VW - nach Steuerkettengate u. Ölverbrauchsgate nun Abgasgate

Gute, witzige Seiten, abgefahrene eBay Auktionen - muss nicht unbedingt mit Autos zu tun haben...

Re: VW - nach Steuerkettengate u. Ölverbrauchsgate nun Abgasgate

Beitragvon Bullitöter » Di 10. Nov 2015, 12:51

Am 4.10. haben die folgenden Newsletter verschickt:

eigentlich wollten wir Ihnen mit diesem Newsletter anlässlich des 3. Oktober sagen, wie sehr wir uns freuen, dass Deutschland wieder zu einem Land zusammengewachsen ist.

Eigentlich wollten wir sagen, wie stolz wir sind, gemeinsam mit allen dieses Land in den letzten 25 Jahren gestaltet zu haben.

Eigentlich wollten wir Ihnen danken für Ihr Vertrauen in unsere Marke und in unsere Fahrzeuge.

Eigentlich wollten wir die Arbeit all unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unserer Handelspartner aus allen Teilen Deutschlands würdigen.

All das wäre eigentlich richtig gewesen.

Aber wir möchten jetzt nur einen einzigen Satz sagen: Wir werden alles tun, um Ihr Vertrauen zurückzugewinnen.



Ich konnte mich da nicht beherrschen und musste ne Antwort schreiben:

Na dann baut mal lieber wieder Fahrzeuge die in Sachen Haltbarkeit, Verarbeitungsqualität, möglichem Ausstattungsumfang, und Reparaturfreundlichkeit mit der Generation des Golf II mithalten können, anstelle von rollenden Computern für die schon ein Scheinwerfer mehr kostet als ich für ein ganzes Auto ausgeben würde. Da von einem neuen VW ja nicht zu erwarten ist, dass er eine Lebensdauer von 30 Jahren hat gibt es auch keinen grund einen zu kaufen.

Und Vertrauen gewinnt man auch nicht damit, möglichst viele Ersatzteile für Altfahrzeuge nicht oder nurnoch zu überhöhten Preisen liefern zu können. Es ist doch ein schlechter Witz, dass man schon für Audi Typ 44 detektivische Arbeit leisten muss um an manche Teile herranzukommen und man diese besser kauft wenn sie angeboten werden und nicht wenn man sie braucht...

In diese Sinne, mehr Besinnung auf die Werte der Vergangenheit. Heinrich Nordhoff würde sich im Grabe herrumdrehen wenn er die heutigen Zustände erfahren könnte...


Eigentlich bedeutet das Wort "Volkswagen" etwas anderes als überteuere Fahrzeuge mit unnötiger Ausstattung bei der man nicht einmal die möglichkeit hat diese weg lassen zu können....

Wenigstens bleibt noch der geringe Trost, dass nur Volkswagen bisher bei Abgasbetrügereien öffentlich aufgefallen ist, wo ich doch der Meinung bin, dass es kein einziges Euro 6 Dieselfahrzeug gibt, was in Serienausstattung die vorgegeben Werte im normalen Fahrbetrieb einhält. (Da dies inzwischen einfach nahezu unmöglich sein dürfte ohne dabei andere gravierende Nachteile in Kauf zu nehmen.)


Mit der Meinung scheine ich ja nicht allein da zu stehen.

Und warum ich Neuwagen Scheiße finde? Einfach weil sie scheiße sind! Als ich 16 Jahre alt war, fand ich Neuwagen toll. Interessanter weise sind es genau diese Fahrzeuge die man bis im groben bis 1997 kaufen konnte die für mich heute die Schallgrenze darstellen, wie neu ein Auto max. sein darf. Danach gab es einfach nurnoch Verschlimmbesserungen die auch einen erheblichen Anteil daran haben, dass ein Auto von heute auch nicht weniger Verbraucht als eins von gestern.
Autos wie ein Dacia Logan haben gezeigt, dass ein Markt dafür da ist, Fahrzeuge anzubieten die nur das nötigste an Board haben. Der sollte ja Anfangs garnicht in Deutschland angeboten werden, aber Renault hat schnell gemerkt, dass es keine gute Idee ist den Markt den Grauimporteuren zu überlassen.

