waren das.
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Re: Elektro-Frage: KerKos/ Keramik-Kondensatoren einschleifen

Beitragvon santeria » Mo 23. Okt 2017, 11:10

Vielen Dank für die schnellen Antworten. :like:

@bullitöter:
Au ja, das wäre nett.

Die Angaben die ich habe sind nicht sehr genau:

"Diese Keramikkondensatoren halten bis zu 630V aus, 100V sollten aber auch ausreichen. Die Kondensatoren haben 330nF"
Am Anfang des treads schrieb auch einer was von 220nF..

Meine Schlussfolgerung daraus:
Sie sollten 100-630V aushalten und ab 220nF haben/ können..

Ich bräuchte vier Stück davon.

Wäre cool wenn du was hättest.
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Re: Elektro-Frage: KerKos/ Keramik-Kondensatoren einschleifen

Beitragvon Bullitöter » Mo 23. Okt 2017, 19:19

outrage hat geschrieben:
Bullitöter hat geschrieben:(zB. Franzosen haben früher auch schon mal + an Masse gehabt, also + der Batterie mit der Karosserie verbunden).


Nicht ganz. Die Inselaffen waren das.


Die auf jedenfall, bis gerade war ich noch der Meinung mein Vatta hätte ma n Peugeot mit + an Masse gehabt, aber das kann ich tatsächlich nirgends finden.

Zu den Cs du brauchst die für genannte Anwendung aus dem 7er Forum?

Dann hat Beitrag 44 auf jedenfall recht
Die sauberste Lösung ist den Motor zu zerlegen und den verbauten Kondensator zu wechseln.
Das Gehäuse kann man mit einem Dremel oder Proxxon aufschneiden und Bauteil ersetzen.


Was ich dir schicken kann, wären 560nF Folienkondensatoren. Die sind aber ziemlich groß, würden aber sicherlich den Zweck erfüllen.
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Re: Elektro-Frage: KerKos/ Keramik-Kondensatoren einschleifen

Beitragvon santeria » Mo 23. Okt 2017, 23:08

Bullitöter hat geschrieben:Dann hat Beitrag 44 auf jedenfall recht
Die sauberste Lösung ist den Motor zu zerlegen und den verbauten Kondensator zu wechseln.
Das Gehäuse kann man mit einem Dremel oder Proxxon aufschneiden und Bauteil ersetzen.


Hat er sicher, aber in dem fall müssen irgendwelche ELKOS eingelötet werden - denke mal auf eine Platine und das bezweifle ich sauber huinzubekommen (und habe auch gar keinen passende Lötspitze dafür),
deswegen quick & dirty - wobei ich mir schon Mühe geben werde, eine einigermassen saubere Unmsetzubg hinzubbekommen.

Bullitöter hat geschrieben:Was ich dir schicken kann, wären 560nF Folienkondensatoren. Die sind aber ziemlich groß, würden aber sicherlich den Zweck erfüllen.
Bild
[/quote]
Würde ich glatt nehmen.
Gerne pe rPN weiter.

ps:
sorry für die vertipper - tippe hier gerade ohne beleuchtung der tasten. :nein:
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