Bienengeplapper (ehem.klebende Kolbenringe lösen)

Fragen zur Technik von Fahrzeugen

Re: Bienengeplapper (ehem.klebende Kolbenringe lösen)

Beitragvon dreiradfahrer » Mo 30. Jan 2017, 22:30

Das ist wohl ein fahrzeug, da muss das Design wachsen....

So war das bei meiner Fuffi damals auch. Angefangen mit einer ganz einfachen TL6T langen Pritsche, dann einen selbstgebauten Kastenaufbau drauf gesetzt und von da aus dann im laufenden Betrieb immer weiter "optimiert".

Bild

So sah dann die finale "Evolutionsstufe" aus. Mir hat das so perfekt gefallen, nur leider musste sie dann unbedingt ein Autofahrer küssen. :kotz:

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Re: Bienengeplapper (ehem.klebende Kolbenringe lösen)

Beitragvon EL84 » Mo 27. Feb 2017, 07:37

Ich habe jetzt, wo der Dreiradfahrer da war, mal an der bedüsung rumgespielt,
ich glaub ich hab ne Baustelle....


Muss etwas ausholen.
Im herbst/winter ist die biene brav und kraftvoll gesummt.
Habe mittlerweile einen extremen leistungsverlust der sich durch ziehen vom choke begeben lässt.
Dachte erst an falschluft, da die möhre aber nicht hochdreht hab ich das verworfen.
Habe nun von der HD 72 auf eine HD 80 hoch gedüst, an arsch.
Anfahren geht und dann ist leistungsverlust.
Das symptom hatte ich schoneinmal bei ner simson und konnte es nicht aufklären.

Anfahren geht top! 2. gang geht noch, 3. müht sich schon böse und im 4. ab etwa halbdrehzahl klingts als ob mann den sprit klaut und die gute macht fehlzündungen.
Kerze ist aber ok, sprit plätschert anständig ausm schlauch und die HD ist sauber und neu.

Standgas hält sie sauber ohne hoch oder runter zu drehen.
Waaah. Ich hasse das.
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Re: Bienengeplapper (ehem.klebende Kolbenringe lösen)

Beitragvon dreiradfahrer » Mo 27. Feb 2017, 15:45

Dachte erst an falschluft, da die möhre aber nicht hochdreht hab ich das verworfen.

Wenn sie durchs Getriebe zieht muss das nicht sein. Lass mal das Getriebeöl ab und riech dran, wenn die Suppe nach Benzin müffelt hast du ein Problem, nämlich den inneren SiRi ...
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Re: Bienengeplapper (ehem.klebende Kolbenringe lösen)

Beitragvon EL84 » Mo 27. Feb 2017, 15:55

Ach scheiße. Eigentlich wollte ich den motor erst nach dem werkstattumzug machen...
Alles vor der tür is mist.
Könnte auch das vermehrte müffeln erklären zur zeit.
Hatte gedacht dass das der schlonz vom kurzstreckengefahre im pott ist.
Nun gut. Dann werd ich da mal sparen und teile ordern müssen.
Laut kompressionsdingens hab ich irgendwas um die 5 bar. Das is zuwenig.
Meine ehem. Pk50 mit dr75 hatte 12....
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Re: Bienengeplapper (ehem.klebende Kolbenringe lösen)

Beitragvon dreiradfahrer » Mo 27. Feb 2017, 16:46

Ganz ehrlich? Die Karren laufen teilweise jahrelang so, einfach ignorieren bis du dazu kommst. Wenn du nicht vor hast vorher noch eine Weltreise zu unternehmen, dann lass das erstmal so.

5bar, wenn die Messung hingehauen hat (ist beim Zweitakter ja immer so eine Sache ...), ist wirklich wenig. Allerdings haben die ganzen Rennkits teilweise relativ wenig Druck, davon darf man sich nicht verwirren lassen. Schau dir den Zylinder ggf. von innen an. Solange der Kolben keine richtig krassen Fresspuren hat laufen die normalerweise nach einer gründlichen Reinigung und ggf. mit neuen Kolbenringen wieder.

Kritischer bei der Ape ist der Drehschieber. Die Kurbelwellenlager sind sehr hoch belastet und entsprechend oft verschlissen. Darum kommen defekte Drehschieber häufiger vor als bei Smallframes. Hier ist m.E. ein Umbau auf Membraneinlass die sinnvollste Lösung. Ob man dazu die Kurbelwelle bearbeitet oder nicht ist Geschmackssache, ich persönlich halte eine unbearbeitete, gesunde Originalwelle für die beste Lösung im Alltag.
Gute Lager und hochwertige SiRi verstehen sich eh von selbst beim Zusammenbau.
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Re: Bienengeplapper (ehem.klebende Kolbenringe lösen)

Beitragvon EL84 » Mo 27. Feb 2017, 18:25

Ja, ich fahr so erstmal weiter.
Wenns den kolben frisst, dann machts das halt.
Kuwe fräsen etc wollte ich eigentlich nicht. Ich brauch keine rennmaschine sondern n zuverlässigen Bauernmotor mit druck von unten raus (wegen die berg und so)

Die ölpfütze wird auch immer größer unter dem bock. Hmpf.
Nachfüllen und hoffen.
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Re: Bienengeplapper (ehem.klebende Kolbenringe lösen)

Beitragvon EL84 » Do 30. Nov 2017, 15:40

Aaalso. Ums mal wieder aktuell zu machen.

Die ölpfütze ist behoben. Es war der o ring vin der schaltwelle.

Die beschleunigung ist auch wieder besser, und mittlerweile wieder schlechter geworden.
Nächstes jahr fliegt der rms müll da raus und es kommt der bewährte DR Zylinder rein.
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Re: Bienengeplapper (ehem.klebende Kolbenringe lösen)

Beitragvon dreiradfahrer » Do 30. Nov 2017, 16:43

Keine schlechte Entscheidung. Dann sollte die Biene wieder ordentlich brummen. :10:
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