Aber warum kann ich bitte keinen Passat 520I Caravan mit Kurbelfenstern, ohne Klima und ohne was weis ich nicht alles bestellen wenn ich das doch garnicht haben will? Daher sind Neuwagen scheiße und die die sie kaufen obwohl sie eigentlich garnicht zufrieden sind auch. Meine Eltern sind genau so. In das Anspruchsprofil meines Vaters würde am besten nen W123 230TE passen, aber anstatt so einen in gut zu kaufen hangelt er sich über nen C180 auf nen VW EOS weil ja meine Mutter meistens nurnoch fährt und die gerne wieder n Cabrio wollte, so dass es nun garkein Auto mehr dort gibt mit dem man mal was Transportieren könnte oder wo es nicht ganz so tragisch wäre wenn der Hund reingöbelt weil er Autofahren nicht verträgt....

Kurz gesagt, Neuwagen sind scheiße, weil sie unzuverlässig und zu teuer sind, meine Wünsche nicht respektieren und eigentlich nur verkauft werden weil die meisten Menschen so manipulierbar sind dass sie inzwischen selbst daran glauben das ein Auto das alles haben muss was es heute so hat und man eben damit leben muss das es kaputt geht, weil da kann man nix dran machen und alte Autos da ja noch schlimmer sind....

Da ich bei der ganzen Abgassache auch davon ausgehe, dass bei VW einfach nur irgendwer vergessen hat das Schmiergeld rechtzeitig zu überweisen und dann wahrscheinlich noch die Urlaubsvertretung am Telefon Pampig war, so dass die sache veröffnetlicht wurde, gibts dazu auch nicht viel zu sagen.

Die Tatsache, dass sich bisher keiner der anderen großen hingestellt hat und öffentich kundgetan hat wie ach so verwerflich doch das Handeln bei VW ist und das die Kunden der Adam Benz Motoren Werke Köln sich sicher sein können, dass sie nicht so hinters Licht geführt werden, spricht doch Bände.
Die haben da gerade wahrscheinlich auch keine Zeit dazu weil sie möglichst schnell in den eigenen Räumen alles unter den Teppich kehren müssen bevor einer kommt und guckt obs sauber ist...
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Re: VW - nach Steuerkettengate u. Ölverbrauchsgate nun Abgasgate

Beitragvon nordwind32 » Di 10. Nov 2015, 17:04

Bullitöter hat geschrieben:Na dann baut mal lieber wieder Fahrzeuge die in Sachen Haltbarkeit, Verarbeitungsqualität, möglichem Ausstattungsumfang, und Reparaturfreundlichkeit mit der Generation des Golf II mithalten können,


:gruebel:
Mein 86er Golf II GTD zeigte mir 1989 bei ca. 82000 km während der Fahrt die rote Ölleuchte.
Ich hab den Wagen sofort abgestellt und Öl geprüft - voll.
Trotzdem bin ich nicht weiter gefahren und hab den Wagen abschleppen lassen und VW auf den Hof gestellt.
Der Meister hat dann trotz roter Leuchte eine Probefahrt gemacht und den Motor ganz geschrottet!
Ursache war ein Materialfehler in der Ölpumpe. Ein neuer Teilemotor musste eingebaut werden.

Der Meister war sich keiner Schuld bewusst und VW hat Kulanz abgelegt, der Wagen war ja schon 3 Jahre und 2 Monate zugelassen!
Wir ärgern uns heute noch, dass wir das nicht zum Anwalt gegeben haben.

Zu meinen anderen 3 VW aus 80 - 86 gab es ähnlich unangenehme und vor allem teure Geschichten.

Und die Qualitäten haben noch weiter nachgelassen?

Grenzt ja an ein Wunder, dass es den Laden immer noch gibt.
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Re: VW - nach Steuerkettengate u. Ölverbrauchsgate nun Abgasgate

Beitragvon Fuchs » Di 10. Nov 2015, 21:08

nordwind32 hat geschrieben:.

Zu meinen anderen 3 VW aus 80 - 86 gab es ähnlich unangenehme und vor allem teure Geschichten.

Und die Qualitäten haben noch weiter nachgelassen?

Grenzt ja an ein Wunder, dass es den Laden immer noch gibt.


Das Wunder von Wolfsburg:
Eigentlich wollte ich ja schreiben, dass der Bullitöter recht hat.
Eigentlich hat der Nordwind ja auch recht.
Eigentlich ist es ein Wunder, aber
Eigentlich sind die Kunden nur dämlich, die auf die Bling-bling-Werbung reinfallen.
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Re: VW - nach Steuerkettengate u. Ölverbrauchsgate nun Abgasgate

Beitragvon Bullitöter » Mi 11. Nov 2015, 00:05

Du willst also sagen, dass Auto war kagge weil die Ölpumpe einen Materialfehler hatte, du an einen Vollidioten von Meister geraten bist und dein Recht auf Kostenübername gegenüber der Werkstatt nicht durchgesetzt hast?

Ja ne is klar. Fiundeste das nicht selbst wenigstens n bisschen albern? Ich würde auch nicht auf Kulanz n neuen Motor zahlen wenn dieser auf das Konto einer unfähigen Werkstatt geht, das soll die ma schön selbst ausbügeln!
Ich denke die Anzahl der 80er Jahre VW die ohne große probleme ne halbe Million km runtergespult haben ist größer als die Anzahl derer die man wohl gemeinhin als Montagsautos bezeichnet.

Nach deiner Theorie dürfte es meinen Jetta und das Golf Cabrio dann ja garnicht geben, denn ersterer hat schon 240.000 auf der Uhr mit nem Motor der bald 450.000 runter hat und beim Cabrio ist es etwa umgekehrt. (Der jetta hat den Motor aus dem Cabrio).

Bei manchen häuft sich das eben auch, warum auch immer.

Meine Eltern würden dir jetzt ähnliches über Opel sagen, denn einfach jeder der 3 oder 4 die es gab waren einfach Kacke, weil eigentlich immer irgendetwas dran war und selbst wenn nicht, war zuverlässig einfach was anderes.

Da ich aber inzwischen der Meinung bin, genug technischen Sachverstand zu haben um Fehler finden und beseitigen zu können hab ich mal die Vorurteile beisite gelegt und mir nen Opel ins Haus geholt mit dem Ergebnis, dass sich seit dem Jahr den ich ihn habe nicht in seinen "Ahnenreihe" in meiner Familie einreiht.

Vielleicht sollteste das auch einfach mal ausprobieren.
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Re: VW - nach Steuerkettengate u. Ölverbrauchsgate nun Abgasgate

Beitragvon nordwind32 » Mi 11. Nov 2015, 23:34

Wieviele Dreckskarren muss man denn ertragen haben, bevor man von ATMs und ATGs nichts mehr hören mag und diese Marke nie wieder haben möchte?
Es gibt ja noch so viele andere Marken.
Man muss doch nicht jede mögen.

So einen Ärger hab ich danach mit maximal 30 Jahre alten Autos anderer Marken nie wieder gehabt.
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Re: VW - nach Steuerkettengate u. Ölverbrauchsgate nun Abgasgate

Beitragvon weichei65 » Mi 11. Nov 2015, 23:53

Grundsatzdiskussion:

Ich sags mal so, bei den meisten Karren aus den 80ern/frühe 90er war das Talent der leicht betrunkenen Bandarbeiter vielleicht mal abhanden gekommen oder ein Zulieferer hatte schlechte Laune.

Heute hat das in meinen Augen System, es muss kaputtgehen. Neue Autos können Klasse sein, heute erst einen nagelneuen Renault Master gefahren und 15km in einem Diesel-Cayenne als Beifahrer verbracht. Aber lasst den Kram mal älter werden.....

Aus Fuhrparkerfahrungen in der Firma von rund 80 Transportern/LKW lässt sich übrigens sagen, das die Daimler(Sprinter) und die Ford(Transit) wohl die Besten sind, dicht gefolgt von Renault und Peugeot. Schlusslicht sind diverse VW mit EA189....

Die Autos laufen aber nur 2-5 Jahre und haben dann meist 350-400tkm drauf. LKWs natürlich länger (600tkm und mehr)
Aktueller Fuhrpark...
2x 32b
Golf 2 TD
Caddy 2
Volvo 945 turbo
BMW Z3
Astra G -for sale
Barkas Pritsche
Golf 3 TDI Cabrio
Polo 6N2 1,4 TDI

Bald alle. Demnächst Caddy 9kv auf der Schlachtbank.
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Re: VW - nach Steuerkettengate u. Ölverbrauchsgate nun Abgasgate

Beitragvon Bullitöter » Do 12. Nov 2015, 01:17

Ich sags mal so, bei den meisten Karren aus den 80ern/frühe 90er war das Talent der leicht betrunkenen Bandarbeiter vielleicht mal abhanden gekommen oder ein Zulieferer hatte schlechte Laune.


Als Ergebnis gabs dann den ein oder anderen Wagen der Murks war.

Die von Volkswagen sind wohl offenbar zum großteil beim Nordgebläse gelandet, die Opels bei meiner Mudda. Ich hab aber inzwischen gelernt, dass das eben nicht bedeutet, dass alle Auto daher schon immer und in Zukunft scheiße waren und gerade bei einem Golf II gehört schon viel Ignoranz dazu das zu behaupten. Genauso wie bei nem E Kadett, wenn man früh genug dran gedacht hat, was gegen das Opelgold zu tun.
Das man kein Fahrzeug der Marke mehr haben will, kann ich verstehen, aber einen kleinen defekt, der erst durch unfähiges Werkstattpersonal zu einem großen wurde und einen dann aufgrund eigener unzulänglichkeiten viel Geld gekostet hat daür herzunehmen eine ganze Fahrzeuggenaration als Mist zu bezeichen ist eben albern. Und dabei ist es jetzt einfach nur Zufall, dass es dabei um VW geht und ich n alt VW Schrullie bin.
Ich sag ja auch nicht das Japaner Scheiße sind weil die Autos nix taugen, ich finde die aus diversen anderen Gründen kagge die mein persönliches sind.

Viel schlimmer ist
Heute hat das in meinen Augen System, es muss kaputtgehen.


Die einzigen neuen Autos die ich mir überhaupt vorstellen könnte zu fahren kommen aus Russland oder Indien und können hier nicht mehr zugelassen werden. Und das nicht weil ich denke, dass neu IMMER Scheißer ist, sondern, dass das seit etwa 1997 eben leider für Autos gilt - egal welche Marke! Beim Benz isses eben seit 85 kagge, bei anderen später, aber mir fällt kein Auto nach 97 ein was ich noch kaufen würde.
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Re: VW - nach Steuerkettengate u. Ölverbrauchsgate nun Abgasgate

Beitragvon Burt » Do 12. Nov 2015, 08:37

Nen 3bg natürlich. Aber denn is Schluß. Ich stimmt dem sonst voll zu. Und genau deswegen geht mir jeder Herstellerskandal am Arsch vorbei. :nein:
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Re: VW - nach Steuerkettengate u. Ölverbrauchsgate nun Abgasgate

Beitragvon Makrochip » Do 12. Nov 2015, 12:16

Zum Thema VW/Dieselgate und die unendliche menschliche Blödheit ist mir gestern was passiert

Ich kam vom Einkaufen mit dem Rumpel zurück und wurde beim Aussteigen schon von nem Typ irgendwas um die 40 (John Lennon-Gedächtnisbrille, Rentierpullover, seltsame Jeans und Camel Boots (zumindest sahen die Schuhe so aus) - Ich dachte immer die Typen wären mittlerweile ausgestorben) auf nem alten Dreigangfahrrad gestellt und zur Sau gemacht. Ich sollte mich schämen mit sowas herumzufahren und das mein Polo bald stillgelegt werden würde... blabla

Ich hab dann natürlich gefragt warum...

Jetzt kommts: Weil doch alle Diesel von VW illegal wären und ob ich keine Nachrichten hören würde. Er sieht sich in der Pflicht mit allem was er hat gegen Umweltverschmutzung zu kämpfen.

Als ich ihn fragte a) ob was mit seinem Aluhut nicht stimmt, sein Knäckebrot heute morgen ihm nicht bekommen wäre oder ihm sonstwas fehlt und b) ob er jetzt wirklich meint das mein (als LKW zugelassener) 21 Jahre alter Polo Diesel ohne Elektronik und Kat (und das schon ab EZ) davon betroffen ist, ist er völlig abgegangen... das ging soweit das 2 meiner Nachbarn (supernette Menschen aus der ehemaligen UDSSR) rauskamen und fragten ob ich Hilfe brauche.
Als dann aufgeschreckt durch das Geschrei im Viertel (ich bin ja auch mit nem lauten Organ gesegnet worden) die halbe Nachbarschaft am offenen Fenster gestanden ist, musst ich das zu nem Ende bringen, bevor sonst vielleicht wirklich jemand die 110 anruft...

Ich hab zu ihm gesagt, das ich gerade weder Zeit noch Bock habe auf seine Märchen und das ich deswegen jetzt rauf in meine Wohnung gehen werd und dann meinen alten Kohleofen anschüre, da sonst mein Rinderfilet nicht mehr den Weg in die Pfanne findet. (Anm. ich wohne in nem Haus BJ. 95 mit Gaszentralheizung und Elektroherd :-) )

Darauf kam dann Umweltverschmutzer, Aasfresser und diverse andere Beschimpfungen und er zeigt mich bei der Polizei an, allein schon weil ich keine grüne Plakette in meinem Auto hätte und man in Deutschland gar nicht mehr ohne fahren dürfte.

Ich hab dann nur noch gesagt "Du lebst in Deiner eigenen Welt - aber das ist nicht schlimm! Man kennt Dich ja dort!" und hab ihn stehen lassen, allerdings hatte ich heute morgen ein ungutes Gefühl und bin noch vorm Frühstück runter nachm Rumpel schaun - war aber zum Glück war nichts

Manchmal frage ich mich echt a) wie dumm die Leute sein können und b) ob die nichts Anderes zu tun haben, als Anderen auf den Keks zu gehen. Ich wäre froh ich hätte mal soviel Zeit übrig... ich würde bestimmt Sinnvolleres anstellen, als Fremden aufm Fahrrad zu folgen (ging auch nur weil der Penny in Sichtweite von meiner Casa ist) und die grundlos anzublöken...

Edit: Hatte gerade "Besuch" => klick mich
Zuletzt geändert von Makrochip am Do 12. Nov 2015, 17:00, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: VW - nach Steuerkettengate u. Ölverbrauchsgate nun Abgasgate

Beitragvon nordwind32 » Do 12. Nov 2015, 15:21

Bullitöter hat geschrieben:Das man kein Fahrzeug der Marke mehr haben will, kann ich verstehen, aber einen kleinen defekt, der erst durch unfähiges Werkstattpersonal zu einem großen wurde und einen dann aufgrund eigener unzulänglichkeiten viel Geld gekostet hat daür herzunehmen eine ganze Fahrzeuggenaration als Mist zu bezeichen ist eben albern.


Es gab vorher noch einen Golf I LD (1,5l/50PS) und nach dem GTD einen Golf I D (1,6l/54PS) sowie ein T3 Joker TD (1,6l/69PS) die überflüssig viel Geld verschlungen haben.
Dazu kommen die Erfahrungen aus meiner Lehrzeit (Werkstatt mit Teileverkauf), wo mir die vielen falschen Ersatzteile und die arrogante Art der beiden hiesigen VAG-Händler in Erinnerung geblieben ist.
Im Bekanntenkreis gab es mit VAG-Produkten auch viele ärgerliche Defekte.
Es war also eine Entwicklung über 10 Jahre die mich zu meiner Meinung gebracht haben.
Hinzu kommt, dass ich eigentlich alles von VW mit Frontantrieb schon immer echt uncool fand.
Schon vor Mofa-Zeiten.

Gern hätte ich als erstes Auto statt des rappeligen Golf I LD was anderes gefahren. /8 220D war mein Traum. Aber auch ein 205, 305 Break oder ein B-/C- oder E-Kadett hätte ich um Klassen besser gefunden.
Leider war meine Meinung zu Mamas Zweitwagen (sie zahlte, ich durfte nach Absprache fahren) nicht gefragt.

Bullitöter hat geschrieben:Ich sag ja auch nicht das Japaner Scheiße sind weil die Autos nix taugen, ich finde die aus diversen anderen Gründen kagge die mein persönliches sind.


Da schmeißt du jetzt ja ganz schön viele Marken in einen Sack :gruebel:
Und dieser Sack beinhaltet durchweg für ihre Zuverlässigkeit bekannte Autos, sagst du ja selbst.

Hab ich mich früher aber auch nicht auf dem Zettel gehabt. Das kam erst, als ich 2010 den kleinen Bus entdeckt und spontan gekauft habe.

Coole zuverlässige Autos hatte ich einen Lada 2101 (noch vor der Wende), nen Bedford Hymer 521, nen BMW 325e und seit 13 Jahren den Dicken. Der T3 war bis zum Getriebetod auch cool.
Aber schon den alten NVA-Barkas B1000 hab ich mir1990 gekauft, weil ich partout keinen T2 wollte, die damals ja noch jeder Hans und Franz fuhr.
Der war aber damals schon zu alt und fertig um ihn im Alltag zu fahren. Nach 5000 DM in 10000km hatte ich keine Lust mehr. Deswegen kam dann der Hymer und dann der T3.
Die 3000 DM fürs ATG waren dann endgültig zu viel für weitere Sympathien für VW.

98 kam dann der 325e, 02 der 520i und ich glaub 08 noch ein 330D. Der war mir dann aber schon mit zu viel Technik, so das ich ihn 2010 gegen einen einjährigen Cuore getauscht habe.
Hatte mich da ja schon aufgrund des Busses bei Daihatsu eingelesen und war von der unbedingten Zuverlässigkeit und des einfachen, effektiven Aufbau der Autos und deren verblüffend großem Innenraum überzeugt.
Bis heute haut das auch hin. Der Wagen brauchte bis jetzt (knapp 70000km auf der Uhr) lediglich Ölwechsel, Bremsflüssigkeitswechsel und wenig Benzin. Laut Herstellerangaben bringen ihn die 70 PS sogar schneller auf 100 als es der BMW kann.
Fahrspaß ist also mit den quirligen Motoren und den leichten Karossen auch vollkommen ausreichend.

Und was mir sehr wichtig ist, es fahren kaum andere mit den Dingern rum. Klappt beim e34 auch immer besser.

Ich find nix schlimmer als so ne Allerweltskarre zu fahren, die man an jeder Straßenecke sieht. Da bringen mir auch derbste Individualisierungen keinen Kick.

weichei65 hat geschrieben:Heute hat das in meinen Augen System, es muss kaputtgehen.


Das hat System und ist so gewollt. Nennt sich geplante Obsoleszenz :shit:
Die Lebensdauer eines Produktes lässt sich heutzutage ja recht zuverlässig limitieren.
Wenn das mit einer beschränkten Lebensdauer wichtiger und vor allem teurer technischer Komponenten am Auto erreicht wird, finde ich das einfach unverschämt (siehe z.B. Steuerkettengate).
Mein japanischer Lieblingshersteller erreicht die begrenzte Lebensdauer mit mangelhafter Rostvorsorge.
Das jedoch kann ich ja einfachst mit viel Fett umgehen.
Der Rest hält praktisch ewig, wenn man alle 10000km/12 Monate die 2,5l Öl wechselt :-)
Bei Technikschwächen klappt das halt nicht.

So, und jetzt bin ich doch wieder deutlich vom Thema abgewichen aber ich hoffe es ist sachlich genug und kein VW/Audi Schrulli fühlt sich auf den Schlips getreten.
Wenn doch war das nicht gewollt.
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